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Stadt Siebengebirge

Polizei nahm Betrüger-Dachdecker fest – Hinweise erbeten

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Bad Honnef/Rhein-Sieg |  Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges befinden sich zwei Männer im Alter von 45 und 53 Jahren aus Bonn in Untersuchungshaft. Sie sollen sich seit mindestens drei Jahren im Rheinland als Dachdecker-Fachbetrieb ausgegeben und insbesondere ältere Hausbesitzer betrogen haben.

Die Tatverdächtigen, so die bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei Bonn, gingen dabei sehr professionell und für die Opfer so schlüssig vor, dass sie keinen Verdacht schöpften.

Die angeblichen Dachdecker klingelten bei älteren Hausbesitzern und erklärten, dass sie bei Arbeiten auf dem Dach eines Nachbarhauses bemerkt hätten, dass auch an dem Dach des Angesprochenen Schäden bestünden und sie bereit wären, diese zu reparieren.

Die Hausbesitzer gingen auf das Angebot ein, glaubten sie doch den Aussagen der Dachdecker. Die, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, hatten von Beginn an geplant, nur minderwertige Arbeiten am Dach vorzunehmen.Im Dezember 2012 gaukelten sie einer Seniorin aus dem Rhein-Sieg-Kreis vor, dass sie Wasserableitungen auf ihrem Dach mit hochwertigen Materialien repariert hätten. In der irrigen Annahme, dass dies zutreffe, übergab sie den Dachdeckern die geforderten 10.000 Euro. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die beiden Männer lediglich minderwertige Arbeiten auf dem Dach von höchstens 1.100 Euro vorgenommen hatten.

Im Zuge der Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 24 ergaben sich Hinweise auf die Machenschaften der beiden Tatverdächtigen. Auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehle gegen die Beschuldigten. Sie wurden letzte Woche festgenommen. Damit sind die Ermittlungen jedoch nicht abgeschlossen.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die beiden Verdächtigen, die keinen Gewerbebetrieb angemeldet hatten, seit mehreren Jahren mit dieser Masche im Rheinland aktiv waren und ihren Lebensunterhalt verdient haben.

Die Männer, die möglicherweise einen weiteren Komplizen hatten, waren dabei u.a. mit einem roten Mercedes-Benz Sprinter Kastenwagen mit Bonner Autokennzeichen unterwegs und haben sich häufig als Dachdecker-Betrieb aus Bonn, Mönchengladbach vorgestellt oder die Firmennamen tatsächlich existierender Unternehmen genutzt.

Die Ermittler vermuten, dass viele der Betrugsopfer aus Unkenntnis bislang keine Strafanzeige erstattet haben.

Deshalb bitten sie mögliche Geschädigte, sich mit der Polizei Bonn unter der Rufnummer 0228 / 150 in Verbindung zu setzen.

 

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Stadt Siebengebirge

Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Stadt Siebengebirge

Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Stadt Siebengebirge

Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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