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Ein-Teil-mehr – LEO-Frauen organisierten Spendenaktion für Honnefer Tafel

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Foto: Auch Bürgermeisterin Wally Feiden spendete für die Bad Honnefer Tafel und bedankte sich bei den LEO-Frauen und den Ehrenamtlern der Honnefer Tafel für ihr Engagement

 

Honnefer TafelBad Honnef | Reizthema Lebensmittel. Die einen gehen verschwenderisch damit um, die anderen können sich nur wenige leisten. Jeder siebte Mensch auf der Welt hungert, darunter in Deutschland allein eine halbe Million Kinder. 20 Millionen Tonnen Lebensmittel landen hierzulande auf dem Müll.

Statistisch gesehen müssten in Bad Honnef über 3000 Menschen nicht genug zu essen haben. 220 werden täglich von der Bad Honnefer Tafel der Arbeiterwohlfahrt betreut. “Hartz IV-Bezieher, alte Menschen mit wenig Rente, Ausländer ohne Arbeitsplatz – die Gründe sind vielschichtig”, sagt Friedhelm Staudt. Zusammen mit anderen Ehrenamtlichen sammelte er heute vor dem HIT-Markt Lebensmittel ein, die Kunden spendeten.

Zu der Aktion “Ein-Teil-mehr” hatten Studentinnen der Internationalen Hochschule Bad Honnef-Bonn (IUBH) aufgerufen. Sie gehören zu LEO, der Jugendorganisation des Lions Clubs International. Unter dem Motto “we serve” helfen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 30 Jahren mit sogenannten “Activities” durch persönlichen Einsatz dort, wo Hilfe benötigt wird, regional, national und international.

Zurzeit zählt LEO 55 Mitglieder, sie treffen sich 14-tägig und besprechen dann, welche Projekte sie unterstützen wollen. “Wer Mitglied werden möchte, muss eine Probezeit von einem halben Jahr absolvieren”, sagt Jana Weerd. Sie studiert Event-Management und wurde vor einem halben Jahr zur Präsidentin gewählt. Ihr zu Seite stehen Ioanna Samakovlis als Vize-Präsidentin und Schatzmeisterin Carolin Heidorn.

Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit investieren die jungen Frauen viel Zeit. “Täglich eine Stunde wende ich für LEO auf”, rechnet Jana Weerd vor. Die Mitglieder ohne Organisationsfunktionen setzen zwei Stunden wöchentlich für das  Gemeinwohl der Stadt ein – zusätzlich zu Studium, Praktika, Sport …

Ein Engagement, das sich für die LEO-Präsidentin lohnt: “Es ist immer höchst befriedigend, wenn ich anderen Menschen helfen konnte. Das geht uns allen so”.

Großen Dank sprechen die Mitarbeiter der Tafel den LEO-Frauen aus. “Wir sammeln heute Lebensmittel, die wir nicht jeden Tag an unsere Kunden weitergeben können”, sagt Friedhelm Staudt.

Über 60 Kisten waren am Ende des Tages gefüllt. “Der Rekord der letzten Sammelaktion wurde gebrochen, wir sind überwältigt von der Resonanz. Die Aktion war ein voller Erfolg”, jubelt Jana Weerd.  In den nächsten Tagen werden die Helfer der Tafel die Spenden an 140 Haushalte in Bad Honnef verteilen. Die nächste “Ein-Teil-mehr-Aktion ist für den Herbst geplant.

 

Wer an einer Mitarbeit bei LEO interessiert ist, kann an leoclub@iubh.de mailen oder sich auf Facebook unter: https://www.facebook.com/leoclubbadhonnef informieren.

 

LEO-Präsidium

Führungsfrauen bei LEO: Präsidentin Jana Weerd (Mitte), Stellvertreterin Ioanna Samakovlis (links) und Schatzmeisterin Carolin Heidorn

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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