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Ohne Leschek und Ekoemeye in die neue Saison

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Bad Honnef | Center Marco Leschek und Flügelspieler Kelubia Ekoemeye werden in der kommenden ProB-Saison nicht mehr für die Dragons Rhöndorf auflaufen.

Die beiden Routiniers bleiben dem Rheinland aber verbunden. Ekoemeye wird auch in Zukunft als Lehrer am Schloss Hagerhof arbeiten, während Leschek im sozialen Bereich tätig sein wird.

„Ich habe die letzten beiden Jahre wie schon bei meiner ersten Station sehr genossen. Ich fühle mich hier in Rhöndorf sehr wohl und heimisch. Dass ich noch einmal vor diesem Publikum, das mich und die Mannschaft immer unterstützt hat, spielen durfte, freut mich sehr“, bedankt sich Marco Leschek bei den treuen Anhängern.

Nachdem der Center bereits von 1999 bis 2001 für die Drachen auf Korbjagd gegangen war, kehrte er vor der Saison 2011/12 aus Luxemburg an den Menzenberg zurück. In der jungen Mannschaft übernahm der Senior gleich eine verbale Führungsrolle, war stets ein Vorbild für die Youngster und hatte auch außerhalb des Parketts immer ein offenes Ohr.

„Trotz der wenigen Minuten an Einsatzzeit auf dem Parkett war Marco ein sehr wertvoller Spieler für uns. Vor allem für die jungen Spieler ist es wichtig, solche Spieler im Team zu haben. Er konnte durch seine langjährige Profikarriere wertvolle Tipps geben und war stets positiv gestimmt“, sagt Drachen-Manager Sebastian Schmidt. „Für sein Engagement bei uns möchte ich mich herzlich bedanken. Wir werden weiter in Kontakt bleiben und es ist nicht ausgeschlossen, dass Marco im nächsten Jahr in einer anderen Funktion im Rhöndorfer Basketball vertreten sein wird.“

Kelubia Ekoemeye wechselte vor der vergangenen Saison von der zweiten Mannschaft von Bayern München nach Rhöndorf. Mit durchschnittlich 5.2 Punkten sowie 2.6 Rebounds in rund 15 Minuten Spielzeit erfüllte der erfahrene Flügelspieler die in ihn gesetzten Erwartungen. Vor allem aus der Distanz zeigte sich der 32-Jährige treffsicher. Fast 39 Prozent seiner Dreierversuche fanden ihr Ziel, hinter Kapitän Nick Larsen der zweitbeste Wert im Team.

„Gerne schaue ich auf die Saison 2012/2013 zurück und habe viele schöne Erinnerungen. Ich wurde vom kompletten Umfeld sehr gut aufgenommen, so dass die Zeit wie im Flug verging und ich mich wirklich sehr wohl fühlte“, resümiert Kelubia Ekoemeye. „Ich wünsche der Mannschaft, dass sie erneut reüssiert und am Ende um den Titel mitspielt! “

Headcoach Boris Kaminski: „Beide Entscheidungen bezüglich unserer Routiniers sind uns äußerst schwer gefallen. Unabhängig von der sportlichen Leistung sind beide als vorbildliche Charaktere in unserem Teamverbund nicht leicht zu ersetzen. Ähnlich erging es uns aber auch bei Aaron Schmitz. Einerseits sind wir dazu gezwungen auch wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen, andererseits entspricht es aber auch unserem Programm junge Talente weiter zu fördern und in die 1. Mannschaft zu integrieren. Dementsprechend wird der Kader insgesamt nochmals jünger, soviel darf man bereits verraten.“

 

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Flüchtlinge und Helfer feierten Erinnerungsfest im Garten der Adventgemeinde

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Sommerfest Café International im Garten der Adventgemeinde

Erinnerungsfest im Garten der Adventgemeinde | Foto: Adventgemeinde

Bad Honnef | Im April 2015 wurde für die Flüchtlinge im Gemeindehaus der Adventisten das Café International (CI) eingerichtet. Sechs Monate später zog das Café ins Evangelische Gemeindehaus, bevor es dann im August 2016 in der OASE in Selhof ein festes Zuhause bekam. Am Mittwoch trafen sich fast 100 Helferinnen, Helfer und Flüchtlinge zu einem Erinnerungsfest im Garten der Adventgemeinde An St. Göddert. 

Es war der Wunsch einiger Flüchtlinge und Helfer, noch einmal an alter Stätte zusammen zu kommen, so Gemeindemitglied Ludwig Pütz.

Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann hatte den großen Gasgrill mitgebracht, um die fachgerechte Zubereitung von Rindswürstchen und Hähnchenschenkel kümmerten sich dann die Flüchtlinge. Ebenfalls standen viele leckere Salate, verschiedene Brotsorten, syrisches Essen und Kuchen zum Verzehr bereit. „Wie in alten Zeiten“, kommentierten einige Besucher. “Und so war es auch”, bestätigte Pütz den Eindruck. “Man fühlte sich sehr an die Anfangszeit erinnert”. Für die Kinder führte Dorothee Vreden ein Puppenspiel auf.

Einen auffallenden Unterschied gegenüber den Treffen in der Anfangszeit machte Ludwig Pütz aus: “Man konnte sich heute mit allen Flüchtlingen in Deutsch gut verständigen und musste nicht mehr die Google-Übersetzung bemühen.”

Das nächste Treffen des “CI” findet wieder in der OASE statt.

