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Stadt Siebengebirge

Weinbergrettung: Bad Honnefer Firmen nicht in Spendierlaune

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Bad Honnef | Die Aktion “Rettet den Wein” des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, der Initiative Freie Reporter und von honnefshopping.de will mit dazu beitragen, dass die Weinberge in Rhöndorf als Kulturgut und die Marke “Siebengebirgswein” erhalten bleiben. Dafür wurde mittlerweile ein fünfstelliger Betrag eingesammelt. Hinzu kommen noch die Gelder aus dem Spendenfass, das erst zum Abschluss der Aktion geöffnet wird, und aus den verschiedenen Sparschweinen, die die Stadtsparkasse zur Verfügung gestellt hat. 

Insgesamt sechs Firmen haben einen Beitrag geleistet, berichtete heute im Café Profittlich in Rhöndorf Jörg Haselier der Presse, darunter drei Firmen aus Bonn und drei aus Königswinter. Firmen aus Bad Honnef haben sich bislang nicht beteiligt. Auch die politischen Parteien hielten sich noch zurück. Lediglich die Grünen aus Bad Honnef spendeten, erfuhr honnefshopping.de auf Nachfrage.

Obwohl sich mittlerweile eine Lösung zur Weinbergrettung abzeichnet, soll die Spendenaktion noch nicht beendet werden. “Es ist nichts in trockenen Tüchern, Wachsamkeit ist bis zum Ende geboten”, so Haselier. Unterstützt wird er vom früheren stellvertretenden Königswinterer Bürgermeister Hans Remig, der sich noch am Tage der Mitgliederversammlung des VVS für die Spenendaktion stark machte und die Kontodaten verteilte. Remig, Sprecher des Ordenskapitels “Ritter vom Siebengebirge”, VVS-Beiratsmitglied und aktiver Karnevalist will vor allem bei seinen närrischen Auftritten um Spenden werben. “Ich tue das auch, um den VVS zu unterstützen, denn die Vereinsmitglieder lieben das Siebengebirge, die Kulturlandschaft und die Weinberge.”

Haselier betonte noch einmal, wie wichtig die verschiedenen Aktionen für die Weinberge in Bad Honnef waren und sind, jedes Signal in die Landeshauptstadt trüge dazu bei, den Landespolitikern zu vermitteln, welche Bedeutung die Kulturlandschaft unterhalb des Siegfriedfelsens für die Region habe.

Sollte die Finanzierung jetzt gesichert werden, kommen die Spendenbeiträge einem gemeinnützigen Zweck zur Förderung und Sicherung der Rhöndorfer Weinanbaukultur zugute.

 

 

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Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Stadt Siebengebirge

Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Stadt Siebengebirge

Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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