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Stadt Siebengebirge

Verbesserung des Nachtverkehrs in der Region – Linie 66 soll durchgehend fahren

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Rhein-Sieg| Das Angebot im öffentlichen Personennahverkehr zwischen Bonn und dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis soll verbessert werden. Das sehen Pläne vor, die der Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit der Bundesstadt Bonn erarbeitet hat, um den Nachtverkehr zwischen der Bundesstadt und dem rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis zu optimieren. In der letzten Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses des Rhein-Sieg-Kreises (24.5.) haben seine Mitglieder den Plänen einstimmig zugestimmt.

So soll beispielsweise die Stadtbahnlinie 66 zukünftig an Wochenenden und vor Feiertagen nachts durchgehend stündlich von Bonn bis Siegburg pendeln. Zudem soll die Stadtbahnlinie 66 bei Nachtfahrten in Bonn Hauptbahnhof mit der Mittelrheinbahn (MRB) 26 von/nach Köln und in Siegburg mit der S 12 von/nach Au jeweils mit kürzeren Übergangszeiten verknüpft werden.

Weitere Veränderungen sind bei der Nachtbuslinie N6 (Bonn – Sankt Augustin) geplant. Der Betrieb soll aufgrund der geringen Nachfrage eingestellt werden. Stattdessen soll der Fahrplan der Linie 640 (Bonn-Menden-Siegburg) täglich bis 1.00 Uhr und am Wochenende bis 3.00 Uhr in Stundentakt ausgeweitet werden. Die Linie 550 erhält eine zusätzliche Fahrt an Wochenenden um 3.30 Uhr.

„Der durchgehende Nachtverkehr auf der Stadtbahnlinie 66 sowie die kürzeren Übergangszeiten zur S 12 und zur Mittelrheinbahn MRB 26 bieten einen hohen Nutzen für die Fahrgäste. Zudem entstehen weitere neue regionale Nachtverbindungen beispielsweise von Bonn nach Hennef, Eitorf und Windeck“, so Kreisplanungsdezernent Michael Jaeger.

Die Änderungen sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 umgesetzt werden. Voraussetzung ist, dass der Rat der Stadt Bonn dieser Änderung zustimmt. Die interkommunale Abstimmung über das Betriebskonzept und die Finanzierung muss vor den Sommerferien abgeschlossen sein.  (dk)

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Stadt Siebengebirge

Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Stadt Siebengebirge

Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Stadt Siebengebirge

Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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