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"Wir sind die Familie Drachenfels"

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Bad Honnef | Eine nicht geahnte Sympathiewelle hat die Sperrung der Weinberge für die Winzer Felix Pieper und Karl-Heinz Broel ausgelöst. Für die Menschen im Siebengebirge geht es um mehr, als die Sicherung wirtschaftlicher Existenzen: sie fürchten um den Erhalt eines Jahrhunderte alten Kulturguts.

Das würde mit Sicherheit zerstört, wenn die Winzer mit ihren Mitarbeitern nicht bald wieder in die Berge können. Damit würde laut Fachleuten dem Drachenfels auch der einzig wahre Erosionsschutz genommen.

Gestern führten die Siebengebirgs-Läufer Thomas Mauel und Volker Brusius eine einmalige Aktion durch: Einen Solidaritätslauf für die Weinberge und die Winzer.

Über 200 Läuferinnen, Läufer und Fahrradfahrer starteten von Bad Honnef und Königswinter aus, darunter viele Mitglieder Bad Honnefer und Königswinterer Vereine. Ziel waren die Weinberge. Die Winzer Pieper und Broel hatten dort eine gediegene Wein-Vesper vorbereitet. Die Sonne ließ erkennen, worum es bei dem Erhalt der Weinberge geht: ein goldenes Stücks Natur.

Außer Annette Stegger (SPD), die sogar gemeinsam mit ihrer Tochter mit lief, und Karl-Heinz Dissmann vom Bürgerblock ließ sich kein Politiker blicken. Dr. Ralf Schaaf war als einziger der möglichen Bürgermeisterkandidaten für Bad Honnef anwesend.

Die Polizei spielte auch mit und sicherte den neuralgischen Übergangspunkt an der Unterführung in Rhöndorf.

honnefshopping.de zeigt den Film zum Solidaritätslauf

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Bad Honnef und Umgebung

hautnah-Kleinkunst | Große Kunst im Kleinkunstkeller

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Bad Honnef und Umgebung

Fundsachenversteigerung: 11, 12, 13, 14 – Komm! Komm! Überraschung

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Bad Honnef | Udo Krahe von der Stadt Bad Honnef war im Foyer des Rathauses als Auktionator von Fundsachen in seinem Element. Unter den Hammer kamen die Fundsachen, die von Finderinnen oder Findern abgegeben wurden, aber deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten abgelaufen war. Großes Interesse bestand wieder an den Fahrrädern, die „Zugpferde“ der Fundsachenversteigerung. 45 Fahrräder standen zur Versteigerung an. Manch alter Drahtesel brachte trotz erbärmlichen Zustands noch 5,00 Euro für das Stadtsäckel ein, wobei besser erhaltene Räder für wesentlich mehr Geld versteigert wurden, auch weil sich die Interessentinnen und Interessenten überboten. Wie üblich gab es keine Gewähr und ein fehlendes Licht beispielsweise kann nicht beanstandet werden. „Gekauft wie gesehen“ war das Prinzip und bezahlt wurde bar.

Udo Krahe pries die zu versteigernden Gegenstände in gewohnt lebhafter und unermüdlicher Weise an: Bekleidungsstücke, Brillen, Mobiltelefone, Handtaschen, Geldbörsen, Tretroller, MP3-Player, Autoradio, Navigationsgeräte, DVD, Longboard, Tablet, Computer, Digital-Kamera, Nordic-Walking-Stöcke, Radcomputer, Fernbedienung, Gehstock und Regenschirme fanden Abnehmerinnen und Abnehmer.

Da das Fundbüro mit den Versteigerungen eine Pause eingelegt hatte gab es auch über 50 Schmuckstücke und Uhren, die ersteigert werden konnten. Die Pause war den Umstand geschuldet, dass die Fahrräder bis vor einiger Zeit an die Fahrradwerkstatt gegeben worden waren, die die Räder dann an Flüchtlinge oder Bedürftige weitervermittelt hatte. Ohne die Fahrräder wäre eine Versteigerung in der Zwischenzeit nur halb so attraktiv gewesen.

Ute Krist, Leiterin des Fundbüros der Stadt Bad Honnef, rät, die Quittung des ersteigerten Rades oder Gegenstandes unbedingt aufzubewahren. Denn wer weiß schon, ob sich nicht eine ehemalige Eigentümerin oder ein ehemaliger Eigentümer an den Gegenstand erinnert und Diebstahl vermutet. Mit der Quittung wird belegt, dass ein Fahrrad oder Gegenstand legal ersteigert wurde.

Diese Mal wurden so gut wie alle Dinge versteigert. Nur ein kläglicher Rest, der nun wirklich nicht zu gebrauchen war, war übrig geblieben.

Tipp ist, dass alle, die etwas verloren haben, beim Fundbüro nachfragen sollten, ob der verlorenen Gegenstand nicht abgegeben wurde. Eigentümerin und Eigentümer können sich während der Dienstzeiten im Bürgerbüro/Fundbüro der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 12 (Besucheranschrift), Zimmer Nr. 008, 53604 Bad Honnef, melden. Das Bürgerbüro/Fundbüro ist geöffnet: montags und dienstags von 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr, donnerstags durchgehend von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Die Telefonnummer des Fundbüros ist 02224/184-251. Im „virtuellen Fundbüro“ unter der Adresse www.bad-honnef.de (unter Rathaus&Politik/Bürgerdienste/Bürgerbüro) sind die Fundsachen aufgelistet. Verlustmeldungen können per Mail aufgegeben werden. (CP)

 

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Bad Honnef und Umgebung

Halt Pol-Mädchensitzung 2017 – Jecke Wiever außer Rand und Band

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Bad Honnef | Hunderte jecke Wiever folgten dem Ruf von Halt Pol zur Mädchensitzung. Im Kursaal war die Hölle los. Der Elferrat hatte alles im Griff.

Top-Künstler und Gruppen gaben sich ein Stelldichein: StattGarde Colonia Ahoj, Dä Tuppes vum Land, American Dream vum Rhing, Klaus & Willi, Cat Ballou, Husarencorps Grün-Weiß Linz, Räuber, Martin Schoops und die Klüngelköpp.

Vorgestellt wurde auch der Bonner Kinderpinz Vin-Luca I. (Kopprasch), der mit seiner Familie in Bad Honnef wohnt, dort das Siebengebirgsgymnasium besucht und beim JFV Siebengebirge als Verteidiger spielt. Aus den Händen von Halt Pol-Präsident Jörg Pütz erhielt er eine Flasche (wohl Limonade). Auch am kommenden Sonntag ist Bonns Kinderprinz anwesend. Dann heißt es um 15 Uhr “Wenn sich de Familich triff”.

 

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