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Stadt Siebengebirge

Zweite Demenzwoche in der Gesundheitsregion Bonn

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Rhein-Sieg-Kreis | Rund 1,2 Millionen Menschen leben in Deutschland, die von einer Demenz betroffen sind. Ungefähr 60 Prozent von ihnen leiden an einer Alzheimer-Erkrankung. Die Zahl der an Demenz Erkrankten wird bis 2050 voraussichtlich auf 2,6 Millionen steigen, falls bis dahin kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Krankheit stellt große Herausforderungen an die Betroffenen und Angehörigen: Was kommt auf mich zu? Wer kann mir und meinen Angehörigen helfen? An wen kann ich mich mit meinen Angehörigen wenden? Wie lange kann ich in den eigenen vier Wänden wohnen oder muss ich in eine Altenhilfeeinrichtung umziehen? Viele Fragen, Hilflosigkeit, Angst sind natürliche Reaktionen der Betroffenen, aber auch ihrer Angehörigen, auf die Diagnose „Demenz“.

„Nicht allein mit Demenz“ lautet darum der Titel der zweiten Demenzwoche vom 17. Juni bis 21. Juni 2013 in der Gesundheitsregion Bonn / Rhein-Sieg. Landrat Frithjof Kühn und Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch haben die Schirmherrschaft über die gemeinsam vom Rhein-Sieg-Kreis, der Stadt Bonn, sowie dem Demenzservicezentrum Nordrhein-Westfalen Köln und das südliche Rheinland koordinierte Demenzwoche übernommen.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Krankheit in das öffentliche Bewusstsein zu stellen und zugleich Hilfen und Unterstützungsangebote für (allein lebende) Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in der Gesundheitsregion Bonn / Rhein-Sieg vorzustellen.

Schwerpunktthemen der über 90 Einzelveranstaltungen, verteilt über die Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn, sind die Vermeidung von Isolation, die weitere gesellschaftliche Teilhabe der Erkrankten, der Verbleib in der vertrauten Umgebung und konkrete Unterstützung für die Betroffenen und deren Angehörige.

Das breit gefächerte Programm wird aufgrund der vielfältig aufgestellten ambulanten und stationären Einrichtungen, Krankenhäuser und Privatanbieter in der Gesundheitsregion Bonn / Rhein-Sieg ermöglicht; teilweise sind die Einrichtungen eng miteinander verzahnt, aufeinander angewiesen und ergänzen sich gegenseitig.

Das aktuelle Programm der Demenzwoche findet sich im Internet unter www.demenzwoche-bonn-rhein-sieg.de. Ein Programmheft liegt in den Rathäusern in Bonn und den Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises bereit beziehungsweise kann beim Gesundheitsamt Siegburg und dem Haus der Bonner Altenhilfe angefordert werden.

Ansprechpartner sind: Daniel Lenartowski, Haus der Bonner Altenhilfe, Telefon 0228 / 77 64 67, E-Mail: daniel.lenartowski@bonn.de, Paul Mandt, Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises, Telefon 02241 / 13 30 43, E-Mail: paul.mandt@rhein-sieg-kreis.de, Änne Türke, Demenzservicezentrum NRW Region Köln und das südliche Rheinland, Telefon 02203 / 36 91 11 17 1, E-Mail: demenz-servicezentrum@alexianer-koeln.de. (hei)

 

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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Bad Honnef und Umgebung

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag – Infostand vor “Fressnapf”

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Igel Ulli | Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Es geschieht fast täglich, dass die ehrenamtlichen Helfer des Tierschutz Siebengebirge ausrücken, um einem Tier in Not zu helfen.

Den Welttierschutztag möchte der Verein nutzen, allen interessierten Bürgern die Fakten rund um die Aktivitäten im örtlichen Tierschutz näher zu bringen. Die Tierschützer des Tierschutz Siebengebirge sind am Samstag, 30. September 2017, von 9 bis ca. 14 Uhr an ihrem Infostand vor dem Fressnapf in Bad Honnef gegenüber des HIT-Marktes anzutreffen.

Vor Ort ist ein Austausch mit den Tierfreunden möglich, eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen rund um das Thema „Tier und Tierschutz“ können eingeholt werden. Die ehrenamtlichen Helfer geben an diesem Tag auch gerne Hinweise, wie man selbst aktiv einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann, so z.B. durch den Kauf von Bio-Eiern, durch eine Überwinterungshilfe für Igel oder durch Aufklärung über Pelz-, Daunen- und Thunfischprodukte.

Die Standbesucher dürfen sich wieder auf eine bunte Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, frischen Waffeln und Kaffee freuen. Alle Verkäufe kommen zu 100% den Schützlingen des Vereins zugute. Ein Besuch am Stand lohnt sich immer – auch für die Vierbeiner.

Auch ein Besuch der Vereins-Internetseite lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge oder über die Hotline 0700 / 01230845. (AF)

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