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Weinberge: Verwaltungsvorstand der Stadt Bad Honnef weist Vorwurf der Untätigkeit zurück

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Bad Honnef | In Unterbrechung ihres Urlaubs rief Bürgermeisterin Wally Feiden für heute Morgen den Verwaltungsvorstand zu einer Krisenbesprechung zusammen, in der die Sperrung der Weinberge unterhalb des Siegfriedfelsens durch die Bezirksregierung und die Presseberichte dazu behandelt wurden. Einhellig weist demnach der Verwaltungsvorstand die Vorwürfe der Winzer gegen die Stadt zurück.

„Ich bedaure auch für meine Vorstandskollegen, dass unsere vielfachen Bemühungen um Lösungen in dieser Art diffamiert werden. Wir waren und sind weder untätig noch skrupellos. Solche Kritik wird weder der Sache noch den handelnden Personen gerecht. Insbesondere Winzer Bobby Pieper wurde mit seiner anwaltlichen Vertretung in die Behördengespräche einbezogen, so weit es irgend möglich war. Darüber hinaus haben wir ihn oder seinen Anwalt, sofern es Neuigkeiten gab, informiert.“

Der Verwaltungsvorstand um die Bürgermeisterin kam überein, die Winzer aufzufordern, doch wieder zur vereinbarten Gemeinsamkeit zurückzukehren, um das Land nachdrücklich in die Pflicht zu nehmen. Gestärkt durch diese Gemeinsamkeit war es Wally Feiden immerhin gelungen, das Düsseldorfer Umweltministerium zur Beauftragung des Gutachtens zu bewegen. Jetzt liegt es seit April vor, die ersten Auswertungsgespräche laufen. Die beteiligten Behörden müssen nun aus mehreren Gutachtenvorschlägen die Maßnahme herausfiltern, die die höchste Realisierbarkeit hinsichtlich der Naturschutzverträglichkeit, der Wirksamkeit und der Finanzierbarkeit erreicht. Nach einer solchen Entwurfsplanung ist die Kostentragung zu klären. Alle Beteiligten sehen dabei zuerst das Land in der Pflicht. Aber auch der VVS sowie die Stadt Königswinter haben neben Bad Honnef eine für sie tragbare Beteiligung zugesagt.

Die Stadtspitze bedauert, dass durch die aktuelle Maßnahme der Bezirksregierung eine gänzlich neue Situation geschaffen wurde, zumal auch nach einem ausführlichen Gespräch zwischen der Regierungspräsidentin und der Bürgermeisterin die Hoffnung auf Aufhebung der Weinbergssperrung für abhängig Beschäftigte aufgegeben werden muss. „Wir können Bobby Pieper daher in seiner Absicht, im Rahmen eines Eilverfahrens vor dem Verwaltungsgericht die Verhältnismäßigkeit der Ordnungsverfügung überprüfen zu lassen, nur unterstützen. Vielleicht sollte man aber auch schon jetzt über Alternativen nachdenken, wie man die Sperrung, die für abhängig Beschäftigte gilt, in ihren Auswirkungen doch abmildern kann.“

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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