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Königswinter

Unbekannte Täter brachen in Haus in Vinxel ein

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Königswinter-Vinxel |  Im Kasseler Weg in Königswinter-Vinxel sind Unbekannte am Sonntagnachmittag in ein Einfamilienhaus eingebrochen.

Die Tatverdächtigen durchsuchten alle Räume im Erd- und Obergeschoss. Nach bisherigen Ermittlungen sind eine Geldbörse mit Bargeld, eine EC-Karte, Schmuck und Sammlergegenstände gestohlen worden. Der Wert des Diebesgutes kann noch nicht benannt werden. Der Sachschaden beträgt ca. 500 Euro.

Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: “Wer hat am Sonntag, dem 01.12.2013 zwischen 14.40 Uhr und 18.55 Uhr, im Kasseler Weg in Vinxel verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt?” Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0228/15-0 entgegen.

So schützen Sie sich vor Einbruch:

  • Sichern Sie mögliche Schwachstellen Ihres Hauses/Ihrer Wohnung (z. B. Haus- und Wohnungseingangstüren, Balkon- oder Terrassentüren, Fenster, Kellerzugänge) durch den Einbau von geprüfter Sicherungstechnik. Gut gesicherte Türen und Fenster aufzuhebeln, kostet den Täter Zeit und verursacht Lärm.
  • Auch wenn Sie nur kurz weggehen, schließen Sie Ihre Haus-/Wohnungstür so oft wie möglich ab. Eine nur ins Schloss gezogene Tür öffnet der Täter in Sekundenschnelle.
  • Halten Sie die Hauseingangstür in Mehrfamilienhäusern auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie vor dem Drücken des Türöffners, wer ins Haus will (z. B. durch einen Blick aus dem Fenster). Lassen Sie nur Personen ein, die zu Ihnen wollen oder die bekanntermaßen “ins Haus gehören”.
  • Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen den Schlüssel stecken.
  • Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B. bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: Einbrecher kennen jedes Versteck.
  • Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie unverzüglich den Schließzylinder aus.
  • Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weggehen – denn gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen.
  • Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.
  • Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden.
  • Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern lassen.
  • Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls “Haushüter” bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig betätigen.
  • Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc.
  • Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen.
  • Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende Gegenstände.
  • Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf. Wenn Sie diese Dinge im Haus behalten möchten, bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) unter.
  • Auf gute Nachbarschaft! Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen “nebenan”. Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Lassen Sie sich von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Vorbeugungsdienststelle. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten und Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

 

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Bad Honnef und Umgebung

Adventsflöten und Chanukka im Brückenhofmuseum

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Königswinter-Oberdollendorf | Am vierten Adventssonntag, dem 17. Dezember 2017, präsentiert sich das BRÜCKENHOFMUSEUM in Oberdollendorf, Bachstraße 93, ab 14.30 Uhr mit vier EXTRAS:

1. Zu Beginn: ein Adventsansingen mit Flötenspiel unter der Leitung von Anne Beitzel.
2. Zu CHANUKKA, dem jüdische Lichterfest, werden auf einem neunarmigen Leuchter Lichter angezündet; Gabriele Wasser und Eli Harnik erklären diese Tradition.
3. Anschließend werden die Besucher mit Gebäck, alkoholfreiem Punsch und mit edlen Wein verwöhnt.
4. Wer möchte, kann dann noch bis 17.00 Uhr die Sonderausstellung im „Brückenhof: Weinbau in Oberdollendorf“ und auch den Raum mit den Jüdischen Exponaten besichtigen. Das Museum bleibt bis zum Frühjahr 2018 geschlossen, weil eine neue Sonderausstellung vorbereitet wird.

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Bad Honnef und Umgebung

Löschgruppe Oberdollendorf leistete ehrenamtlich fast 3000 Dienststunden

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Beförderungen und Ehrungen beim Stiftungsfest der Löschgruppe Oberdollendorf | Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter-Oberdollendorf | Im Herbst 1888 wurde in Oberdollendorf als zweite Einheit im heutigen Stadtgebiet von Königswinter eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Das alljährliche Stiftungsfest der Löschgruppe war am Samstag Anlass, diesen 129. Geburtstag zu feiern. Daneben galt es verdiente Wehrleute zu ehren und auf ein ereignisreiches Berichtsjahr zurückzublicken.

Nach einer Andacht in der Pfarrkirche St. Laurentius Oberdollendorf trafen sich die Wehrleute und Vertreter befreundeter Nachbarwehren sowie Bürgermeister Peter Wirtz zu dem Stiftungsfest im Weinhaus Lichtenberg. Löschgruppenführer Christian Franz berichtete nach Begrüßungs- und Dankesworten von insgesamt 74 Einsätzen im auslaufenden Jahr, zu denen die derzeit 37 Frauen und Männer ausrücken mussten.

