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Windräder auf dem Asberg: FDP und Unterstützer der LAGA fordern den Ausstieg

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Bad Honnef | Die FDP im Siebengebirgsraum, im Kreis Neuwied und im Kreis Ahrweiler sprechen sich gemeinsam gegen den geplanten Windpark auf dem Asberg aus. Der nur 90 m von der Landesgrenze zu NRW entfernte und in der Nähe des Auge Gottes gelegene geplante Windpark gefährde in seiner unmittelbaren Umgebung die Gesundheit von Menschen und beeinträchtige den Lebensraum von Tierarten empfindlich, so die Liberalen.

Auf Initiative von Martina Ihrig, stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Bad Honnef, trafen sich die Freien Demokraten aus der Region, um ihre Ablehnung von Windparkanlagen am Rande des Siebengebirges zu bestärken.

Die FDP fordert von den Entscheidungsträgern in der Verbandsgemeinde Unkel, die Bedenken aus der Region ernst zu nehmen. „Windkraftanlagen, die die Gemeindeaushalte mit mehreren Hunderttausend Euro aufbessern, dürfen aber nicht die Gesundheit von Menschen und Naturerhaltungsziele des Fauna-Flora-Habitat (FFH) Gebietes Siebengebirge gefährden”, begründet Ihrig die Position der Freien Demokraten.

Christina Steinheuer, stellv. Kreisvorsitzende Ahrweiler, Alexander Buda, Kreisvorsitzender Neuwied, Ulrich van Bebber, Kreisvorsitzender Ahrweiler, Nicole Westig, Kreistagsabgeordnete Rhein-Sieg, Martina Ihrig, stellv. Fraktionsvorsitzende der FDP Bad Honnef, Bernd Schlegel, Ortsverbandsvorsitzender Königswinter, Peter Endler, Ehrenvorsitzender der FDP Bad Honnef

Christina Steinheuer, stellv. Kreisvorsitzende Ahrweiler, Alexander Buda, Kreisvorsitzender Neuwied, Ulrich van Bebber, Kreisvorsitzender Ahrweiler, Nicole Westig, Kreistagsabgeordnete Rhein-Sieg, Martina Ihrig, stellv. Fraktionsvorsitzende der FDP Bad Honnef, Bernd Schlegel, Ortsverbandsvorsitzender Königswinter, Peter Endler, Ehrenvorsitzender der FDP Bad Honnef

Für die Honnefer Liberalen seien LAGA-Bewerbung und Ausbau von Windkraftanlagen am Rande des Siebengebirges unvereinbar. Dies ist auch Meinung von Peter Hurrelmann, Sprecher der Unterstützer der LAGA in Bad Honnef: „Bis zur beginnenden Rheinromantik Ende des 18. Jahrhunderts haben Generationen vor uns hier am Mittelrhein aus wirtschaftlichen Gründen massiv Raubbau an der grandiosen Umwelt betrieben. Ich denke, wir sollten aus der Geschichte gelernt haben und unserer unvergleichlichen Landschaft nicht wieder neue Wunden zufügen.”  Es könne nicht sein, dass die vielen Bemühungen der Siebengebirgsstädte Königswinter und Bad Honnef, das Naturschutzgebiet Siebengebirge attraktiver zu machen, durch die Planung der Nachbargemeinde zunichte gemacht würden, so Hurrelmann. Der einzigartigen Schönheit des Siebengebirges drohe durch die geplanten gigantischen Anlagen erheblicher Schaden.

Die Liberalen fühlten sich durch die Entscheidung der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord, einen Windpark in der Verbandsgemeinde Loreley abzulehnen, in ihrer Argumentation bestätigt, so Ihrig. Das Siebengebirge hätte als Naturlandschaft keine geringere Bedeutung als das Welterbe Mittelrhein.

Grundsätzlich wehren sich die Liberalen gegen die Errichtung von Windkraftanlagen auf den Höhenzügen des Rheins, da das Rheintal bereits durch hohe Belastung durch die Bahn keine weitere Attraktivitätseinschränkungen mit Auswirkungen auf den Tourismus verkraften könne.

Die Liberalen begrüßten die Nutzung der Windkraft, verlangten aber, dass sensibel Kulturlandschaften und FFH Gebiete bereits in der Landesplanung als Ausschlussgebiete für Windkraftanlagen definiert würden. Das dicht besiedelte Rheintal sei bereits durch die hoch frequentierte Bahntrasse stark beeinträchtigt.

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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