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Stadt Siebengebirge

Warum einen neuen Landrat wählen?

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Rhein-Sieg-Kreis |  Bei der Kommunalwahl 1999 konnte er erstmals unmittelbar von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt werden – der hauptamtliche Landrat. Der nordrhein-westfälische Gesetzgeber hatte die „kommunale Doppelspitze“ aus Oberkreisdirektor und ehrenamtlichem Landrat zuvor abgeschafft und beide Ämter miteinander „verschmolzen“.

Knapp 481.000 Bürgerinnen und Bürger sind am 15. Juni 2014 berechtigt, im Wege der Stichwahl zu entscheiden, wer neuer Landrat des Rhein-Sieg-Kreises werden soll. Doch welche Aufgaben hat eigentlich ein Landrat? Chef der Kreisverwaltung, Repräsentant des Kreises, Vorsitzender der „Volksvertretung des Kreises“, des Kreistages, und des Kreisausschusses, Vorsitzender bzw. Vertreter des Kreises in verschiedenen Gremien, z.B. im Aufsichtsrat der Rhein-Sieg-Abfallwirtschaftsgesellschaft und der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft oder in der Wohnungsbaugesellschaft – der Aufgabenkatalog des Landrates ist lang.

Das gilt natürlich auch für die Kreisverwaltung, die der neue Landrat mit der Amtsübergabe leiten wird. Viele Bürgerinnen und Bürger haben im Kreishaus schon einmal ein Auto angemeldet, eine Katasterauskunft eingeholt oder die jüngeren unter ihnen vielleicht schon mal dem Amtsarzt einen Besuch abgestattet. Doch damit ist das Aufgabenspektrum noch längst nicht abschließend beschrieben. Es sind insbesondere alle die Aufgaben, die besser gelöst werden können, wenn man sich zusammenschließt, die in die Zuständigkeit des Kreises fallen: Die Rettungsleitstelle, die Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, das Straßenverkehrsamt mit Führerschein- und Zulassungsstelle, der Öffentliche Personennahverkehr, die Koordination der Gesundheitsförderung, das Sozialamt z.B. mit der Elterngeldstelle und das Versorgungsamt, die Landschaftsplanung u.v.m. Außerdem „leiht“ sich das Land NRW den Landrat aus, um staatliche Aufgaben zu übernehmen – hierzu gehören z.B. das Schulamt und die Kreispolizeibehörde.

„Die Aufgaben des Kreises – insbesondere die der Daseinsvorsorge – begegnen den Bürgerinnen und Bürgern tagtäglich in verschiedener Weise. Daher ist es besonders wichtig, dass sie auch mit entscheiden, wer in den kommenden sechs Jahren an der Spitze des Kreises und der Kreisverwaltung stehen wird“, ruft Landrat Frithjof Kühn als Kreiswahlleiter die Bürgerinnen und Bürger des Kreises zur Teilnahme an der Stichwahl am 15. Juni 2014 auf.

Zur Wahl stehen die beiden Bewerber, die am 25. Mai 2014 die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben: Sebastian Schuster (CDU) und Dietmar Tendler (SPD).
47,69 % der gültigen Stimmen entfielen am vorigen Wahlsonntag auf den CDU-Kandidaten Schuster, 34,63 % auf den SPD-Kandidaten Tendler.

Wichtig: Es werden keine neuen Wahlbenachrichtigungen versandt. Aber auch, wer seine Wahlbenachrichtigung bereits beim ersten Wahltermin abgegeben oder zwischenzeitlich vernichtet hat, kann wählen gehen. Nötig ist dafür nur der Personalausweis oder Reisepass bzw. bei EU-Bürgerinnen und Bürgern der Identitätsausweis, denn es kommt allein auf den Eintrag im Wählerverzeichnis an.

