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Königswinter

Brutal: Einbrecher fesselten 77-jährige Hausbewohnerin in Vinxel

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Königswinter-Vinxel |  Das ist wirklich brutal: In der Nacht zum Sonntag drangen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Andreas-Schlüter-Straße in Königswinter-Vinxel ein, fesselten die die 77-jährige Hausbewohnerin und beklauten sie. Die Unbekannten flüchteten dann auch noch mit dem Auto der Geschädigten. Das Fahrzeug wurde im Rahmen der Fahndung nur wenige hundert Meter entfernt aufgefunden und sichergestellt.

Die 77-jährige Hausbewohnerin, die durch laute Geräusche geweckt worden war, wurde von den drei maskierten Tatverdächtigen gefesselt. Anschließend stahlen sie Schmuck, Bargeld und die Autoschlüssel des Opfers. Nach jetzigem Ermittlungsstand flüchteten sie mit dem Auto der Frau, einem grauen VW Golf mit SU-Autokennzeichen. Als die Männer das Haus verlassen hatten,  suchte die Bewohnerin Hilfe bei Nachbarn, die ihr die Fesseln abnahmen und die Polizei informierten.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurde das gestohlene Auto an der nur wenige hundert Meter entfernten Einmündung Kapellenweg / Holtorfer Straße aufgefunden. Die Fahndung nach den Unbekannten, die sich in einer vermutlich osteuropäischen Sprache unterhielten, dauert an. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 32 der Polizei Bonn bitten dabei auch um Hinweise aus der Bevölkerung. Sie fragen:

Wer hat in der Nacht zu Sonntag, 19.01.2014, in der Zeit zwischen 01.30 Uhr und 02.00 Uhr, in Königswinter-Vinxel verdächtige Personen oder einen grauen VW Golf mit SU-Kennzeichen gesehen?

Da nicht auszuschließen ist, dass die Unbekannten an der Einmündung Kapellenweg / Holtorfer Straße in ein anderes Auto umgestiegen sind, bitten die Ermittler auch um Hinweise zu verdächtigen Fahrzeugen.

Anrufe und Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 32 der Polizei Bonn. Rufnummer 0228 / 150.

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Bad Honnef und Umgebung

SPD Königswinter wählt neuen Vorstand

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v.l. Sabine Krieger-Mattila, David Kusserow, Markus Kay, Andrea Trabert-Kirsch, Thomas Mattila, Klaus Bremer, Karin Klink, Nils Suchetzki, Heike Gessinger, Philipp Berres, Ali Dogan, Claudia Klemm

Königswinter | Knapp 40 Mitglieder der SPD Königswinter waren am Dienstag, 10. Oktober, der Einladung des Ortsvereins zur Mitgliederversammlung gefolgt. Auf der Tagesordnung standen neben den Berichten aus Stadtrat, Kreistag, der Entlastung des alten Vorstandes sowie der Ehrung langjähriger Mitglieder, auch die Wahlen zum neuen Parteivorstand.

Zu Beginn der Sitzung wurde der Ausgang der Bundestagswahl diskutiert. Die Mitglieder waren sich einig, dass die Partei sich inhaltlich und strukturell erneuern muss, um bei den kommenden
Wahlen wieder besser abzuschneiden. Gerade in der Zeit zwischen den Wahlen möchte die SPD Königswinter auf der Straße sowie durch Veranstaltungen bei den Bürgern der Stadt eine noch
stärkere Präsenz zeigen.

Jürgen Kusserow, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, konnte von der Ratsarbeit berichten, so hat die SPD sich u.a. für die Sanierung des Hallenbads eingesetzt. Cornelia Mazur-Flöer und Björn Seelbach gaben jeweils Berichte über ihre Arbeit im Kreistag ab. Nach der Entlastung des alten Vorstandes wurden auf dessen Vorschlag die Positionen im neuen Vorstand wie folgt gewählt:

Auf die nach zwei Jahren Amtszeit nicht erneut antretende bisherige Vorsitzende Nina De Backer folgt die Oberpleiser Ratsfrau Karin Klink. Seit 2014 sitzt Karin Klink, die als Senior Expertin bei einem großen Logistik-Dienstleister in Bonn im Bereich Datenschutz und Datensicherheit arbeitet, im Stadtrat. Mit einem eindeutigen Votum der Mitgliederversammlung versehen, wird sie für die kommenden Jahre die Arbeit des SPD Ortsvereins Königswinter leiten. Ihre Stellvertreter im Amt sind Nils Suchetzki aus Vinxel sowie der aus Thomasberg stammende Klaus Bremer. Auf den Positionen der Kassiererin und des Schriftführers gab es keine Veränderung. Auf Vorschlag des scheidenden Vorstands wurde Sabine Krieger-Mattila in ihrem Amt als Kassiererin bestätigt, ebenso David Kusserow als Schriftführer.

