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Tumulte bei B-Jugendspiel: Eltern sollen Spieler geschlagen haben

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Bad Honnef/Urbach | Gewalt auf dem Sportplatz ist wieder ein Thema. Hatte sich die Szenerie ein wenig beruhigt, wurde in letzter Zeit vor allem aus dem hessischen Raum von verbalen Attacken und körperlichen Übergriffen berichtet, die dort zu einer großen Krise im Jugendfußball geführt haben. Hauptbeteiligte: die Eltern.

Nun hat es auch den FV Bad Honnef erwischt. Die Auswärtspartie des Tabellenvorletzten gestern Abend gegen den Tabellenletzten RSV Urbach wurde in der Nachspielzeit beim Stande von 2:1 für Honnef abgebrochen. Nach Schilderung des Urbacher Geschäftsführers Lutz Kornwebel ging die Provaktion von Honnefer Eltern aus. Sie sollen einen Urbacher Spieler tätlich angegriffen haben, der Spieler wurde mit einer Platzwunde ins Krankenhaus eingeliefert. In der Folge kam es zu weiteren Tumulten.

Schiedsrichter Sean Kelly brach das Spiel ab. Fünf Einsatzfahrzeuge der Polizei trafen an der Bruckner Straße in Urbach ein. Die Polizei bestätigt die Aufnahme mehrerer Anzeigen. Frank Breidenbend, Geschäftsführer des HFV: “Gewalt hat auf dem Fußballplatz nichts verloren. Wir prüfen den Fall sehr ernsthaft.”

Sowohl der RSV Urbach als auch der FV Bad Honnef sprechen von einem noch nicht dagewesenen Vorfall. Der FV Bad Honnef ist für seine ausgezeichnete Elternarbeit und für das große Elternengagement bekannt. Der sportliche Leiter Thomas Hansen weist auf regelmäßige Einführungsveranstaltungen und Gespäche mit den Eltern der Jugendspieler hin.

Foto: Szene aus dem Spiel der HFV-B-Jugend gegen Viktoria Köln

 

Lesen Sie: Kevin Leisch – Keine Eltern beteiligt

 

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0 Comments

  1. Lothar Paulsen

    11. November 2013 eingestellt am 16:18

    Der Vorstand des HFV bedauert diesen unschönen Vorfall außerordent- lich. Auf völliges Unverständnis stößt bei uns allerdings die Tatsache, daß dieser Artikel, der sich auf die einseitige und zudem auch noch unwahre Darstellung des Urbacher Geschäftsführers, Lutz Kornwebel, stützt, in dieser Form ohne Rücksprache mit den Verantwortlichen des HFV veröffentlicht worden ist. Der Vorstand des HFV wird in den nächsten Tagen hierzu in fundierter Form Stellung beziehen. Soviel vorab: Wir werden mit aller Schärfe gegen Schuldige in den eigenen Reihen aber auch zivilrechtlich gegen besagten Herrn Kornwebel vorgehen.

  2. -ho-

    11. November 2013 eingestellt am 23:54

    Anmerkung d. Redaktion:

    honnefshopping.de hat noch am Abend nach Bekanntwerden des Spielabbruchs Kontakt zu Verantwortlichen des HFV aufgenommen. Auch am Sonntag hat honnefshopping mit HFV-Verantwortlichen und der Polizei Köln gesprochen. Um 13 Uhr wurden die bis dahin vorliegenden Informationen veröffentlicht.

  3. Lothar Paulsen

    13. November 2013 eingestellt am 19:41

    Um 23.45 Uhr in der Nacht sollte man auch dem Geschäftsführer und Pressesprecher des HFV seine Privatsphäre gönnen. Sonst haben wir nämlich bald keine ehrenamtlichen Mitarbeiter mehr.
    Am Sontag-Vormittag war unser Geschäftsführer bereits mit den Vorbereitungen für das Nachmittags-Spiel unserer 1. Mannschaft beschäftigt und telefonisch nicht erreichbar.
    Im übrigen gibt es beim HFV eine klare Anweisung, daß Informationen in Fällen, die rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können, nur nach Rücksprache mit dem 1. Vorsitzenden bzw. dessen Stellvertreter in die Öffentlichkeit gegeben werden. Insofern hat unser Geschäftsführer gemäß den Vorgaben gehandelt. Es gab auch keine Notwendigkeit, daß innerhalb der nächsten 8 Stunden über diesen unschönen Vorfall in der Öffentlichkeit berichtet werden mußte.

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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Bad Honnef und Umgebung

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag – Infostand vor “Fressnapf”

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Igel Ulli | Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Es geschieht fast täglich, dass die ehrenamtlichen Helfer des Tierschutz Siebengebirge ausrücken, um einem Tier in Not zu helfen.

Den Welttierschutztag möchte der Verein nutzen, allen interessierten Bürgern die Fakten rund um die Aktivitäten im örtlichen Tierschutz näher zu bringen. Die Tierschützer des Tierschutz Siebengebirge sind am Samstag, 30. September 2017, von 9 bis ca. 14 Uhr an ihrem Infostand vor dem Fressnapf in Bad Honnef gegenüber des HIT-Marktes anzutreffen.

Vor Ort ist ein Austausch mit den Tierfreunden möglich, eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen rund um das Thema „Tier und Tierschutz“ können eingeholt werden. Die ehrenamtlichen Helfer geben an diesem Tag auch gerne Hinweise, wie man selbst aktiv einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann, so z.B. durch den Kauf von Bio-Eiern, durch eine Überwinterungshilfe für Igel oder durch Aufklärung über Pelz-, Daunen- und Thunfischprodukte.

Die Standbesucher dürfen sich wieder auf eine bunte Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, frischen Waffeln und Kaffee freuen. Alle Verkäufe kommen zu 100% den Schützlingen des Vereins zugute. Ein Besuch am Stand lohnt sich immer – auch für die Vierbeiner.

Auch ein Besuch der Vereins-Internetseite lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge oder über die Hotline 0700 / 01230845. (AF)

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