Wer am Wahltag seine Stimme nicht in einem Wahllokal abgeben kann oder möchte, kann dies auch bei der Stichwahl vorab per Briefwahl tun. Die kann persönlich, schriftlich, online oder auch per Mail oder Fax beim Wahlamt beantragt werden. Wichtig: Wer für den 25. Mai 2014 bereits von der Briefwahlmöglichkeit Gebrauch gemacht hatte, bekommt die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl grundsätzlich nur dann automatisch zugesandt, wenn er dies auch angegeben hatte. Wer unsicher ist, ob die Briefwahlunterlagen automatisch versandt werden, sollte sich mit seinem Wahlamt in Verbindung setzen. (ke)

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Aschermittwoch der Frauen

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Bad Honnef | Die kfd-St. Johann Baptist, Bad Honnef, lädt ein zum „Aschermittwoch der Frauen“.

Beginn ist um 15 Uhr mit der Fastenandacht und Empfang des Aschenkreuzes im Katholischen Pfarrheim hinter der Kirche. Im Anschluss findet der „Fastenkaffee“ statt mit Besinnung zur Fastenzeit. Vortrag und Diskussion mit Pfarrer Dr. Herbert Breuer.

Gäste sind willkommen.

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Stadt Siebengebirge

Löschzug Aegidienberg rund 1500 Stunden im Einsatz

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Führungscrew Löschzug Aegidienberg: Volkmar Blech (Mitte), Artur Grewe (l.) und Sven Scharfenstein.

Bad Honnef-Aegidienberg | Auf ein einsatzreiches Jahr blickte der Löschzug Aegidienberg der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef auf seiner Jahreshauptversammlung im Januar im Feuerwehrgerätehaus Aegidienberg zurück. Insgesamt 30 Brandeinsätze und 60 technische Hilfeleistungen wurden bewältigt – unterm Strich kamen 1.485 Einsatzstunden zusammen. Außerdem absolvierten die freiwilligen Helferinnen und Helfer zahlreiche Übungen, leisteten Wartungsarbeiten und nahmen an Fortbildungen teil.

Aktuell gibt es im Löschzug 48 aktive Mitglieder und 9 Mitglieder der Ehrenabteilung.

Neben den Kameradinnen und Kameraden aus dem aktiven Löschzug und der Ehrenabteilung begrüßte Löschzugführer Volkmar Blech und seine Stellvertreter Sven Scharfenstein und Artur Grewe den Leiter der Feuerwehr Bad Honnef Frank Brodesser.

Schwerer Einsatz im Oktober bei einem Brand in Aegidienberg-Brüngsberg

 

 

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Stadt Siebengebirge

St. Anna-Frauen sorgten für „Tumult im Frauenkloster“

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Wo gibts noch Karneval hausgemacht? In Selhof. Und ganz besonders bei der Katholischen Frauengemeinschaft St. Anna. Die lieferte im Saal Kaiser eine Karnevalsfeier ab, die Ihresgleichen sucht.

„Tumult im Frauenkloster“ stand über der Nachmittagsveranstaltung, die sich bis in den Abend hineinzog. Für den sorgten Sr. Stratiatella, Sr. Hallodria und Sr. Nymphomania mit ihren ach so frommen Kolleginnen.

Die St. Anna-Frauen zogen alle kreativen Register, trieben mit den Schwestern, der Maklerin, der kritischen Bürgerin und Rockerbraut Imelda den Besucherinnen die Tränen in die Augen.

Einen solchen jecken Knallertermin wollte sich natürlich auch das Siebengebirgsdreigestirn Prinz Michael II., Bauer Johannes und Jungfrau Winni nicht entgehen lassen. Die Tollitäten schauten, als Überraschung angekündigt, bei der Frauengemeinschaft zu später Stunde vorbei.

Weitere Höhepunkte waren die Auftritte der Rasselbande und des Tambourcorps Frei Weg. Musikalisch begleitete Peter-Josef Euskirchen den Nachmittag.

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