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Verwaltung gibt Rätsel auf. Wofür werden 1,5 Mio. Euro Sanierungskosten für Sibi benötigt?

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Bad Honnef | Nicht schlecht staunten am Dienstag die Mitglieder des Ausschusses für Bildung, Sport, Kultur und Soziales über die Ausgaben der Bad Honnefer Schulen in den nächsten vier Jahren. Gut drei Mio. Euro wurden kalkuliert, nach Abzug der Landeszuweisungen bleibt eine ungedeckte Summe von über einer Mio.

Vorweg: Der Ausschuss stimmte der Verwendung der Schul- und Sportpauschalen zu, weiß aber eigentlich nicht so genau, wofür das viele Geld eingesetzt werden soll. In der Auflistung werden Pauschalposten angegeben wie “Zugänge Schulen – Aufb., Betriebsvorr.”, “Zugänge Geringwertige Wirtschaftsgüter” oder “Unterhaltung u. Sanierung Grundstücke u. baul. Anl”. Zwar erläuterte Fachdienstleiter Norbert Grünenwald den einen und anderen Posten, trotzdem fühlten sich die Ausschussmitglieder extrem uninformiert.

Werner Sünnen (SPD), ließ deshalb zunächst mit der ihm eigenen Dynamik Dampf ab. Früher sei der Ausschuss viel intensiver an Entscheidungen beteiligt gewesen, habe an Begutachtungen von städtischen Immobilien teilgenommen. Diese Tradition gäbe es seit langem in Bad Honnef nicht mehr. Wenn der Ausschuss ohne weitreichende Kenntnis Entscheidungen über Millioneninvestitionen treffen soll, frage er sich unter den gegebenen Bedingen ernsthaft nach der Sinnhaftigkeit dieses Gremiums. Er hoffe, dass dem neuen Ausschuss bessere Entscheidungsgrundlagen zu Verfügung gestellt werden.

Zu Kommunikation und Tansparenz hatte auch der Leiter der Gemeinschaftsgrundschule Am Reichenberg, Wolfram Bockschewsky, eine Frage: “Wann gibt es wieder gemeinsame Schulleitertreffen?” Die seien irgendwann nicht mehr durchgeführt worden, hätten aber doch eine wichtige Funktion.

Zum Beispiel den Informationsaustausch. So war er einigermaßen perplex, als er in der Ausschusssitzung davon erfuhr, dass auch seine Schule hinsichtlich der “Unterhaltung u. Sanierung Grundstücke u. baul. Anl” profitieren wird. Sie bekommt eine neue Eingangstür. Freuen darf sich der Rektor in den nächsten vier Jahren insgesamt über rund eine Viertelmillion Euro Investitionsgelder. Da wird es dann noch die ein oder andere Überraschung mehr geben.

Die Nase voll von Überraschungen im Ausschuss hatte Klaus Wegner von den Grünen. Er war der Empörteste an diesem frühen Abend. Und das aus gutem Grund. So sind alleine für Unterhaltung und Sanierung der Genäude des Siebengebirgsgymnasiums über 1,5 Mio Euro vorgesehen, etwa 60 Prozent aller geplanten Mittel für diese Sachleistungen, da könne man weiß Gott mehr Infos erwarten. Wegner: “Ich halte eine Benennung und Begründung der geplanten Investitionen in der Vorlage für notwendig und nicht nur die beispielhafte mündliche Aufzählung einiger Maßnahmen für 2014 in dieser Sitzung.”

 

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  1. Markus Merz

    21. März 2014 eingestellt am 14:55

    Das sagt doch schon alles: “Vorweg: Der Ausschuss stimmte der Verwendung der Schul- und Sportpauschalen zu, weiß aber eigentlich nicht so genau, wofür das viele Geld eingesetzt werden soll.”

    Wenn ich nicht weiß, wofür Millionen ausgegeben werden sollen, stimme ich diesem doch nicht zu! Jeder kontrolliert privat seine Handwerkerrechnungen, jeder der in einer WEG wohnt, fragt nach jedem ausgegebenem Euro. Wie kann man eine siebenstellige Summe abnicken, ohne zu wissen, in welche Taschen diese fließen?

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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