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„Dîner en blanc“ im Reitersdorfer Park

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Bad Honnef | Die Freunde des Reitersdorfer Parks planen wieder etwas Außergewöhnliches. Ein „Dîner en blanc“ (Picknick in Weiß) wird die Besucher am 22. Juni im Reitersdorfer Park verzaubern.

Wer teilnehmen will, muss komplett weiß gekleidet erscheinen. Das kann ein weißes T-Shirt oder Hemd und eine weiße Jeans sein, oder das weiße Hochzeitskleid, das seit Jahren im Schrank verstaubt. Natürlich ist auch die Arztkluft möglich. Egal wie – Hauptsache weiß!

Ab 19.00 Uhr startet dann die fast kürzeste, weiße Nacht des Jahres im Reitersdorfer Park, denn die Sonne geht erst um 21:47 Uhr unter und alle Teilnehmer werden sie gemeinsam verabschieden.

Leichte Musik weht wie eine Sommerbrise durch den Park. Untermalt mit  passender Illumination wird das festliche Ambiente den Abend zu einem großartigen und hoffentlich unvergesslichen Erlebnis werden lassen.
Die Parkfreunde werden eine größere Menge Biertischgarnituren bereitstellen.

Besucher müssen mitbringen: eine weiße Stofftischdecke, weiße Porzellanteller, Bestecke und Gläser (kein Einweggeschirr!!!), Kerzenständer mit weißen Kerzen und pro Person eine weiße Stoffserviette zum verabschieden der Sonne sowie eine Wunderkerze, die gemeinsam zum Abschluss abgebrannt wird. Nicht zu vergessen, passende Tischdekoration, Aschenbecher, falls nötig, und ganz wichtig: Müllbeutel, denn Müll liegen lassen passt nicht zum „Dîner en blanc“ und wird mit tiefster Verachtung bestraft.

Wie beim Picknick üblich, muss jeder Besucher auch für sein Essen selbst sorgen. Vorschlag der Parkfreunde ist ein kaltes Drei-Gänge-Menü. Wer noch keine eigene Idee hat, findet unter chefkoch.de oder anderen Rezeptseiten im Internet ganz sicher Anregungen für leckere, kalte Vorspeisen, Hauptgänge und Desserts. Das Ganze kann man per Tupperware bequem mitnehmen. Grillen ist aus organisatorischen Gründen tabu und würde auch das Gesamtambiente stören.

Für die Vorbereitung und Durchführung entstehen den Parkfreunden einige Kosten für Musik/GEMA, die festliche Ausstattung und prachtvolle Illumination. Auch fürs stille Örtchen ist gesorgt. Daher werden alle Besucher herzlich gebeten, ihre Getränke bei den Parkfreunden vor Ort zu kaufen und wirklich nichts selbst mitzubringen. Die Parkfreunde werden einen großen Kühlwagen, randvoll gefüllt mit Weißwein, Sekt, Hugo, Aperol Spritz, Bier, diversen Softdrinks sowie Wasser bereitstellen. Besucher können die eiskalten Getränke flaschenweise erwerben. Auch eine Tiefkühltruhe mit Eiswürfeln steht bereit. Vielleicht können die Parkfreunde sogar einen kleinen Überschuss erwirtschaften, und der ginge natürlich wieder komplett in die weitere Verschönerung des Parks.

Da der Freundeskreis das erste Mal das weiße Picknick veranstaltet, wäre eine frühe unverbindliche Anmeldung sehr hilfreich: per E-Mail unter reitersdorf@gmx.de, telefonisch unter 02224/931533 oder über Facebook.

Hinsichtlich des Wetters sind auch die Parkfreunde machtlos. Sie hoffen natürlich auf eine laue, windstille Sommernacht. Wenn allerdings einige Tage vorher schlechtes Wetter angekündigt wird, muss das Fest verschoben werden.

Peter Hurrelmann

Foto: TONIGHT.de/Stefan Nitsche

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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