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Stadt Siebengebirge

19-Jähriger weiterhin vermisst

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Bad Honnef | Von dem vermissten Jens Henrik Bleck fehlt weiterhin jede Spur. Er soll in der Nacht zum Sonntag, 9.November 2013, in Bad Honnef in den Rhein gestürzt sein.

Die intensiven Suchmaßnahmen führten bislang nicht zum Erfolg. Auch die Veröffentlichung eines Fotos des 19-Jährigen brachte den Ermittlern der Polizei Bonn keine weiterführenden Hinweise. Neben diesen Suchmaßnahmen sind die Beamten des Kriminalkommissariats 12 derzeit damit beschäftigt, das Geschehen aus der Nacht zu rekonstruieren.

Nach jetzigem Ermittlungsstand soll Jens Henrik Bleck, der nach Zeugenangaben unter Alkoholeinwirkung stand, gegen 02.00 Uhr die Discothek “Rheinsubstanz” auf Weisung der Mitarbeiter verlassen haben. Anschließend hatte er Kontakt zu mehreren Taxifahrern und zwei Polizeibeamten, die damit beschäftigt waren, in der Nähe einen Verkehrsunfall aufzunehmen. Da er die Ermittlungen vor Ort störte, forderten die Beamten ihn auf, sich auszuweisen. Dieser Aufforderung kam er nach und übergab einem Beamten seine Geldbörse. Auf Weisung entfernte er sich aus dem Bereich der Unfallstelle und setzte sich an die dortige Bushaltestelle.

Nach Zeugendarstellung lief er kurze Zeit später in Richtung Diskothek davon. Befragungen von Zeugen und eine Auswertung der Videoüberwachungsbänder haben ergeben, dass der 19-Jährige im Anschluss durch den Ausgang des Gebäudes erneut die Diskothek betreten hat. Wenige Minuten später wurde er von Security-Mitarbeitern aus dem Objekt geleitet. Er lief, so der bisherige Ermittlungsstand, über die Rheinpromenade nach links in Richtung zur Auffahrt der Bundesstraße 42 davon. Gegen 03.00 Uhr wurden weitere Polizeibeamte durch laute Rufe von Passanten auf eine Person aufmerksam gemacht, die sich in der Mitte des Rheinarms befunden haben soll. Daraufhin wurden sofort umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet.

Nach Zeugenangaben kam es im Verlauf des Geschehens auch zu einem Kontakt des 19-Jährigen mit zwei jungen Männern. Diese können als Zeugen zur Rekonstruktion des genauen Geschehensablaufs von Bedeutung sein.

Einer dieser beiden bislang Unbekannten soll mit dem später Vermissten an der Unfallstelle gesprochen und einen Arm um ihn gelegt haben. Er wird wie folgt beschrieben:

170 cm groß, kurze schwarze Haare, weißes Shirt, südländischer Typ

Die Polizei bittet, dass sich die beiden Männer und weitere Personen, die Jens Henrik Bleck nach 2.40 Uhr gesehen haben, bei der Polizei Bonn zu melden.

 

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Stadt Siebengebirge

Sturmtief Friederike schlägt zu – Feuerwehr im Dauereinsatz – Auto unter Zeder begraben

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Bad Honnef | Sturmtief “Friedrike” schlägt in Bad Honnef mächtig zu. Die Freiwillige Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Zurzeit ist sie an 20 verschiedenen Stellen tätig, berichtet Pressesprecher Björn Haupt. Das Schmelztal sei zurzeit gesperrt.

Die abgebrochene Spitze einer Zeder hat einen Wagen auf dem Parkplatz der Grundschule am Reichenberg unter sich begraben. Menschen wurden zum Glück nicht verletzt. Der städtische Bauhof leitet derzeit Aufräumarbeiten ein, der Bereich ist abgesperrt.

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Stadt Siebengebirge

Friedhöfe gesperrt – DB fährt nicht

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Bad Honnef | Wegen Sturmtief “Friederike” hat die Stadt bereits den Alten Friedhof und den Waldfriedhof in Bad Honnef gesperrt. Der Zutritt ist verboten. Der Neue Friedhof wird ab 13:30 Uhr gesperrt sein.

Die Deutsche Bahn teilte mit, dass sie sämtlichen Zugverkehr in NRW wegen des Sturms eingestellt hat.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef veröffentlichte eine Warung des Deutschen Wetterdienstes. Demnach können orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 km/h aus westlicher Richtung auftreten. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse mit Orkanböen bis 130 km/h gerechnet werden.

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich Gedanken machen über Sinn und Zweck von Strafe

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Bad Honnef | Der Präsident des Landgerichts Bonn sucht für die Zeit vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2023 Erwachsenenschöffinnen und -schöffen für die Strafkammern beim Landgericht Bonn sowie das Amtsgericht Bonn (gemeinsames Schöffengericht Bonn und Königswinter).

Als ehrenamtliche Richterinnen und Richter nehmen Schöffinnen und Schöffen aktiv an Strafprozessen teil und wirken dabei mit gleichem Stimmrecht wie die Richterinnen und Richter an der Urteilsbildung mit.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden in eine Vorschlagsliste aufgenommen, die durch den Rat der Stadt Bad Honnef beschlossen und an das Amtsgericht Königswinter weitergeleitet wird. Die Wahl der Schöffinnen und Schöffen erfolgt dann von dort durch den Schöffen-Wahlausschuss. Das Ergebnis der Wahl wird dem Landgericht Bonn mitgeteilt.

Voraussetzungen:

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gemeinde wohnen und am 01.01.2019 mindestens 25 und höchstens 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdienerinnen und -diener sollen nicht zu Schöffinnen und Schöffen gewählt werden.

Anforderungen

Schöffinnen und Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden.

Schöffinnen und Schöffen sollten über soziale Kompetenzen verfügen, durch die sie das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die Lebenserfahrung, die eine Schöffin oder ein Schöffe mitbringen muss, kann aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement resultieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Das verantwortungsvolle Amt einer Schöffin oder eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – gesundheitliche Eignung. Juristische Kenntnisse irgendwelcher Art sind für das Amt nicht erforderlich.

Benötigte Personalangaben

Für die Aufnahme in die Vorschlagsliste und die vom Amtsgericht einzuholende Auskunft aus dem Bundeszentralregister werden folgende Personalangaben benötigt: Familienname, Vorname(n), ggf. Geburtsname, Geburtsort (bei kreisangehörigen Orten in der Bundesrepublik mit der Angabe des Kreises, bei nicht in der Bundesrepublik gelegenen Orten mit der Angabe des Landes), Tag der Geburt, Beruf (bei Bediensteten des öffentlichen Dienstes auch Angabe des Tätigkeitsbereiches) sowie die Anschrift der vorgeschlagenen Person. Entsprechende Antragsvordrucke sind bei der Verwaltung erhältlich und können auf Anfrage auch elektronisch oder auf dem Postweg übersandt werden.

Informationen und Auskunft

Weitere Informationen können über das Schöffenamt können im Internet unter www.schoeffenwahl.de abgerufen werden. Bürgerinnen und Bürger richten ihre Bewerbung bitte bis zum 21. Februar 2018 an die Stadt Bad Honnef, Fachdienst Ordnung, Rathausplatz 1, 53604 Bad Honnef. Ansprechpartnerin bei Rückfragen ist Annette Engels, Zimmer 012, Telefon 02224/184-158, E-Mail annette.engels@bad-honnef.de. Dort können auch entsprechende Antragsvordrucke angefordert werden.

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