Bad Honnef

"Eckfähnchen" bald ohne Marion Soest?

Bad Honnef | Für manche Teilnehmer der Mitgliederversammlung des FV Bad Honnef kam die Nachricht überraschend: Der Vertrag mit der Pächterin der clubeigenen Gaststätte „Eckfähnchen“, Marion Soest, wurde vorsorglich zum Ende des Jahres gekündigt.

Im Raum stehen Schwierigkeiten bei der Verständigung über die finanziellen Konditionen. Präsident Lothar Paulsen: „Wir sind Marion Soest schon sehr stark entgegengekommen, mehr geht nicht.“ Paulsen wies dabei auch auf die enormen Investitionen des Vereins hin, zum Beispiel die Terrasse. Die Pächterin bestätigte den Sachstand.

Seit Februar 2008 betreibt Marion Soest das „Eckfähnchen“ und bedient auch während der HFV-Spiele den Imbiss im Stadion. „Eigentlich ist sie eine der Seelen des Vereins, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sie nicht mehr hier ist“, so ein gestandenes Mitglied.

Auch andere Mitglieder und Eltern, die Teilnehmer der Mitgliederversammlung waren, würden eine Beendigung der Partnerschaft bedauern: „Marion Soest hat großen Anteil an der guten Atmosphäre im Vereinshaus. Für viele Kinder sei sie sogar so etwas wie Mutterersatz.“ Vor allem könnten sie sich nicht vorstellen, den gastronomischen Bereich mit eigenen Leuten zu betreiben. Diese Alternative machte der Vorstand bekannt.

Marion Soest: „Zurzeit sieht es so aus, als ginge eine wunderschöne Zeit zu Ende.“ Lothar Paulsen: „Wir werden noch weitere Gespräche mit der Pächterin führen.“ 

 

 

 

 

 

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  1. Schade das Herr Paulsen das Ansinnen eines Großteils der zahlenden Mitglieder des Vereins einfach ignoriert. Mit dem Weggang von Marion wird der Verein(der den Herren aus dem Vorstand doch so wichtig ist!) mehr verlieren als er durch einige Euro mehr Pacht gewinnen kann. Herz und Seele sind manchmal wichtiger. Andere Vereine beneiden den HFV wegen seines „Eckfähnchen`s. Mit Parkplatz Absperrungen und „Betreten mit Fußballschuhen verboten“ Schildern macht man(n) sich lächerlich und schadet dem Verein. Ich und viele andere hoffen doch sehr auf ein Einsehen des Vorstandes das der eingeschlagene Weg ein Irrweg ist!!!!

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