Als Beisitzer gehören Andrea Trabert-Kirsch, Heike Gessinger, Ali Dogan, Philipp Berres, Claudia Klemm, Thomas Mattila und Markus Kay dem Vorstand an. “Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen als Vorsitzende der SPD Königswinter.

In den nächsten zwei Jahren gilt es nicht nur die Ortsteilarbeit zu intensivieren und die Kommunalwahl vorzubereiten, unter anderem steht auch 2019 das 100-jährige Jubiläum der SPD
in Königswinter an.”, so die neue Vorsitzende Karin Klink.

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Bad Honnef und Umgebung

Erneut Anrufe falscher Polizeibeamter – Polizei nimmt Tatverdächtige

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Königswinter | Aus aktuellem Anlass warnt die Bonner Polizei vor Betrügern, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und es vornehmlich auf ältere Mitbürger abgesehen haben. Auch gestern klingelten wieder Telefone von Seniorinnen und Senioren im Raum Königswinter. Durch den Einsatz einer speziellen Software erscheinen dann im Telefondisplay der Angerufenen Telefonnummern der Polizei, u.a. auch die Notrufnummer 110.

Ziel der Betrüger ist es, durch Geldübergaben an hohe Geldbeträge ihrer Opfer zu gelangen. Unter verschiedenen Legenden wird angeboten, Wertsachen oder Geldbeträge in “amtliche Verwahrung” zu bringen, um sie so vor Diebstählen zu schützen. Hierbei stellen die Täter mitunter auch dar, dass selbst Bankmitarbeiter nicht vertrauenswürdig seien und im Visier der Polizei stünden. Hierdurch soll bei den Geschädigten der Eindruck vermittelt werden, dass ihr Vermögen auch auf dem Bankkonto nicht sicher ist. Oftmals wird dann die Hilfe von angeblichen Kriminalbeamten angeboten, die Wertgegenstände und Bargeld an einem vereinbarten Treffpunkt, beispielsweise der Wohnanschrift der Senioren, entgegennehmen.

Nach intensiven kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnten ein 19-jähriger und ein 20-jähriger Mann vor der Wohnanschrift einer 80-jährigen Geschädigten durch Kriminalbeamte des Kommissariats 21 festgenommen werden. Mit dem Opfer war zuvor telefonisch eine Übergabe von Bargeld vereinbart worden. Die Männer wurden ins Polizeipräsidium gebracht und dort vernommen und erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen, auch gegen die Hintermänner der Tat, dauern an.

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Bad Honnef und Umgebung

Königswinterer Feuerwehr half in Wuppertal bei Kohlesilobrand aus

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Königswinter | Der Schwelbrand eines Kohlesilos in einem Wuppertaler Kraftwerk machte am Freitagabend die Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter notwendig. Ein derzeit vom Land Nordrhein-Westfalen bei der Löscheinheit Bockeroth stationiertes Spezialfahrzeug war von der Wuppertaler Berufsfeuerwehr zur Unterstützung angefordert worden.

Die Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung

Bereits am Freitagmorgen war Kohle in einem Silo des Kraftwerks in Wuppertal-Elberfeld in Brand geraten. Da der Kohlebunker eine geschlossene Stahlkonstruktion ist, war ein konventioneller Löscheinsatz nicht möglich. Aus diesem Grund wurde schon früh die Feuerwehr Gladbeck hinzugezogen, die über ein Löschschneidsystem verfügt.

Mit einem Wasserdruck von 300bar wurde in den Bereichen, in denen die Brandnester vermutet wurden, mehrere kleine Löcher geschnitten. Nachfolgend wurde Löschwasser mit Hochdruck hineingepresst. Um die Löscharbeiten über Nacht fortzusetzen und die Gladbecker Wehrleute abzulösen, erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Königswinter.

Ein Loch wird in den Bunker geschnitten

In einem Abschnitt des Silos wurden Temperaturen von über 300°C an der metallischen Außenhülle gemessen. Daraufhin wurden mit Hilfe des Löschschneidsystems weitere Brandnester abgekühlt.

Erst am frühen Samstagmorgen gegen sechs Uhr trafen die fünf Königswinterer Feuerwehrleute erschöpft wieder in Bockeroth ein.

Nachtrag:

Am frühen Sonntagmorgen erfolgte erneut die Anforderung der Bockerother Feuerwehrleute. Sieben Einsatzkräften sind voraussichtlich bis 18 Uhr am heutigen Sonntag in Wuppertal vor Ort.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

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