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SPD und FDP für mehr interkommunale Zusammenarbeit

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Bad Honnef | Mit Blick nach vorn gestalten der Ortsverband der SPD Bad Honnef und der FDP-Stadtverband Politik für Bad Honnef und das Siebengebirge. Beide Parteien sprachen sich am Wochenende für mehr Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden im Siebengebirgsraum aus.

Konsequent auf interkommunale Zusammenarbeit setzt Guido Leiwig, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes. Dazu hat es in den vergangenen Monaten viele Gespräche mit SPD-Vertretern aus der Siebengebirgsregion gegeben. Leiwig: „Leider sind die positiven Aspekte durch die Gesamtschuldiskussion in den Hintergrund getreten.“ Nun müsse man nach vorne schauen. Und da läge es auf der Hand:

„Allein die demografische Entwicklung macht ein Zusammenwachsen der Städte und Gemeinden im Siebengebirge erforderlich. Wer seinen Kopf als Politiker heute nur noch aus der eigenen Eierschale steckt, handelt unsozial und allein für sein eigenes Ego.“

Die SPD wird in der nächsten Zeit auf alle politischen Kräfte zugehen, die im Sinne einer größeren regionalen Zusammenarbeit an der Zukunft der Siebengebirgsregion mitwirken wollen. Dabei hält Leiwig trotz der Ländergrenze auch eine noch stärkere Einbeziehung der Nachbargemeinden und Städte Rheinbreitbach und Unkel für anstrebenswert.

Auch die FDP beschleunigt ihre interkommunalen Absichten. Bei einem Treffen der Liberalen aus Königswinter und Bad Honnef wurde vereinbart, die Zusammenarbeit zwischen den Siebengebirgs-Städten zu intensivieren.  

Mit der gemeinsamen Volkshochschule habe man bereits ein funktionierendes Beispiel.

Die  angestrebte Zusammenarbeit hinsichtlich der Gesamtschule ist für die FDP ein gutes Signal für ein Miteinander der beiden Städte. Dietmar Rüsch, FDP-Fraktionsvorsitzender in Königswinter:
„Für eine gemeinsame Schule von Königswinter und Bad Honnef haben wir uns schon lange eingesetzt. Am Anfang waren wir mit dieser Position alleine. Daher freuen wir uns sehr, dass jetzt auch die anderen Fraktionen sich hinter dieses Ziel stellen. Das geht sogar so weit, dass manche Fraktionen die Urheberschaft für die Idee beanspruchen. Stimmt zwar nicht, aber wir hoffen, dass die jetzt auch im Boot bleiben.“

„Es gibt viele Bereiche, wo wir eine gemeinsame Aufgabenerledigung als sinnvoll erachten“, sagt Bernd Schlegel, FDP-Vorsitzender in Königswinter. Er legte eine Liste mit Kooperationsfeldern vor.

FDP-Fraktionsvorsitzender Rainer Quink

FDP-Fraktionsvorsitzender Rainer Quink

Rainer Quink, Fraktionsvorsitzender in Bad Honnef stellt klar: „Ziel der Zusammenarbeit ist der Erhalt der kommunalen Leistungen auf dem bisherigen Niveau. Wenn wir diesen Weg nicht gehen, werden Leistungseinschnitte und Steuererhöhungen die Folge sein“.

Zunächst müssten die Verwaltungen klären, wo Zusammenarbeit ohne rechtliche und organisatorische Hürden ist, so die FDP.

Martina Ihrig, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP in Bad Honnef: „Eine Tabuzone sehen wir nicht. Alles soll auf den Prüfstand.”

Michael Herttrich, FDP-Ratsmitglied in Königswinter, hält es für sinnvoll, über eine Ausdehnung der Zusammenarbeit auf Sankt Augustin und Hennef nachzudenken.

 

Interkommunale Zusammenarbeit- Mögliche Kooperationsfelder

Nach dem Ergebnis von durchgeführten Modellversuchen und den Ausführungen in der Fachliteratur sind folgende Kooperationsfelder zu nennen:

– Regionalmarketing
– Informationstechnologie
– Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
– Bauhöfe
– VHS (wird bereits gemacht!)
– Rechnungsprüfungsämter/Revision
– Rechtsamt
– Beschaffungswesen
– Vergabestellen
– Archivwesen
– Gewerbegebiete
– Statistik
– Personalabrechnung/Personalverwaltung
– Beihilfensachbearbeitung
– Immobilienmanagement
– Gebäudemanagement
– Kasse
– Finanzzentrum für Buchhaltung
– Tourismus
– Musikschule
– Kultur
– Bereiche Jugendamt

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Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

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Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

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Bad Honnef und Umgebung

„FDP trifft Handwerk“

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Bad Honnef | Zu einer Dialogveranstaltung „FDP trifft Handwerk“ am Montag, 24. April, 17 Uhr, lädt die FDP in das Restaurant „Haus im Turm“, Drachenfelsstr. 4-7 ein. Ralph Bombis, Sprecher für Mittelstand und Handwerk der FDP-Landtagsfraktion, wird die Ergebnisse einer von der FDP initiierten Enquête-Kommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand präsentieren.

Eingeladen sind außerdem zahlreiche Handwerker aus Bad Honnef und Königswinter.

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Bad Honnef und Umgebung

Nicole Westig für Bundestagswahl aussichtsreich platziert

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Bad Honnef | Die Honneferin Nicole Westig, Spitzenkandidaten der FDP Rhein-Sieg, ist auf der Landeswahlversammlung der FDP NRW in der Stadthalle Neuss auf einen aussichtsreichen Listenplatz gewählt worden. Der Landesvorstand um Christian Lindner hat den 400 Delegierten aus ganz NRW einstimmig vorgeschlagen, Westig auf Platz 13 der Landesliste zur Bundestagswahl zu wählen.

Die 49-jährige Westig ist hauptberuflich im Fundraising der Diakonie Michaelshoven tätig und auch in der FDP-Kreistagsfraktion für Sozialpolitik zuständig. In ihrer Vorstellungsrede betonte sie, dass sie sich für eine Politik einsetzen will, die Menschen in allen Lebenslagen möglichst viel Eigenständigkeit und Selbstverantwortung ermöglicht. Westigs Credo: “Hilfe der Gesellschaft und des Staats soll die Menschen nicht entmündigen, sondern dabei helfen, wieder auf die eigenen Füße zu kommen.” Die Delegierten honorierten den couragierten Auftritt der Rhein-Sieg-Spitzenkandidatin mit 94 Prozent Zustimmung – eines der besten Ergebnisse des Tages.

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