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SPD

"Wir bringen die Stadt voran, Ihr könnt sie dann putzen"

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Bad Honnef | Die Weichen für die Kommunalwahlen sind bei der SPD gestellt. Am heutigen Abend legte der Vorstand bei der Jahreshauptversammlung im Alten Standesamt einen aktuellen politischen Themenkatalog vor und teilte mit, dass es eine sozialdemokratische Bürgermeisterkandidatin oder einen -kandidaten geben wird.

Wer das sein  wird, darüber werden die Mitglieder demokratisch in einer Versammlung noch vor der Sommerpause entscheiden, sagte Vorsitzender Guido Leiwig. Während er darauf hinwies, dass es gute Leute in den eigenen Reihen gibt, die sich für die Besetzung des Bürgermeisterpostens eignen, schloss er auch eine externe Kandidatur nicht aus.

Die SPD ist somit die erste Partei in Bad Honnef, die öffentlich ihr Vorgehen bei der Auswahl der KandidatInnen bekanntgab.

SPD setzt sich für bezahlbaren Wohnraum ein

Überhaupt zeigten sich die anwesenden Genossinnen und Genossen geschlossen und hoffnungsvoll. Die SPD in Bad Honnef sei nicht umsonst bei der letzten Landtagswahl von den meisten Bad Honneferinnen und Honnefern gewählt worden. Zur Partei mit der größten sozialen Kompetenz gebe es keine Alternative. So habe sie in den letzten Jahren immer wieder das Thema sozialer Wohnungsbau auf die Tagesordnung gesetzt und sich für das ureigenste Recht der Menschen mit nicht so viel Geld auf bezahlbaren Wohnraum stark gemacht, sagte Lucia Olbrück, Mitglied der Stadtratsfraktion.

Bürgermeisterin Wally Feiden erinnerte in diesem Zusammenhang noch einmal an den Ausverkauf städtischer Grundstücke in den Amtsperioden vor ihrer Zeit. Heute könne man deshalb für den sozialen Wohnungsbau keinen eigenen Grund und Boden zur Verfügung stellen und sei auf das Goodwill privater Grundstücksbezitzer angewiesen. Ein Zustand, den sie sehr bedauere.

“Wir bringen die Stadt voran, …”

Klaus Munk, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, machte in seinem Bericht deutlich, dass viele sozialdemokratische Vorschläge an der Mehrheit der Allianz im Stadtrat gescheitert seien. Daran werde sich auch bis zum Ende der Amtsperiode nichts ändern.

Trotz der schwierigen finanziellen Verhältnisse in der Stadt müssten die starken Schultern die Schwachen tragen, so Munk.

Für ihn sei die SPD nicht nur die sozial, sondern auch wirtschaftlich kompetenteste Partei im Siebengebirge.

In Richtung Allianz, Bürgerblock und FWD sagte er: “Wir bringen die Stadt voran, Ihr könnt sie dann putzen.”

Bürgermeisterin Feiden wies erneut darauf hin, dass Bad Honnef nicht mit einem Nothaushalt arbeite, sondern mit einem genehmigten Haushaltssicherungskonzept. Das sei ein himmelweiter Unterschied. Trotzdem sei die Zeit vorbei, in der man in der Verwaltung noch durch Personal- und Zeiteinsparung den einen oder anderen EURO einsparen konnte. Feiden: “Jetzt geht es nur noch um Leistungskürzungen.”

Aber:  Sie sei fest davon überzeugt, dass die Stadt schon 2017 mit einem ordentlichen Haushalt wirtschaften könne, wenn Politiker, Verwaltung und Bürger verantwortungsvoll mit der Situation umgingen.

Mit breiter Brust ins Wahljahr

Und auch was die Sporthalle Aegidienberg betrifft, ist sie positiv gestimmt. Planerisch und bautechnisch sei es kein Problem, schon bald mit dem Bau der Halle zu beginnen. Anders sei es mit der Finanzierung. Hier habe sie mit weiteren Unterstützern gerechnet, zumal sich alle Bad Honnefer Vereine solidarisch zeigten und versichert hätten, sich durch Spendensammlungen und Eigenleistungen an der Umsetzung des Projektes zu beteiligen. Feiden: “Trotzdem: Ich gehe davon aus, dass ich noch den ersten Spatenstich mache.”

