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Stadt Siebengebirge

Youngster-Galerie 1 – Junge Künstler erhalten eine Chance

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Initiatoren und junge Künstler gestern Abend in der YOUNGSTER.Galerie1

Initiatoren und junge Künstler gestern Abend in der YOUNGSTER.Galerie1

Königswinter | “In vielen Jugendlichen schlummern unentdeckte Talente, die wollen wir wecken und fördern”. Franca Perschen weiß wovon sie spricht. Sie ist 2. Vorsitzende des vor anderthalb Jahren gegründeten Vereins ant!form in Königswinter, eine Initiative, die in der Kunst neue Wege geht – autonome Kunstprojekte fördert und ungewöhnliche Präsentationsformen anbietet. Eine Chance auch für Nachwuchskünstler, die sich entwickeln und ausprobieren wollen.

Gestern Abend fand die erste Ausstellung in der YOUNGSTER.galerie1 statt, ein neues Forum in der Königswinterer Hauptstraße nur für junge Künstler. Und der Erfolg war riesig.

Nicht nur die Zahl der Aussteller macht die Veranstalter stolz. Ab 19 Uhr gaben sich viele junge, ältere und alte Kunstliebhaber die Klinke in die Hand. Hermann Vandel aus Niederdollendorf: “Ist schon toll, wie man mit solch einer Ausstellung auch in einer so toten Altstadt wie der Königswinterer Akzente setzen kann.”

Haben denn Jugendliche überhaupt noch Interesse an Kunst? “Das ist heute nicht ganz einfach”, sagt Franca Perschen. “Die Schule nimmt viel Zeit in Anspruch, viele interessieren sich hauptsächlich für Musik.” Dennoch ist sie zufrieden mit der “Jugendarbeit” des Vereins.

Jüngste Ausstellerin ist die 10-jährige Lilou, die schon beim Kunstprojekt “Endstation” mitwirkte. Ebenfalls im ehemaligen Krankenhaus St. Josef waren Daniel Rattay, Tizian Rein und Felix Perschen dabei. Sie stellen in der Youngster-Ausstellung ihre neuesten Zeichnungen, Graffitis, Sticker und Stencils aus. Christoph Rosen, der gemeinsam mit Philip Reinelt unter dem Label “Snappyelectronics” das ehemalige Labor mit elektronischer Musik und Videoinstallationen wiederbelebte, präsentiert seine neueste Groovechiller-Videoproduktion.

Jonas Meyer, alias “Judas Meier” aus Berlin ist mit fantasievollen Zeichnungen vertreten, Julie Lieveld aus Düsseldorf mit Bildern im Manga-Stil und Maximilian Perschen aus Bad Honnef mit Fotografien, die während seines Aufenthalts in Kamerun entstanden sind.

Zur Eröffnung spielte die Band Finky Hollow, Toys2Masters-Finalist, Alternative-Funk-Rock und Rap.

 

YOUNGSTER.Galerie1

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Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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