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Einbürgerungszahlen im Rhein-Sieg-Kreis steigen kontinuierlich

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Rhein-Sieg-Kreis | „Zum dritten Mal in Folge erhielten mehr Personen die deutsche Staatsangehörigkeit als im Jahr zuvor“, berichtet Dr. Gabriele Neugebauer, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. Insgesamt 636 Personen wurden vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 eingebürgert. Das sind gegenüber dem Vorjahr 71 Personen mehr, was eine Steigerung von 12,5 Prozent darstellt.

In der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises werden die Einbürgerungen bereits seit 27 Jahren im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung vollzogen. Nach einer Begrüßung durch Landrat Frithjof Kühn und den vom Kreistag gewählten Neubürgerbeauftragten, Ludwig Neuber, erhalten die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger die Einbürgerungsurkunden. Vor der Feierstunde gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wird zum Abschluss der Einbürgerungsfeier mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Auch die Steigerungsraten der vergangenen Jahre lassen sich sehen: Nachdem im Jahr 2009 insgesamt 480 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen worden war, nahmen im Jahr 2010 516 Bürgerinnen und Bürger die Einbürgerungsurkunde in Empfang, was einer Zunahme von 7,5 Prozent entsprach. Zum Jahr 2011 konnten die „Einbürgerungsfallzahlen“ wiederum um 9,5 Prozent auf dann 565 gesteigert werden.

Von den 636 neuen deutschen Staatsangehörigen des „Einbürgerungsjahrgangs 2012“ wurden 43 Prozent (279 Personen) bereits in Deutschland geboren; im Jahre 2011 hatte dieser Wert noch bei 39 Prozent gelegen. Die Zahl der Personen, welche durch die Einbürgerung die Staatsangehörigkeit des Landes erwerben, in dem sie bereits geboren wurden, steigt damit kontinuierlich. An der Gesamtzahl der Einbürgerungen waren Kinder und Jugendliche unter dem 18. Lebensjahr mit 101 Personen und damit zu fast 16 Prozent beteiligt.

An den Einbürgerungen des Jahres 2012 waren insgesamt siebzig Staaten dieser Welt mit ihren Staatsangehörigen vertreten. Diese verteilen sich wie folgt:
Afghanistan (13 Personen), Albanien (1), Algerien (6) , Angola (3), Armenien (2), Aserbaidschan (2), Äthiopien (1), Belarus (3), Belgien (4), Bosnien und Herzegowina (10), Brasilien (3), Bulgarien (10), China (4), Dem. Republik Kongo (3), Dominikanische Republik (3), Ecuador (7), Estland (1), Frankreich (3), Griechenland (39), Großbritannien (1), Indien (5), Indonesien (3), Irak (16), Iran (31), Italien (19), Jordanien (2), Kamerun (1), Kasachstan (12), Kirgisistan (1), Kolumbien (2), Kongo (1), Kroatien (1), Kuba (3), Lettland (1), Libanon (3), Libysch-Arabische Dschamahirija (1), Litauen (2), Madagaskar (1), Malta (1), Marokko (44), Mazedonien ( 5), Mexiko (7), Montenegro (1), Niederlande (6), Nigeria (7), Österreich (2), Pakistan (1), Peru (3), Philippinen (5), Polen (27), Portugal (1), Republik Korea (2), Republik Kosovo (22), Rumänien (9), Russische Föderation (16), Schweiz (1), Serbien (5), Simbabwe (1), Slowenien (2), Somalia (2), Spanien (2), Sri Lanka (5), Südafrika (1), Syrien (17), Thailand (2), Tunesien (2), Türkei (184), Ukraine (18), Ungarn (4), Vietnam (1).

Mit 114 Personen waren die meisten der Eingebürgerten in Sankt Augustin wohnhaft; mit deutlichem Abstand folgten die Wohnsitzkommunen Siegburg (73 Personen), Bornheim (62 Personen), Niederkassel (58 Personen), Hennef (43 Personen), Königswinter (43 Personen), Meckenheim (42 Personen), Eitorf (37 Personen), Alfter (36 Personen), Wachtberg (28 Personen), Rheinbach (23 Personen), Bad Honnef (17 Personen), Lohmar (15 Personen), Windeck ( 13 Personen), Swisttal (12 Personen), Neunkirchen-Seelscheid (8 Personen), Ruppichteroth (7 Personen) und Much (5 Personen).

Wer sich für die Einbürgerung und damit den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit als Voraussetzung für die Ausstellung eines deutschen Personalausweises und deutschen Reisepasses interessiert, der findet Informationen zu den gesetzlichen Anforderungen und zum genauen Ablauf eines Einbürgerungsverfahrens im Internet auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises:
www.rhein-sieg-kreis.de/cms100/buergerservice/aemter/amt32/artikel/09274/.

Eine persönliche Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personenstands- und Staatsangehörigkeitswesens ist grundsätzlich montags in der Zeit von 8.30 Uhr – 12.00 Uhr sowie von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr möglich.

Für eine ganz individuelle Beratung sollte zuvor mit der zuständigen Sachbearbeiterin beziehungsweise dem zuständigen Sachbearbeiter fernmündlich ein Termin außerhalb der allgemeinen Sprechzeiten vereinbart werden. Dies ist unter nachfolgenden Telefonnummern möglich:

02241-13-2293 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben A + B;
02241-13-3434 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben C+ D + E + G;
02241-13-3029 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben K + L + M
02241-13-2685 für Familiennamen mit den Buchstaben J + N + O + P + Q +R + Sch + St + Y
02241-13-2663 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben F + S + U + V
02241-13-3034 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben H + I + T + W + X + Z

(hei)

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Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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