Munk sieht Licht am Ende des Tunnels

Bad Honnef | Alles deutet darauf hin, dass Bad Honnef nach drei weiteren Jahren wieder einen ausgeglichen Haushalt haben kann. Diese Auffassung vertritt jedenfalls der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bad Honnefer Stadtrat, Klaus Munk.  

Hoffnungsfroh verspricht er Investitionen in Schulen und Sport oder die Erneuerung kaputter Straßen, Bürgerinteressen, die Geld kosteten, könnten tatsächlich umgesetzt werden.

Munk sieht Licht am Ende des Tunnels – “Wir müssen es nur gemeinsam anschalten”. Dann könnte Bad Honnef schon 2017 wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Natürlich dürften sich die Rahmenbedingungen bis dahin nicht verändern.

Aus Sicht der SPD gebe es erkennbare Möglichkeiten im diesjährigen Nachtragshaushalt, dass die Stadt schon bald wieder „Wasser unter dem Kiel“ haben könne, so Munk.  Diesem “greifbar nahen Ziel” wolle sich die SPD mit „Nachdruck Mut und Augenmaß“ widmen.

Allerdings fehlten noch einige Meter bis zum Ziel, sagt der Fraktionsvorsitzende heute. Sparmaßnahmen müssten weiterhin ausgelotet werden, Steuer- und Gebührenanhebungen ließen sich nicht vermeiden. Kein Politiker sage das gerne, “aber wer nur publikumswirksam wider besseres Wissen dagegen ist, der spielt für ein paar gute Schlagzeilen mit der Zukunft unserer Stadt.” Das wäre so als streichele man die Seele des Steuerbürgers und hielte gleichzeitig die Keule der Konsequenzen für unsere Infrastruktur und für die sozialen und kulturellen Leistungen vor Ort hinter dem Rücken bereit.

Munk sieht selbst bei den notwendigen Anpassungen Bad Honnef gegenüber der Situationen in anderen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises immer noch im Vorteil. Die SPD sei zuversichtlich, dass die Mehrheit der Bürger Verständnis aufbringen werde, “wenn zugleich ein Ende der uns alle belastenden Durststrecke in Sicht ist”.

Die Sozialdemokraten vertrauten darauf, dass alle Parteien das gleiche Ziel haben und jetzt gemeinsam den in der nächsten Ratssitzung zur Abstimmung stehenden Nachtragshaushalt verabschieden werden. Die bis heute zwischen den politischen Gruppierungen und der Verwaltung dazu geführten Gespräche ließen hoffen.

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