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Wohnungen für ältere Bad Honnefer im Oktober bezugsfertig

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Bad Honnef | Erst am Morgen habe er in den Nachrichten gehört, dass schon 10000 alte Menschen aus Deutschland in sogenannte Billig-Pflegeländer abgeschoben wurden, sagte heute Mittag der Vorsitzende des DIACOR-Aufsichtsrats, Dr. Ralf Schaaf, unter dem Richtkranz des Wohnprojekts LEAH in Selhof. Das seien eindeutige Anzeichen, dass etwas nicht stimme in unserem Land.

LEAH, Leben im Alter in  Bad Honnef, ist die Alternative. Der evangelische Träger entwickelte vor zwei Jahren das Wohnprojekt für ältere Menschen, die mehr in einer sozialen Gemeinschaft und  in einer barrierefreien, überschaubaren Wohnung leben möchten. „Viele Wohnungen sind nicht auf die Lebenssituation älterer Menschen ausgerichtet“, sagt Iris Schwarz, die Seniorenbeauftragte der Stadt Bad Honnef. „Wohnen sie im zweiten Stock in einem Haus ohne Aufzug, haben sie schon ein Problem.“

Große Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen

Die Folge ist nicht selten, dass sie gar nicht mehr ihre Wohnung verlassen, soziale Kontakte finden nicht mehr statt. „Sehr groß ist dann die Gefahr zu vereinsamen“, sagt Iris Schwarz. Von daher ist das DIACOR-Projekt für sie ein wichtiger seniorenpolitischer Baustein.

Ebenso wie für Geschäftsführer Markus Jeß. Der Diplomkaufmann hat schon frühzeitig den Bedarf erkannt: „Im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus haben wir für Senioren seit einigen Jahren sehr gute Angebote. Es fragen aber auch viele Menschen nach altersgerechten Wohnungen ohne Finanzierung.“ Diesem Bedarf wird DIACOR mit dem Bau der 18 Wohnungen am Krachsnussbaumweg nun gerecht.

Die Wohnungen bestehen aus zwei bzw. drei Zimmern und haben Größen von 51, 59, 79 und 87 Quadratmetern. Alle sind mit Küche, Wohn, Schlaf- und Abstellraum sowie Diele und Terrasse/Balkon ausgestattet. Über einen Arbeitsraum verfügen zusätzlich die größeren Wohneinheiten. Preislich liegen sie zwischen 490 und 825 EUR. Im Oktober sollen die Immobilien einzugsbereit sein.

Bei Pflegebedürftigkeit kein Umzug nötig

Damit bei eventueller Pflegebedürftigkeit nicht zwangsläufig ein Umzug in eine Heim notwendig wird, ist natürlich auch für ambulante Pflegeangebote gesorgt. Dabei steht es jedem Mieter frei, sich für einen Dienst seiner Wahl zu entscheiden.

Die meisten Wohnungen sind schon alle vergeben. „Bis auf drei“, sagt Markus Jeß. Aber auch für die lägen schon Anfragen vor.

Wer bis Oktober noch einen Mietvertrag unterschreiben möchte, sollte sich also beeilen.

Informationen erhalten Sie hier

 

 

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Fahrradwerkstatt am Spitzenbach sucht wieder gut erhaltene Räder

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Bad Honnef | Helmut und Ludwig Pütz eröffneten 2015 die erste Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge und Bedürftige Am Spitzenbach 23 in Bad Honnef. Als letztes Jahr weniger Flüchtlinge in die Stadt kamen, sank der Bedarf an gebrauchten Rädern und Reparaturleistungen. Die Gebrüder Pütz zogen sich zurück.

Seit dem 23. Januar 2018 ist die Werkstatt wieder geöffnet und wird nun von Helgi aufm Kampe und Reinhard Brix geführt.

Honnef heute war am ersten Tag dabei.

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Gartenhütte stand in Flammen

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter | Wegen einer brennenden Gartenhütte am Fuße des Drachenfels in Königswinter-Altstadt rückte am Dienstagnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Königswinter aus. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die rund 20 Quadratmeter große Hütte auf einem verwilderten Gartengrundstück in Flammen. Da ein Übergreifen auf weitere Parzellen drohte, musste Unterstützung aus Niederdollendorf und Oberdollendorf angefordert werden.

Zum Schutz vor dem Rauch gingen die Wehrleute unter Atemschutz vor. Auf Grund des verwilderten Zustands der Parzelle war das Brandobjekt für die Einsatzkräfte nur unter schwierigen Bedingungen zugängig, so dass sich die Löscharbeiten aufwändig gestalteten.

Insgesamt waren 30 Kräfte der Einheiten Altstadt, Niederdollendorf, Oberdollendorf unter Leitung von Hauptbrandmeister Wolfgang Schumacher im Einsatz.

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Unbekannte wüteten in Weinbergen

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Foto: Peter Kummerhoff

Königswinter-Oberdollendorf | Hohen Sachschaden richteten Unbekannte in den Oberdollendorfer Weinbergen an. Sie beschädigten nicht nur die Schutzhütte „Rheinblick“ sondern auch zahlreiche Reben. Nun sucht die Polizei Zeugen.

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