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Bad Honnef

FDP will wissen, wie Gutenbergarchiv wieder nach Bad Honnef geholt werden kann

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Bad Honnef | Das wohl umfangreichste Bad Honnefer Heimatarchiv, das einst in der Hauptstraße 40 beheimatet war, ist seit kurzem in einer Garage in Rheinbreitbach untergebracht. Die gehört der Vorsitzenden des Gutenberghaus e.V.,  Renate Mahnke. Die Historikerin musste nach dem Verkauf des Hauses mit ihrem wertvollen geschichtlichen Archiv ausziehen, weil der Verein die geforderte Miete der neuen Eigentümer nicht bezahlen konnte.

Eigene Bemühungen des Vereins, eine neue Unterkunft zu finden, schlugen meist aus Platz- bzw. Kostengründen fehl. Die Stadt dachte zuletzt an eine Beheimatung in der Konrad Adenauerschule, vergab die Räume dann aber an die Volkshochschule.

Nun hat sich die FDP-Fraktion des Themas angenommen und den Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 24.8.2017, 18 Uhr, Ratssaal, gesetzt. Die Sammlung des Vereins “bewahre Zeugnisse einer reichen Vergangenheit Bad Honnefs”. Sie sei “eine Fundgrube historischer Überlieferung, auf die interessierte Bürger und insbesondere auch junge Menschen, Zugriff haben müssen”.

Die FDP will wissen: “Was kann die Stadt Bad Honnef tun, damit die Sammlung des Vereins Haus Gutenberg in einen geeigneten Lagerort nach Bad Honnef rückgeführt und das Archiv ordnungsgemäß gelagert werden kann?”

Für einen Teil der Sammlung stellte auch der Heimatverein Rheinbreitbach Platz zur Verfügung.

 

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Fußball

“Die Jungs sind hungrig”

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Oben v.l. Gaspard Fehlinger, Marco Poetes, Kevin Leisch, Benjamin Krayer, Gürsel Boztas, Patrick Quednau, Malik Azahaf; mittlere Reihe v.L. Uwe Krüger (Betreuer), Frank Breidenbend (Geschäftsführer), Florent Muja, Patrick Dicke, Dominik Tiemeyer, Stephan Göckler und Martin Brinsa (Vorstand), Carsten Klohe (Trainer); vorne v.l. Marc Skoda, Michel Schülgen, Marcel Gehrlein, Malte Bayer, Nico Pfennig, Mike Juchem, Thorsten Hanisch

Oben v.l. Gaspard Fehlinger, Marco Poetes, Kevin Leisch, Benjamin Krayer, Gürsel Boztas, Patrick Quednau, Malik Azahaf; mittlere Reihe v.L. Uwe Krüger (Betreuer), Frank Breidenbend (Geschäftsführer), Florent Muja, Patrick Dicke, Dominik Tiemeyer, Stephan Göckler und Martin Brinsa (Vorstand), Carsten Klohe (Trainer); vorne v.l. Marc Skoda, Michel Schülgen, Marcel Gehrlein, Malte Bayer, Nico Pfennig, Mike Juchem, Thorsten Hanisch

Bad Honnef | Wer beim FV Bad Honnef spielt, spielt mit grün-weißem Blut. Lothar Paulsen, Ex-Präsident des HFV, machte an seinem letzten Arbeitstag noch einmal deutlich, was einen Fußballer ausmacht, der seine Heimat an der Schmelztalstraße gefunden hat.

25 Spieler stark ist der Kader der Landesligamannschaft, 16 neue Akteure muss Trainer Carsten Klohe integrieren, darunter vier aus der Jugend des JFV Siebengebirge.

Beim ersten echten Härtetest, dem Pokalspiel gegen Siegburg, hatten die Honnefer das Nachsehen. 0:4 ging die Partie auf eigenem Platz verloren. Mittlerweile hat die Mannschaft zusammengefunden, zeigte gute Leistungen. Klohe: “Heute würden wir deutlich selbstbewusster gegen Siegburg auflaufen.”

Dennoch werden vermutlich in der neuen Saison die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Vorstandsmitglied Martin Brinsa: “Wir starten mit Demut in der Landesliga.” Das Ziel ist ein sicherer Tabellenplatz. Erst müsse sich die Mannschaft sportlich und der Verein finanziell konsolidieren. “In zwei bis drei Jahren gucken wir dann einmal weiter”, so Brinsa. Allerdings: Sollte dieses Jahr eine Sensation gelingen, würden sich die Verantwortlichen auch nicht gegen den Erfolg stellen.

Carsten Klohe gibt die Marschrichtung vor: Gesetzt sei kein Spieler. Der Wettbewerb kann beginnen. Zunächst allerdings ohne Benny Krayer und Malte Bayer. Beide fallen verletzungsbedingt noch eine Weile aus.

Dafür ist Thorsten Hanisch dabei. Der 40-jährige Routinier, der vom FV Endenich kam, soll die vielen jungen Spieler stützen. Eigentlich wollte er seine Karriere bereits an den Nagel hängen. Nun wird er sie voraussichtlich beim HFV beenden.

Wie das der langjährige Mannschaftskapitän Tobit Hogrebe getan hat. Hogrebe hat eine Arbeitsstelle in Hamburg gefunden. Seinen Job als Spielführer übernahm nun endgültig Kevin Leisch.

Am 20. August fährt der HFV zu einem weiteren Testspiel nach Bergheim und tritt dort gegen BC Viktoria Glesch/Paffendorf an. Eine Woche später, am 28.8.2017, beginnt dann die Meisterschaft. Erster Gegner der Grün-Weißen ist SC Bor. Lindenthal-Hohenlind. Die Begegnung wird um 15.30 Uhr in Hohenlind angepfiffen.

 

 

 

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