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Winterfest im Park Reitersdorf

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Bad Honnef | Am Samstag, den 1. Dezember, findet das Winterfest im Park Reitersdorf  2012 statt.

Rund um die Burgruine Reitersdorf erwartete die Gäste Leckeres und Feierliches. Im Schein von Kerzen, Fackeln und Holzfeuern gibt es Gebäck und Kuchen, Stockbrot und Grillwurst, dazu Punsch oder Kaffee. Wie im vergangenen Jahr wird vorweihnachtliche Stimmung den Park verzaubern.

Das Fest beginnt um 16 Uhr an der Pergola.

Veranstalter ist wieder der im letzten Jahr gegründete „Freundeskreis Park Reitersdorf“, der sich mit vielfältiger Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern, von Sponsoren und der Stadt Bad Honnef für die Erneuerung und Pflege des Parkes einsetzt.

So wurde die Pergola erneuert, die Ummauerung der Bastion repariert, der Teich gereinigt und auch der Brunnen sprudelt nach langjähriger Untätigkeit wieder. Zahlreiche neue Bänke laden zum Verweilen ein und mit Unterstützung des Aalkomitees und der Bürgerstiftung errichtete der “Verein Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef” eine Freizeitfläche für alle Generationen.

Der Park Reitersdorf wurde wieder zu einem attraktiven Treffpunkt für Menschen jeder Altergruppe, nicht zuletzt durch das Fest zum 150. Jahresjubiläums der Stadtrechte, das im Park mit mehreren tausend Gästen seinen Höhepunkt fand.

Der “Freundeskreis Park Reitersdorf” wird beim Winterfest über die künftigen Aufgaben und Aktivitäten informieren. So muss unter anderem die Uferzone des Teiches erneuert werden, die Pergola soll teilweise eine Überdachung bekommen. Besondere Sorge bereit der Zustand der Burgruine, die zusehends verfällt und dringend saniert werden muss. Sie ist das älteste Baudenkmal des Talbereiches der Stadt.

Der Freundeskreis Park Reitersdorf lädt alle Honnefer Bürgerinnen und Bürger herzlich zum 2. Winterfest ein. Kuchenspenden sind willkommen, alle Einnahmen kommen der Erneuerung und Pflege des Parks zugute.

Der Freundeskreis wird unterstützt durch den Kultur- und Verkehrsverein Bad Honnef e.V. und den Verein Hauptsache Familie – Bündnis für Bad Honnef und dem Heimat- und Geschichtsverein e.V.

Weitere Informationen: www.reitersdorf.de

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Stadt Siebengebirge

Dachmarke: Alles so gewollt! – Bürgermeister kritisiert Fahrlässigkeit

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Bad Honnef | Die Dachmarkenmaschinerie ist seit der Verhüllung der Rhöndorfer Kapelle und der Veröffentlichung eines ersten Imagefilms (Teaser) zu einem Märchen in vollem Gange. Gefühlsmäßig hat mehr als halb Honnef Probleme mit dem bislang Gezeigten, viele Bürgerinnen und Bürger setzen sich kritisch, satirisch, albern und beleidigend mit der Markenentwicklung auseinander, wenige applaudieren wahrnehmbar.

Bürgermeister Otto Neuhoff wertet heute in einer Pressekonferenz im Rathaus den bisherigen Verlauf als Erfolg: “Das erste Kampagnenziel haben wir erreicht. Wir haben Aufmerksamkeit erregt und gehofft, dass es zu Auseinandersetzungen kommt.” Fehler bei der Kommunikation, der Strategie oder der bisherigen Umsetzung sieht er nicht.

Bestätigt wird seine Auffassung von Kampagnenleiter Nelson Artz, der betonte, man habe stören, aufrütteln wollen. Das sei voll gelungen.

Neuhoff wies darauf hin, dass die Dachmarke dazu beitragen soll, die Stadt gegenüber anderen Städten konkurrenzfähig zu machen. Bad Honnef brauche zum Beispiel Touristen. Schon jetzt würde sich der Weggang des Katholisch Sozialen Instituts (KSI) wirtschaftlich in der Innenstadt deutlich auswirken. Allgemein sei in Bad Honnef bei den Seminargästen ein Rückgang zu verzeichnen, so registriere das Seminaris an manchen Tagen eine Auslastung von nur 30 Prozent.

Auch die Innenstadt leide immer mehr, jeder könne das mitverfolgen. Entweder man investiere jetzt oder die Innenstadt könne abgeschrieben werden, klärte der Bürgermeister auf.

Die Vorwürfe, man hätte das bisherige Kampagnengeld besser in infrastrukturelle Maßnahmen wie Straßenausbesserung gesteckt, konterte Neuhoff mit dem verhältnismäßig kleinen finanziellen Aufwand von zurzeit 0,2 Prozent für Stadtmarketing. Unternehmen würden mittlerweile mit bis zu 10 Prozent für Marketingmaßnahmen kalkulieren, ergänzte Artz.

In einem Rückblick kritisierte Neuhoff, es sei fahrlässig bis kriminell, dass bislang überhaupt nichts passiert sei. Auch die Bad Honnefer nahm der 1. Bürger in die Pflicht. Es sei an der Zeit, dass sie ihre Stadt aktiv mitgestalteten.