Sie selbst werde sicher 2014 den Bürgermeisterinnenstuhl räumen, vielleicht sogar schon früher. Für sie käme es auch darauf an, wie kollegial und partnerschaftlich sie mit den Gremien der Stadt zusammenarbeiten könne. Wahrscheinlich bis August 2013 hätte sie sich entschieden.

Nach gut zweieinhalb Stunden schloss Gudio Leiwig den offiziellen Teil der ersten von ihm geleiteten Jahreshauptversammlung mit der Zahl des Abends. 204 Mitglieder zählt der Stadtverband jetzt und konnte entgegen des Bundestrends leicht zulegen. Die Partei könne stolz auf ihre Leistungen sein und mit breiter Brust ins Wahljahr gehen, so der Vorsitzende. Mit einer Wissensdatenbank und einer optimierten Öffentlichkeitsarbeit werde man stärker als bisher dafür sorgen, dass die kommunalpolitische Kompetenz den Wählerinnen und Wählern vermittelt wird.

 

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Bad Honnef und Umgebung

Ulla Studthoff ersetzt Barbara Dunkel in SPD-Ratsfraktion

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Ulla Studthoff (2.v.l.), mit Guido Leiwig, Björn Kükenthal, Nicole Werner, Annette Stegger und Julian Schimkowski auf dem Spielplatz am O-Bach

Bad Honnef | Als neues Mitglied der SPD-Fraktion zieht Ulla Studthoff in den Stadtrat ein. Sie folgt auf Barbara Dunkel, die aus privaten Gründen nach Bayern verzogen ist.

„Ich freue mich über die Gelegenheit, jetzt auch im Rat der Stadt aktiv sein zu können“ sagt Ulla Studthoff. Seit 2014 ist sie Mitglied im Kreistag und arbeitet dort in drei Ausschüssen mit. Sie ist im Vorstand des SPD-Ortsvereins aktiv und unterrichtet ehrenamtlich seit mehr als zwei Jahren Geflüchtete. Das alles sorgt für wenig Langeweile im Alltag. So kannte sie es im Berufsleben als Geschäftsführerin von zwei Gesellschaften der beruflichen Bildung und so kann es für sie, wie sie versichert, ruhig weitergehen.

 

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FDP

Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

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Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

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Bad Honnef und Umgebung

Denis Waldästl: Bezahlbares Wohnen auch in Bad Honnef Thema

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Bad Honnef | Zum Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ hatte die SPD Bad Honnef am Mittwoch ins Alte Rathaus eingeladen. Der Landtagskandidat für den Wahlkreis Bad Honnef, Königswinter und Sankt Augustin, Denis Waldästl diskutierte mit Sarah Philipp, SPD-Landtagsabgeordnete und wohnungsbaupolitische Sprecherin.

Bezahlbare Wohnungen seien Mangelware, so Sarah Philipp. Obwohl die Landesregierung zahlreiche Maßnahmen insbesondere für den sozialen Wohnungsbau auf den Weg gebracht hätte, fehlten trotzdem grade in Ballungsräumen bezahlbare Wohnungen.

Philipp betonte, dass das Land neben der klassischen Wohnungsbauförderung auch Angebote vorhalten würde, die für verschiedene Zwecke entwickelt word seien, wie etwa Wohnraum für Behinderte, barrierefreien oder energieeffizienten Umbau. Die Mittel würden über die landeseigene NRW-Bank vergeben.

Denis Waldästl wolle sich für den massiven Ausbau bezahlbaren Wohnraums einsetzen: „Jede Kommune sollte eine verbindliche Quote von 25-30% für bezahlbaren Wohnraum in Neubaugebieten festlegen und somit auch Anreize setzen, dass die Landesförderung vor Ort genutzt wird.“. Zielgruppen der sozialen Wohnungsbauförderung sind für ihn Haushalte unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen. Auch in Bad Honnef hätte das Thema „bezahlbares Wohnen“ für viele Bürgerinnen und Bürger eine immer größerer Bedeutung.

 

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