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Stadt Siebengebirge

Entspannung unterm Siegfriedfelsen …

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Bad Honnef-Rhöndorf | Das “grüne Licht” des Arbeitsschutzes für eine erneute Betretung der Mitarbeiter in den Weinberge war keine leichte Geburt aber jetzt hat sich das zähe Ringen aus Sicht des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf gelohnt. Dennoch bleiben berechtigte Sorgen wegen der geänderten Wegeführung.

Die aktuelle Entwicklung um die weitestgehende Aufhebung des Betretungsverbots sei, so der Verein, nach etlichen Irrungen und Wirrungen eine schlussendlich gute Entwicklung. Am 08. Januar 2014 tagten unter der Leitung von Rita Klöpper (CDU), MdL, Vorsitzende des Landespetitionsausschusses, Jörg Erich Haselier und Dr. Roderich Kammerer, Vorsitzender und Schriftführer des Vereins, sowie mit federführend mit dem Leiter der Abteilung Umwelt und Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung in Köln, Jürgen Schwab, Vertreter der Bezirksregierung Köln und des Landesarbeitsministeriums.

Anlass war die im Juli 2013 vom Bürger- und Ortsverein Rhöndorf und dem mitunterzeichnenden Weinbauverband Siebengebirge erweiterte Petition zur Aufhebung des Betretungsverbots.

Unmittelbar dem Gesprächstermin im Januar brachten Jörg Erich Haselier und Dr. Roderich Kammerer die Botschaft aus Düsseldorf zu Felix Pieper und erörterten mit ihm, dass ein Gutachten aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht die Bedingungen der Bezirksregierung erfüllen muss. Mit dem in Weinbaufragen versierten Gutachter sei, so der Verein, ein kompetenter Mann gefunden worden, der letztlich die Bedenken der Kölner Arbeitsschützer weitestgehend zerstreuen konnte. Auch könne der Familie Pieper zu ihrem Stehvermögen nur gratuliert werden.

“Dies ist ein guter Tag für den Weinbau”, erklären Haselier und Kammerer übereinstimmend.

“Mit dieser Entscheidung ist dieser Teil der Petition erledigt. Die Beharrlichkeitn hat sich für alle Beteiligten und Mitfiebernden letztlich ausgezahlt”, so Haselier. Dies habe er so mit dem Leiter des Petitionsreferats, Dr. Martin Laufen, besprochen.

Weiter mit großer Sorge erfüllt den Bürger- und Ortsverein indessen die nun geplante Wegeführung. “Ich habe Düsseldorf gebeten, diesen Aktendeckel aktuell offen zu lassen und das Thema bei der nächsten Sitzung des Ausschusses noch einmal zu erörtern”, so Haselier. Mit einer unterbrochenen Wegeführung des attraktiven mittleren Weinbergweges, der Anlass für die Proteste und Aktionen des Vereins seit 2011 war und letztlich zur gemeinsam mit Josef Blöser, Ehrenvorsitzender des Weinbauverbandes Siebengebirge, an Rita Klöpper überreichten Petition zur Öffnung der Weinbergswege im Mai 2013 geführt hat, wolle man sich in Rhöndorf nicht ohne Weiteres abfinden.

Dies sei man der Attraktivität des Ortes und der beliebten Wanderregion schuldig. Dieser Weg sei schließlich neben der Insel Grafenwerth die Sonnenterrasse schlechthin für die Stadt Bad Honnef.
Die Benefizkunstauktion “Rettet den Wein!” geht unterdessen auch am folgenden Wochenende, samstags und sonntags, von 13-17 Uhr in der Rhöndorfer Heimatstube, Löwenburgstraße 28, weiter.

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Stadt Siebengebirge

Sturmtief Friederike schlägt zu – Feuerwehr im Dauereinsatz – Auto unter Zeder begraben

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Bad Honnef | Sturmtief “Friedrike” schlägt in Bad Honnef mächtig zu. Die Freiwillige Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Zurzeit ist sie an 20 verschiedenen Stellen tätig, berichtet Pressesprecher Björn Haupt. Das Schmelztal sei zurzeit gesperrt.

