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Volksbank Bonn Rhein-Sieg verbessert Jahresüberschuss deutlich

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Bad Honnef | Das positive gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland und in der Region beflügelte die Geschäfte der Volksbank Bonn Rhein-Sieg auch im Jahr 2012.

Der Vorstand der Volksbank präsentierte der Vertreterversammlung am gestrigen Abend die Zahlen für das abgelaufene Jahr. „Im Geschäft mit den Kunden haben wir insbesondere auf der Kreditseite deutlich zugelegt. Unter dem Strich erzielen wir mit 4,6 Mio. Euro einen um 10 Prozent verbesserten Jahresüberschuss“, resümierte Vorstandsvorsitzender Jürgen Pütz vor über 450 Vertretern und Gästen im Volksbank-Haus.

Das bilanzielle Kreditvolumen wuchs um 7,1 Prozent oder 70 Mio. Euro und betrug per 31.12.2012 1,065 Mrd. Euro Es überstieg erstmals die Milliardengrenze; in 2011 hatte der Wert bei 994 Mio. Euro gelegen. Zusammen mit den Krediten, die die Volksbank an ihre Verbundpartner (Hypothekenbanken und Bausparkasse Schwäbisch Hall) vermittelt hat, beträgt das gesamte betreute Kreditvolumen 1,48 Mrd. Euro. Besonders erfreulich sei, dass dieser positive Trend anhalte, da das bilanzielle Kundenkreditvolumen in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres um weitere 17 Mio. Euro angestiegen ist.

Auch auf der Einlagenseite verzeichnet die Volksbank stetiges Wachstum. Das gesamte Kundenanlagenvo-lumen beläuft sich sogar auf 2,56 Mrd. Euro, darin enthalten ist eine Steigerung der Kundengelder bei Ver-bundpartnern wie der Union Investment um 92 Mio. Euro.

4,6 Mio. Euro Gesamtüberschuss

Das Gesamt-Kundenvolumen (Summe aus betreuten Anlage- und Kreditvolumen) überstieg in 2012 erstmals die 4-Milliarden-Grenze; es beläuft sich auf 4,04 Milliarden Euro, nachdem es in 2011 bei 3,92 Mrd. Euro gelegen hatte.

Der Jahresüberschuss (Gewinn nach Steuern) der Bank beträgt 4,6 Mio. Euro. Er wird weitgehend zur Stärkung der Rücklagen verwendet. Aber auch die Eigentümer der Volksbank partizipieren am guten Erfolg der Genossenschaftsbank. Von dem gegenüber dem Vorjahr unveränderten Ausschüttungsvolumen in Höhe von 5 Prozent erhalten die Mitglieder eine Dividende von 4,9 Prozent. 0,1 Prozent (oder 47.000 Euro) fließen als zweckgebundene Spende in die neue Stiftung „Solidaritätsfonds der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG“.

Denn die Vertreterversammlung hatte 2012 beschlossen, erstmalig in der über 110jährigen Geschichte der Volksbank einen eigenen Solidaritätsfonds einzurichten. Die Mittel des Fonds werden zur Unterstützung von gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Initiativen und insbesondere für unverschuldet in Not geratene Mitglieder der Genossenschaft verwendet. In den letzten sechs Monaten konnten rund 50.000 Euro an Unterstützungsleistungen zugesagt werden.

Genossenschaftsmodell beliebt

Das genossenschaftliche Geschäftsmodell erfreue sich weiterhin steigender Beliebtheit, was Pütz an der Mitgliederentwicklung seines Hauses festmachte. In 2012 sei die Zahl der Mitglieder um 670 auf 59.013 ge-stiegen. Bis Mai 2013 seien weitere 745 Mitglieder dazu gekommen. Es sei nicht unrealistisch, dass bald das 60.000 Mitglied begrüßt werden könne.

Bankdirektor Pütz berichtete weiter, dass das erste Quartal des Jahres 2012, trotz der anhaltenden Krise der Staaten, positiv verlaufen sei. Die Geschäftsleitung erwarte für 2013 ein um 5 Mio. Euro deutlich verbessertes Betriebsergebnis (vor Bewertung) von rund 17 Mio. Euro.

Der Vorstandssprecher unterstrich, dass die Volksbank ihre gesellschaftliche Verantwortung weiterhin ernst nehme. Die größte Volksbank im Rheinland engagiere sich auf vielfältige Weise getreu ihrem Slogan „Nur wir sind Bonn Rhein-Sieg“. Pütz nannte in diesem Zusammenhang die achte Vergabe des mit 25.000 Euro dotieren Innovationspreises zur Unterstützung innovativer Unternehmen, die Arbeitsplätze in der Region schaffen oder sichern.

Johannes Klassen neues Aufsichtsratsmitglied

Neu in den 15 köpfigen Aufsichtsrat wählten die Vertreter den Bonner Rechtsanwalt Johannes Klassen. Der 48 Jährige ist seit über 10 Jahren Beirats-Mitglied der Volksbank und seit 2007 Vorsitzender des Regional-beirats Bonn.

Die Vertreterversammlung wurde erstmals von Helmut Dick geleitet, der im Sommer letzten Jahres zum Nachfolger des verstorbenen Aufsichtsrats-Vorsitzenden Rüdiger van Dorp gewählt worden war. Der 64 jährige Rechtsanwalt aus Eitorf gehört dem Aufsichtsgremium der Bank bereits seit der Fusion mit der Eitorfer Raiffeisenbank im Jahr 1996 an; vorher war Helmut Dick schon viele Jahre im dortigen Aufsichtsrat tätig.

Foto: Der Vorstandsvorsitzende Jürgen Pütz berichtet der Vertreterversammlung über das abgelaufenen Geschäftsjahr; auf dem Podium sitzend (v.l.) Volker Klein, Helmut Dick und Stefan Lachnit

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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