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Stadt Siebengebirge

Ziemlich ärgerlich: Ehrenamtliches Engagement beschädigt

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Bad Honnef | Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, opfern viel Zeit, Kraft und Geld für eine Verbesserung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Umso enttäuschender ist es, wenn diese Arbeit buchstäblich mit Füßen getreten wird.

Monatelang war der Fanclub des FV Bad Honnef, die Block A Boyz, damit beschäftigt, die Tribünenfassade im Stadion an der Menzenberger Straße zu verschönern. Seine Arbeit begann nicht erst mit dem Ausfüllen der Schablonen, sondern schon mit dem Einhalten der Abstimmungsregularien. Schließlich ist die Stadt Bad Honnef Eigentümerin. Dann folgten: Motive entwerfen, Anträge schreiben, Pläne entwerfen, Gespräche führen, Überzeugungsarbeit leisten und, und, und. Ein Projekt, das nicht nur Ideen verlangte sondern auch Geduld und Zeit forderte. Pünktlich vor dem ersten Heimspiel des HFV war das Werk vollendet – wenige Wochen später wieder zerstört.

Als während der Bundesjugendspiele einer städtischen Bad Honnefer Schule vor zwei Wochen Petrus seine Schleusen öffnete, nahmen die Schülerinnen und Schüler den kurzen Weg unters Tribünendach – mit beschriebenen Folgen. Damit nicht genug. Warum auch immer wurde zusätzlich das Plexiglas der Stadionkabine eingedrückt. Dort sitzt Woche für Woche ebenfalls ein Ehrenamtlicher und versucht den FV Bad Honnef e.V. so professionell wie möglich in Szene zu setzen. Jetzt weht ihm der Wind um die Nase.

Wenig begeistert zeigte sich der Präsident des FV Bad Honnef, Lothar Paulsen: „Unsere Leute und unser Fanclub setzen sich tagtäglich freiwillig und ohne Bezahlung für den Bad Honnefer Sport ein und dann so etwas. Das macht nicht wirklich Spaß.“ Vor allem dann nicht, wenn die Sportvereine in Zukunft auch noch für die Nutzung der Sporthallen bezahlen sollen.

Die Stadt ist bereits tätig geworden, der Auftrag zu Ausbesserung der Sprecherkabine wurde erteilt. Um das Weißen der Wand sollten sich eigentlich die betreffenden Schülerinnen und Schüler kümmern. Wir werden sehen, ob’s noch mit dem Bildungsauftrag klappt.

Stadion

Herausgebrochene Plexiglasscheibe der Sprechkabine

 

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Stadt Siebengebirge

Aschermittwoch der Frauen

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Bad Honnef | Die kfd-St. Johann Baptist, Bad Honnef, lädt ein zum „Aschermittwoch der Frauen“.

Beginn ist um 15 Uhr mit der Fastenandacht und Empfang des Aschenkreuzes im Katholischen Pfarrheim hinter der Kirche. Im Anschluss findet der „Fastenkaffee“ statt mit Besinnung zur Fastenzeit. Vortrag und Diskussion mit Pfarrer Dr. Herbert Breuer.

Gäste sind willkommen.

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Stadt Siebengebirge

Löschzug Aegidienberg rund 1500 Stunden im Einsatz

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Führungscrew Löschzug Aegidienberg: Volkmar Blech (Mitte), Artur Grewe (l.) und Sven Scharfenstein.

Bad Honnef-Aegidienberg | Auf ein einsatzreiches Jahr blickte der Löschzug Aegidienberg der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef auf seiner Jahreshauptversammlung im Januar im Feuerwehrgerätehaus Aegidienberg zurück. Insgesamt 30 Brandeinsätze und 60 technische Hilfeleistungen wurden bewältigt – unterm Strich kamen 1.485 Einsatzstunden zusammen. Außerdem absolvierten die freiwilligen Helferinnen und Helfer zahlreiche Übungen, leisteten Wartungsarbeiten und nahmen an Fortbildungen teil.

Aktuell gibt es im Löschzug 48 aktive Mitglieder und 9 Mitglieder der Ehrenabteilung.

Neben den Kameradinnen und Kameraden aus dem aktiven Löschzug und der Ehrenabteilung begrüßte Löschzugführer Volkmar Blech und seine Stellvertreter Sven Scharfenstein und Artur Grewe den Leiter der Feuerwehr Bad Honnef Frank Brodesser.

Schwerer Einsatz im Oktober bei einem Brand in Aegidienberg-Brüngsberg

 

 

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Stadt Siebengebirge

St. Anna-Frauen sorgten für „Tumult im Frauenkloster“

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Wo gibts noch Karneval hausgemacht? In Selhof. Und ganz besonders bei der Katholischen Frauengemeinschaft St. Anna. Die lieferte im Saal Kaiser eine Karnevalsfeier ab, die Ihresgleichen sucht.

„Tumult im Frauenkloster“ stand über der Nachmittagsveranstaltung, die sich bis in den Abend hineinzog. Für den sorgten Sr. Stratiatella, Sr. Hallodria und Sr. Nymphomania mit ihren ach so frommen Kolleginnen.

Die St. Anna-Frauen zogen alle kreativen Register, trieben mit den Schwestern, der Maklerin, der kritischen Bürgerin und Rockerbraut Imelda den Besucherinnen die Tränen in die Augen.

Einen solchen jecken Knallertermin wollte sich natürlich auch das Siebengebirgsdreigestirn Prinz Michael II., Bauer Johannes und Jungfrau Winni nicht entgehen lassen. Die Tollitäten schauten, als Überraschung angekündigt, bei der Frauengemeinschaft zu später Stunde vorbei.

Weitere Höhepunkte waren die Auftritte der Rasselbande und des Tambourcorps Frei Weg. Musikalisch begleitete Peter-Josef Euskirchen den Nachmittag.

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