Die abgebrochene Spitze einer Zeder hat einen Wagen auf dem Parkplatz der Grundschule am Reichenberg unter sich begraben. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. Der städtische Bauhof leitet derzeit Aufräumarbeiten ein, der Bereich ist abgesperrt.

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Stadt Siebengebirge

Friedhöfe gesperrt – DB fährt nicht

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Bad Honnef | Wegen Sturmtief “Friederike” hat die Stadt bereits den Alten Friedhof und den Waldfriedhof in Bad Honnef gesperrt. Der Zutritt ist verboten. Der Neue Friedhof wird ab 13:30 Uhr gesperrt sein.

Die Deutsche Bahn teilte mit, dass sie sämtlichen Zugverkehr in NRW wegen des Sturms eingestellt hat.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef veröffentlichte eine Warung des Deutschen Wetterdienstes. Demnach können orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 km/h aus westlicher Richtung auftreten. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse mit Orkanböen bis 130 km/h gerechnet werden.

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich Gedanken machen über Sinn und Zweck von Strafe

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Bad Honnef | Der Präsident des Landgerichts Bonn sucht für die Zeit vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2023 Erwachsenenschöffinnen und -schöffen für die Strafkammern beim Landgericht Bonn sowie das Amtsgericht Bonn (gemeinsames Schöffengericht Bonn und Königswinter).

Als ehrenamtliche Richterinnen und Richter nehmen Schöffinnen und Schöffen aktiv an Strafprozessen teil und wirken dabei mit gleichem Stimmrecht wie die Richterinnen und Richter an der Urteilsbildung mit.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden in eine Vorschlagsliste aufgenommen, die durch den Rat der Stadt Bad Honnef beschlossen und an das Amtsgericht Königswinter weitergeleitet wird. Die Wahl der Schöffinnen und Schöffen erfolgt dann von dort durch den Schöffen-Wahlausschuss. Das Ergebnis der Wahl wird dem Landgericht Bonn mitgeteilt.

Voraussetzungen:

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 01.01.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienerinnen und -diener sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden.

Anforderungen

Schöffinnen und Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden.

Schöffinnen und Schöffen sollten über soziale Kompetenzen verfügen, durch die sie das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die Lebenserfahrung, die eine Schöffin oder ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Das verantwortungsvolle Amt einer Schöffin oder eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Benötigte Personalangaben

Für die Aufnahme in die Vorschlagsliste und die vom Amtsgericht einzuholende Auskunft aus dem Bundeszentralregister werden folgende Personalangaben benötigt: Familienname, Vorname(n), ggf. Geburtsname, Geburtsort (bei kreisangehörigen Orten in der Bundesrepublik mit der Angabe des Kreises, bei nicht in der Bundesrepublik gelegenen Orten mit der Angabe des Landes), Tag der Geburt, Beruf (bei Bediensteten des öffentlichen Dienstes auch Angabe des Tätigkeitsbereiches) sowie die Anschrift der vorgeschlagenen Person. Entsprechende Antragsvordrucke sind bei der Verwaltung erhältlich und können auf Anfrage auch elektronisch oder auf dem Postweg übersandt werden.

Informationen und Auskunft

Weitere Informationen können über das Schöffenamt können im Internet unter www.schoeffenwahl.de abgerufen werden. Bürgerinnen und Bürger richten ihre Bewerbung bitte bis zum 21. Februar 2018 an die Stadt Bad Honnef, Fachdienst Ordnung, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef. Ansprechpartnerin bei Rückfragen ist Annette Engels, Zimmer 012, Telefon 02224/184-158, E-Mail annette.engels@bad-honnef.de. Dort können auch entsprechende Antragsvordrucke angefordert werden.

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