Von Großbränden und Unwettern blieb die Feuerwehr hierbei in 2017 bislang verschont. Jedoch waren es insbesondere zahlreiche Einsätze, bei denen der Rettungsdienst durch gewaltsame Türöffnungen oder Tragehilfen unterstützt werden musste. Das von der Einheit besetzte Einsatzleitfahrzeug war häufiger zur Koordination bei Bootseinsätzen am Rhein gefordert.

Zur Vorbereitung auf die zahlreichen Einsätze trafen sich die Wehrleute regelmäßig zu Unterrichten und Übungen. Das zentrale Lagezentrum für Unwetter im Feuerwehrhaus Oberdollendorf sorgte sowohl hinsichtlich Ausbildung und Ergänzung der Ausstattung als auch bei Koordinierungseinsätzen für zusätzliche Arbeit. Insgesamt leisteten die Wehrleute 2978 Stunden ehrenamtlich für die Feuerwehrarbeit. Bürgermeister Peter Wirtz und der Leiter der Feuerwehr, Michael Bungarz, bedankten sich für die stete Einsatzbereitschaft, die in Oberdollendorf bereits über so einen langen Zeitraum rund um die Uhr gewährleistet wird.

Nach dem Jahresrückblick konnten sich Wehrleute über Beförderungen und Ehrungen freuen. So wurde Eckart Pradel nach bestandener Grundausbildung zum Feuerwehrmann und Christian Wischrath zum Oberfeuerwehrmann befördert. Andreas Felix führt nun den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann. Löschgruppenführer Christian Franz erhielt die Beförderungsurkunde zum Oberbrandmeister. Joachim Brabender wurde aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch in die Ehrenabteilung überstellt.

Langjährige Mitglieder wurden darüberhinaus geehrt und erhielten Geschenke von der Löschgruppe. So gehört Lorenz Schwindt bereits seit 50 Jahren zur Löschgruppe, Lutz Schumacher 35 Jahre sowie Jörg Lauf, Dirk Kochius und Christian Franz 25 Jahre. Zum 80.Geburtstag gratulierte die Löschgruppe Otto Schild.

Das Stiftungsfest wurde mit einem gemeinsamen Abendessen beendet.

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Bad Honnef und Umgebung

Freiwillige Feuerwehr Königswinter leistete deutlich mehr Dienststunden

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Beförderungen und Ehrungen in Bockeroth – v.l.: Michael Rößler, Tim Ziegenbein, Franz-Willi Wicharz, Christoph Scheidgen, Dennis Eschbach | Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter | Die Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Bockeroth, zu der Bürgermeister Peter Wirtz sowie die Leitung der Feuerwehr Königswinter von Löschgruppenführer Tim Ziegenbein begrüßt werden konnten, war unter anderem Anlass für einen Jahresrückblick.

Zwölf arbeitsintensive Monate liegen hinter der Löschgruppe. Besonders zu erwähnen ist die Teilnahme an dem Projekt „FeuerwEhrensache“ des Landes NRW. Im Rahmen des Projektes war ein Pilotfahrzeug in diesem Jahr vier Monate in Bockeroth stationiert. Für die Einweisung in die Löschtechnik, Übungen und Vorführungen sowie Einsätze investierten die Wehrleute allein rund 840 Stunden. Hinzu kamen 52 Einsätze, Übungen, Zugbegleitungen, Lehrgänge und Seminare, so dass insgesamt 4119 Stunden geleistet wurden. Eine deutliche Zunahme im Vergleich zu 2016 mit rund 3152 Stunden.

Auch Beförderungen und Ehrungen gab es an diesem Abend im Feuerwehrgerätehaus. So konnten Christoph Scheidgen zum Hauptfeuerwehrmann sowie Michael Rößler und Dennis Eschbach zum Oberfeuerwehrmann befördert werden. Franz-Willi Wicharz wurde in die Ehrenabteilung versetzt. Als Dank und in Anerkennung für 44 Jahre Dienst in der Feuerwehr erhielt er zusätzlich von der Löscheinheit eine aus Holz geschnitzte Figur des heiligen St. Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr.

Der Leiter der Feuerwehr Königswinter, Michael Bungarz, dankte in seiner Ansprache nicht nur für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit sondern im Besonderen für die Bereitschaft der Löscheinheit Bockeroth, im Rahmen einer Umstrukturierung der Fahrzeugstandorte zukünftig eine neue Aufgabe zu übernehmen. Der bisher in Uthweiler stationierte Gerätewagen Umweltschutz wird zum Jahreswechsel in Bockeroth stationiert.

Die Löschgruppe Bockeroth ist personell für diese Aufgaben gut aufgestellt. Der aktiven Wehr gehören zurzeit 41 Mitglieder an, der Jugendfeuerwehr 16. Drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr nehmen nach Erreichen des 16. Lebensjahres und nach Abstimmung mit den Eltern bereits an Übungen und eingeschränkt an Einsätzen der aktiven Wehr teil. Auch die Mitglieder der Ehrenabteilung tragen bei Veranstaltungen ihren Beitrag zur Arbeit der Löscheinheit bei.

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