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Stadt Siebengebirge

Feuer- und Rettungsleitstelle: Alle 100 Sekunden läutet das Telefon

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 Rhein-Sieg-Kreis | In der Leitstelle des Rhein-Sieg-Kreises geht im Schnitt alle 100 Sekunden eine Meldung aus der Bevölkerung über die Notrufnummer 112 oder durch automatische Gefahrenmeldeanlagen ein. Dann heißt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle in vielen Fällen schnell handeln, denn oft zählt jede Sekunde.

Sämtliche Einsätze im Feuer- und Katastrophenschutz sowie im Rettungs- und Notarztdienst werden beim Rhein-Sieg-Kreis dokumentiert. Das Ergebnis im Jahre 2013 ist beeindruckend:

112-mal pro Tag, sprich rund 40.900-mal im vergangenen Jahr ist ein Rettungswagen ausgerückt. Notarzteinsatzfahrzeuge wurden hingegen 19.370-mal im Jahr angefordert. Krankentransporte gab es ca. 41.300 im vergangenen Jahr, also rund 113 Transporte pro Tag. Insgesamt wurden durchschnittlich 293 Einsätze pro Tag geleistet.

Nicht zu vergessen sind die Sturm – und Starkregentage in 2013. An diesen Tagen summierten sich die Einsatzzahlen. So gab es im Rhein-Sieg-Kreis am 20. Juni 683, am 1. Juli 75 und am 25. Juli 235 zusätzliche Einsatzstellen durch Gewitterunwetter und am 28. Oktober durch Orkantief „Christian“ 85.

Ebenso unglaublich scheint die Zahl 1.240, wenn es um Brandalarme im Kreisgebiet im vergangenen Jahr geht. Das entspricht in etwa drei Brandeinsätze pro Tag. Über 3.400-mal wurde technische Hilfe geleistet, um beispielsweise eingeklemmte Personen bei Verkehrsunfällen zu bergen. Das sind 10 Einsätze pro Tag.

Um diese große Einsatzzahl stemmen zu können, muss natürlich auch eine entsprechende Anzahl von Personal und Material zur Verfügung stehen. In den 19 kommunalen Feuerwehren und den 2 Werkfeuerwehren mit 110 Standorten sind 140 hauptberufliche Feuerwehreinsatzkräfte tätig. Doch ohne die zusätzlich ca. 3.500 ehrenamtlichen Helfer der freiwilligen Feuerwehren der Städte und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises wäre diese Mammutaufgabe überhaupt nicht zu stemmen!

Aber auch der Fuhrpark kann sich sehen lassen: kreisweit stehen 600 Einsatzfahrzeuge aller beteiligten Feuerwehren und der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Technisches Hilfswerk, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft und Rettungshundestaffeln für eine schnelle Hilfe zur Verfügung.

Im Rettungsdienst stehen der Leitstelle 7 Notarzteinsatzfahrzeuge, 18 Rettungswagen und 22 Krankentransportfahrzeuge, von denen 13 Fahrzeuge aufgrund ihrer Ausstattung und der Qualifikation der Besatzung auch als Rettungswagen eingesetzt werden können, zur Verfügung. Daneben halten die im Kreisgebiet tätigen Hilfsorganisationen weitere Fahrzeuge und Personal bereit, um auch bei einem Schadensereignis mit bis zu 50 Verletzten diese ordnungsgemäß und bestmöglich versorgen zu können. Bei den Hilfsorganisationen werden 1.500 ehrenamtliche und ca. 400 hauptberufliche Einsatzkräfte durch die Feuer- und Rettungsleitstelle eingesetzt.

Insgesamt stehen somit in diesem kompletten Hilfeleistungssystem im Rhein-Sieg-Kreis 5.000 ehrenamtliche und 540 hauptberufliche Einsatzkräfte für die Bürgerinnen und Bürger bereit.

Das erfordert natürlich eine optimale Koordination aller Beteiligten, denn der Rettungsdienst ist kreisweit so organisiert, dass zumindest in 90 Prozent aller Fälle im städtischen Bereich 8 Minuten nach Alarmauslösung (im ländlichen Bereich 12 Minuten) das erste Rettungsdienstfahrzeug die Einsatzstelle erreicht. Dabei kommt es auf eine zuverlässige und professionelle Disposition und Informationsweitergabe an! Hilfreich hierfür ist der weniger störanfällige Sprechfunkverkehr in Digitalfunk, den die Kreisleitstelle seit über einem Jahr nutzt.

„Die Zahlen machen deutlich, welche logistische Leistung von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kreisleistelle täglich erforderlich ist. All dies geschieht zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet. Ihnen wird im Notfall schnell geholfen, denn auf unsere Feuerwehren und den Rettungsdienst kann man sich verlassen“, sagt Kreisdirektorin Annerose Heinze.

 

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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Bad Honnef und Umgebung

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag – Infostand vor “Fressnapf”

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Igel Ulli | Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Es geschieht fast täglich, dass die ehrenamtlichen Helfer des Tierschutz Siebengebirge ausrücken, um einem Tier in Not zu helfen.

Den Welttierschutztag möchte der Verein nutzen, allen interessierten Bürgern die Fakten rund um die Aktivitäten im örtlichen Tierschutz näher zu bringen. Die Tierschützer des Tierschutz Siebengebirge sind am Samstag, 30. September 2017, von 9 bis ca. 14 Uhr an ihrem Infostand vor dem Fressnapf in Bad Honnef gegenüber des HIT-Marktes anzutreffen.

Vor Ort ist ein Austausch mit den Tierfreunden möglich, eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen rund um das Thema „Tier und Tierschutz“ können eingeholt werden. Die ehrenamtlichen Helfer geben an diesem Tag auch gerne Hinweise, wie man selbst aktiv einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann, so z.B. durch den Kauf von Bio-Eiern, durch eine Überwinterungshilfe für Igel oder durch Aufklärung über Pelz-, Daunen- und Thunfischprodukte.

Die Standbesucher dürfen sich wieder auf eine bunte Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, frischen Waffeln und Kaffee freuen. Alle Verkäufe kommen zu 100% den Schützlingen des Vereins zugute. Ein Besuch am Stand lohnt sich immer – auch für die Vierbeiner.

Auch ein Besuch der Vereins-Internetseite lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge oder über die Hotline 0700 / 01230845. (AF)

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