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Stadt Siebengebirge

Königswinter bekommt Gesamtschule – Neue Perspektiven für Bad Honnefer Schülerinnen und Schüler

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Viele Eltern aus Königswinter und Bad Honnef wohnten der Stadtratssitzung bei und forderten auf Transparenten, den Elternwillen zu respektieren

Bad Honnef/Königswinter | Bad Honnefer Eltern, Schülerinnen und Schüler können sich freuen. Am Abend beschloss der Königswinterer Stadtrat mit 23 Ja-Stimmen gegenüber 20 Nein-Stimmen die Einrichtung einer Gesamtschule. Zuvor lehnte die Mehrheit der Stadtverordneten die Gründung einer Sekundarschule ab, die der Schulausschuss vorgeschlagen hatte.

Schon vor dem Eingang des Arbeitnehmerzentrums in Königswinter, in dem der Rat tagte, machten viele Eltern aus Königswinter und Bad Honnef auf Transparenten deutlich, dass der Elternwille zu respektieren sei. Nach mehreren Befragungen in Königswinter und Bad Honnef war klar: Die Mehrheit der Mütter und Väter favorisierte die Gesamtschule. Aber auch der Erhalt des Gymnasiums in Oberpleis ist ihnen wichtig. Wenig Akzeptanz fand hingegen die Sekundarschule. Genau für diese Schulform votierte allerdings der Königswinterer Schulauschuss mit einer Mehrheit von CDU und FDP.

Nach einer Unterbrechung der offiziellen Stadtratssitzung erhielt Bernd Kolb vom Stadtelternrat Gelegenheit, die Positionen des Gremiums noch einmal darzustellen. 75 Prozent der Eltern hätten sich für die Gesamtschule ausgesprochen, sagte Kolb. Das sei eine klare Entscheidung gegen die Sekundarschule. In einer weiteren Befragung habe die Sekundarschule mit nur 2,7 Prozent Zustimmung weit hinter dem Gymnasium und der Gesamtschule gelegen.

Kolb wehrte sich  gegen die Auffassung verschiedener Schulausschussmitglieder, die Umfragen seien nicht aussagekräftig und die Eltern hätte nicht den richtigen Überblick. Das Gegenteil sei der Fall. Vielmehr machte er manchen Politikern den Vorwurf, die Eltern bei ihrer Entscheidung pro Sekundarschule “nicht mitgenommen” zu haben. Sein Appell an die Stadtvertreter: “Die Erwartungen der Eltern heute sind hoch. Die überwiegende Mehrheit will die Gesamtschule. Respektieren Sie den Elternwillen.”

Unruhig wurde es im Saal, als Bürgermeister Peter Wirtz noch einmal erklärte, dass er für eine Gesamtschule sei. Königswinter brauche eine große, starke Schule, auch aus wirtschaftlichen Gründen. Einen Ordnungsruf handelte sich ein Stadtverordneter ein, der just in dem Moment, als Peter Wirtz sich gegen den Beschluss des Schulausschusses aussprach, “Terror” in den Raum rief – warum auch immer.

Nach fast zweistündigem Argumentationsaustausch ließ Wirtz über die Einrichtung der Sekundarschule in geheimer Wahl abstimmen. 21 Ja-Stimmen waren zu wenig. Die Gegner zählten eine Stimme mehr, ein Stadtratsmitglied enthielt sich.

Auf Antrag der SPD wurde direkt im Anschluss ebenfalls geheim über die Einrichtung einer Gesamtschule abgestimmt. 23 Ratsmitglieder waren dafür, 20 dagegen (eine Enthaltung).

Die Gesamtschule soll ihren Platz in Oberpleis finden. Was die überraschende Entwicklung für Bad Honnef bedeutet, wird sich nun zeigen.

 

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0 Comments

  1. Karl Jopp

    4. Dezember 2012 eingestellt am 19:09

    An die Politiker in Königswinter
    Was sich unsere Hilfs- Dorfpolitiker in Königswinter wegen der Gesammtchuhle geleistet haben, ist nicht zu überbieten.
    Jetzt müssen Eltern hohe unkosten für Fahrten zur Schule bezahlen. Von Vinxel nach Bad Honnef um zur Gesammtschule zu kommen, ist kaum möglich.
    Man hat den Endruck, bei der Abstimmung ging es so zu: ,,gib Du mir was, ich gebe Dir auch was.”
    Eines weiss ich, und ca.35 Wähler und bestimmt noch mehr, haben das auch gesagt.So eine CDU und Die FDP kann man nicht mehr wählen.

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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Bad Honnef und Umgebung

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag – Infostand vor “Fressnapf”

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Igel Ulli | Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Es geschieht fast täglich, dass die ehrenamtlichen Helfer des Tierschutz Siebengebirge ausrücken, um einem Tier in Not zu helfen.

Den Welttierschutztag möchte der Verein nutzen, allen interessierten Bürgern die Fakten rund um die Aktivitäten im örtlichen Tierschutz näher zu bringen. Die Tierschützer des Tierschutz Siebengebirge sind am Samstag, 30. September 2017, von 9 bis ca. 14 Uhr an ihrem Infostand vor dem Fressnapf in Bad Honnef gegenüber des HIT-Marktes anzutreffen.

Vor Ort ist ein Austausch mit den Tierfreunden möglich, eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen rund um das Thema „Tier und Tierschutz“ können eingeholt werden. Die ehrenamtlichen Helfer geben an diesem Tag auch gerne Hinweise, wie man selbst aktiv einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann, so z.B. durch den Kauf von Bio-Eiern, durch eine Überwinterungshilfe für Igel oder durch Aufklärung über Pelz-, Daunen- und Thunfischprodukte.

Die Standbesucher dürfen sich wieder auf eine bunte Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, frischen Waffeln und Kaffee freuen. Alle Verkäufe kommen zu 100% den Schützlingen des Vereins zugute. Ein Besuch am Stand lohnt sich immer – auch für die Vierbeiner.

Auch ein Besuch der Vereins-Internetseite lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge oder über die Hotline 0700 / 01230845. (AF)

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