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Wenn heute Bürgermeisterwahl wäre, dann wäre Otto Stadtchef – vielleicht

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Bad Honnef | Wenn heute in Bad Honnef eine neuer Bürgermeister gewählt würde und nur die 468 User wahlentscheidend wären, die bisher auf Honnef heute abgestimmt haben, dann käme es gar nicht zu einer Stichwahl und Otto Neuhoff wäre mit 59,6 Prozent der Stimmen Bürgermeister. Weit abgeschlagen würde ihm mit 22,6 Prozent “Der Wolff”, Sebastian Wolff (CDU) folgen, noch weiter hinten läge Guido Leiwig (SPD) mit 17,8 Prozent.

Das könnte folgende Gründe haben:

Otto Neuhoff ist in den digitalen Medien am häufigsten vertreten und mit seiner eigenen Website am informativsten. Plakatmäßig hält er sich zurück. Das beeindruckt Wähler, die Wahlplakate für unnütz, Geldrauswerferei und umweltbelastend halten, fördert aber nicht seinen Bekanntheitsgrad. Der ist sowieso schwer einzuschätzen. Außerhalb der üblichen Szenen kommt er als “Ich bin Bad Honnefer”-Kandidat auch nicht ohne weiteres rüber. Ziemlich gut gelungen: Otto Neuhoffs “Dialog Bad Honnef”. Der führte ihn durch alle Ortsteile, war akribisch und problemorientiert vorbereitet.

Sebastian Wolff ist PR-mäßig ein Streitfall. Das einzige, was auffällt, sind die vielen und großen Plakate. Vorteil: Seine Bekanntheit steigt. Nachteil: Alle Plakate, auch die der Konkurrenz, enthalten keine Aussage. Zudem ist die fotografische Ausleuchtung vieler CDU-Kandidaten subjektiv gewöhnungsbedürftig (Beispiele Petra Kansy, Hansjörg Tamoj – sehen in Wirklichkeit jünger und “netter” aus). Digital beschränkt sich Sebastian Wolff auf seine eigene Website und Facebook. Dort hält er sich aber noch zurück. Gut: Der CDU-Kandidat besuchte gemeinnützige Einrichtungen. Aber: Warum keine Presseeinladungen, keine Ankündigungen?

Kommt Wolff als Bad Honnefer Jung rüber? Die Meinungen gehen auseinander.

Guido Leiwig hat PR-mäßig vieles gut gemacht: Außergewöhnliche Straßenwerbung, gute Flyer, ansprechende Website. Die könnte allerdings mehr Informationen über seine politischen Ziele enthalten. Optimal: Seine Hausbesuche. Damit hatte schon die Bundespartei Erfolg. Weniger spektakulär die Pressearbeit. Am Image “Ich bin ein Bad Honnefer” muss noch gefeilt werden. Zumindest sollte der Ziepchensplatz nicht “Zippchensplatz” ausgesprochen werden.

Was Wähler, die sich für einen Kandidaten entscheiden wollen, bei allen Kandidaten nervt: Öffentlich gehen sie sehr nett miteinander um. Unglaubwürdig. Und: Wer einmalig sein will, muss auch mal polarisieren.

Wer hat abgestimmt?

Aber natürlich ist das Abstimmungsergebnis auf Honnef heute nicht repräsentativ. Die größte Altersgruppe der Besucher ist die der 18 bis 44-Jährigen (76 Prozent), 12,5 Prozent sind zwischen 45 und 54 Jahre alt, der Rest 55 und älter. Die Gruppe der Wähler über 60 Jahren ist also deutlich unterrepräsentiert.

Eines scheint sicher: Jüngere und internetaffine Wählerinnen und Wähler wollen wohl eher ein “Bäd Honnef”, als ein schwarzes oder rotes Rathaus. Am 25. Mai oder 8. Juni 2014 sind wir klüger.

Hier gehts zur Vorabwahl

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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