Der Einzelhandel müsse endlich verstehen, dass es den Onlinehandel gibt. Bürger, Einzelhandel und Gewerbe müssten aufeinander zugehen und sich bewegen, damit sich Bad Honnef entwickelt. Nur so könnten Touristen für Bad Honnef begeistert werden, könne Leben in die Stadt einziehen und die Wirtschaft florieren. Er habe zwar massenweise Anträge für den Bau von Pflegeheimen vorliegen, obwohl das Soll an Plätzen schon längst überschritten sei. Deshalb könne es ja wohl nicht sein, hier den Ausbau voranzutreiben, so Neuhoff. So stelle er sich die Zukunft Bad Honnefs nicht vor.

Nelson Artz stellte im weiteren Verlauf die nächsten Schritte der Kampagne vor, einschließlich Logo und Slogan. Beides wird am Samstag auf der Seite eine-stadt-entschliesst-sich.de zu sehen sein.

Der Text wurde an zwei Stellen geändert. 

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Stadt Siebengebirge

Vier Katzenwelpen in Brombeerhecke gefunden

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Bad Honnef | „Irgendwo“ in Königswinter konnte das Katzen-Team des Tierschutz Siebengebirge vier winzige Katzenwelpen aus einer Brombeerhecke sichern. Sie hatten die Augen noch nicht richtig auf.

Die Kleinen waren während des Starkregens der letzten Tage völlig unterkühlt und ausgehungert. Als das Team zum Einsatzort ausrücke, höre man die Kleinen schon lautstark und verzweifelt miauen. Die „4 Zwerge aus Königswinter“ stehen symbolisch für aktuell 41 Katzen beim Tierschutz Siebengebirge, die entweder ausgesetzt und somit sich selbst überlassen oder aber abgegeben wurden. Jedes einzelne dieser Tiere hat seine eigene, meist traurige Geschichte und der Verein sucht auf diesem Wege Menschen, die einem „gebrauchten, weggeworfenen“ Tier ihr Herz öffnen und ihm das wohl beste Zuhause auf Lebenszeit geben möchte.

Es sind Katzen wie Randy & Palino, gerade mal ein Jahr alt, die in einen neuen Lebensabschnitt voller Zuversicht blicken: Die beiden Zauberbuben sind Abgabetiere und absolute Schmusekater. Wie es sich für Jungkatzen gehört, lieben sie es ausgelassen zu spielen. Sie sind aufgeweckte, verschmuste Wegbegleiter, die in ihrem neuen Zuhause gerne von netten Kindern und/oder Hunden erwartet werden.

 

Beide Kater haben ein Handycap! Der weiße Palino hat als Katzenbaby durch einen Autounfall ein Hinterbeinchen verloren. Sein Freund Randy (schwarz/weiß) ist in seinem Sichtfeld beeinträchtigt.

Nun sucht der Tierschutz Siebengebirge Menschen die in ihnen die wunderbaren, perfekten kleinen Kater sehen und sie nicht auf ihre Behinderung reduzieren! In Freigang sollen Randy und Palino nicht gelassen werden, denn die „große“ Freiheit birgt zu viele Gefahren für sie und sie können nicht schnell genug reagieren/ fliehen. Ein Haus mit großem Freigehege oder ausbruchsicherem Garten oder Innenhof sind Bedingung der Vermittlung. Denn trotz allem sind sie sehr „Freiheitsliebend“ und sollten dies in gesichertem Rahmen zur Verfügung haben. Kontakt: Pflegestelle Fr. Peters, Telefon: 02662/969 7624 oder 0162/7354709.

Die „4 Zwerge aus Königswinter“ suchen ab Mitte/Ende September eine neue Familie. Interessenten können sich ab Mitte August gerne bei der Pflegestelle Stoll, Telefon: 02224/9889641 melden.

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Stadt Siebengebirge

Gänsehautfeeling: Honnefer Wassersportler bei „Kölner Stadtachter“

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Bad Honnef | Auch dieses Jahr nahmen Sportler des WSVH an der traditionellen Regatta “Kölner-Stadtachter” teil, die den Auftakt der Kölner Lichter bilden. Bei diesem spektakulären Ereignis fahren zehn Vereinsachter auf einer Strecke von 2500m gegeneinander.

Zur Besatzung des Honnefer Achters zählten Steuermann Jakob Beyer, Schlagmann Max von Münster, Marc Danne, Moritz Witten, Justus Gräf, Sascha Perepadya, Ferdinand Hardinghaus, Tim Danne und der wichtige Bugmann Julius Schwering. Durch einige Krankheitsfälle im A-Junioren Bereich wurde es selbst bei den jugendlichen Ersatzmännern knapp, sodass neben den B-Junioren Sascha Perepadya und Moritz Witten – vermutlich die jüngsten Teilnehmer in der Geschichte des “Kölner-Stadtachters – auch Masters Ferdinand Hardinghaus einspringen musste. So stellte die Badestadt das Team mit dem größten Altersunterschied.

Der Start erfolgte an den drei Kranhäusern, die zehn Achterboote mussten 2500 Meter den Rhein hinunter rudern. Nach der Hälfte der Distanz Gänsehautfeeling: Tausende Zuschauer jubelten den Sportlern zu und feuerten sie an. Der Honnefer Achter erreichte das Ziel als Neunter vor der Kölner Sporthochschule.

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