Vernetzen

SPD

SPD kommt beim Neujahrsempfang unter Dampf – ALLIANZ Arroganz der Macht

Beitrag

| am

Bad Honnef | 100 Jahre Willy Brand, 1 Jahr Guido Leiwig. Kämpferisch zeigte sich der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bad Honnef am Samstag auf dem Neujahrsempfang im Foyer des Kurhauses. Zuvor ehrte er verdiente Mitglieder und Jubilare.

Die Sozialdemokraten seien von Beginn an die treibende Kraft in Deutschland für Demokratie und Emanzipation. Als Partei mit den meisten Stimmen im letzten Landtagswahlkampf habe der SPD Ortsverband überhaupt keinen Grund, sich zu verstecken. Mit ihm an der Spitze sei eine Strategie entwickelt worden zur Unterstützung der SPD-Bundestagskandidatin Bettina Bähr-Losse aus St. Augustin und für die Kommunal- und Bürgermeisterwahlen 2014.

Es sei keine Frage, dass die SPD in Bad Honnef einen kompetenten Kandidaten aufstellen werde. Wer das sein wird, werde der Öffentlichkeit zum richtigen Zeitpunkt bekanntgegeben. Wenn er sich die bisher gehandelten Kandidaten der anderen Parteien anschaue, sei ihm nicht Bange.

Mit einem ausgefeilten Öffentlichkeitskonzept, einem lokalpolitischen Positionspapier und einem Wissensmanagement werde die SPD die Bürger von Bad Honnef überzeugen, dass SPD-Politik sozial, visionär und heimatverbunden ist. Leiwig: “Sie können sicher sein, wir werden vieles machen.”

Der Parteivorsitzende erinnerte daran, dass “wir uns im Jahr des 100. Geburtstages von Willy Brandt” befinden. Für viele Genossen sei Brandt der Grund gewesen, in die SPD einzutreten. Damit spielte er auch auf die zahlreichen Jubilare an, die während des Neujahrsempfangs für ihre jahrelange Zugehörigkeit geehrt wurden.

Sozialer Wohnungsbau zwingende Aufgabe

Für SPD-Dynamik stand auch die amtierende Bürgermeisterin Wally Feiden. Sie machte noch einmal darauf aufmerksam, wie wichtig es für den Ortsverein sei, sich zu positionieren und Präsenz zu zeigen. Da sei noch Luft nach oben.

Als stärkste politische Partei im Siebengebirge (“Wer weiß das eigentlich?”) müsste man eigentlich vor Selbstbewusstsein platzen. Was sie bei der politischen Umweltanalyse dann auch tat.

Die ALLIANZ von CDU, FDP und B’90/Die Grünen bezeichnete sie als Inkarnation der Arroganz der Macht. Die Macht würde sich im Rat und den Ausschüssen nur in der Stimmenmehrheit zeigen, nicht in gestalterischer Kraft und Kreativität. Feiden: “Die ALLIANZ weiß gar nicht wo sie hin will.” Als Beispiel nannte sie noch einmal die desaströse Gesamtschuldebatte in Königswinter, in deren Gestaltung sich auch die ALLIANZ eingeschaltet hatte. Diesen Zickzackkurs hätte Bad Honnef gar nicht mitmachen dürfen.

Gewaltig würde sich der BÜRGERBLOCK zurzeit als Sauberpartei profilieren. Feiden vermutet, dass sie sich damit auch Gehör verschaffen wird. So etwas erreiche die Bürger.

Ohne Konzept und ohne Ziel trete die Freie Wählergemeinschaft (FWG) in Erscheinung. Die FWG sei eine Randerscheinung, würde aber wahrscheinlich wieder in den Rat gewählt.

Mit Hochachtung aber auch Bedauern erinnerte die Bürgermeisterin an hochanerkannte SPD-Initiativen. So sei es die stellv. Bürgermeisterin Annette Stegger gewesen, die das Bündnis für Familie in Bad Honnef ins Leben gerufen hätte und den Freundeskreis Reitersdorfer Park.

Sie verwies auf das große Problem des sozialen Wohnungsbaus. Dadurch, dass die politischen Vorgänger den städtischen Grund und Boden verscherbelt hätten, gäbe es heute keine Baugrundstücke mehr für preiswerte Immobilien. Das sei ganz furchtbar. Nun sei die Stadt darauf angewiesen, dass Eigentümer für diese zwingende Aufgabe Grundstücke anbieten.

Nach Wally Feidens Neujahrsgruß stellte sich die SPD-Bundestagskandidatin Bettina Bähr-Losse aus St. Augustin den Mitgliedern des Ortsverbandes vor. Die Rechtsanwältin will in der Vorwahlzeit besonders an dem Markenkern der SPD arbeiten. Die Bürgerinnen und Bürger müssten wissen, warum sie sozialdemokratisch wählen sollen.

 

Lesen Sie auch: Wally Feiden …

Weiterlesen
Anzeigen
Einen Kommentar verfassen

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bad Honnef und Umgebung

Ulla Studthoff ersetzt Barbara Dunkel in SPD-Ratsfraktion

Beitrag

| am

Ulla Studthoff (2.v.l.), mit Guido Leiwig, Björn Kükenthal, Nicole Werner, Annette Stegger und Julian Schimkowski auf dem Spielplatz am O-Bach

Bad Honnef | Als neues Mitglied der SPD-Fraktion zieht Ulla Studthoff in den Stadtrat ein. Sie folgt auf Barbara Dunkel, die aus privaten Gründen nach Bayern verzogen ist.

„Ich freue mich über die Gelegenheit, jetzt auch im Rat der Stadt aktiv sein zu können“ sagt Ulla Studthoff. Seit 2014 ist sie Mitglied im Kreistag und arbeitet dort in drei Ausschüssen mit. Sie ist im Vorstand des SPD-Ortsvereins aktiv und unterrichtet ehrenamtlich seit mehr als zwei Jahren Geflüchtete. Das alles sorgt für wenig Langeweile im Alltag. So kannte sie es im Berufsleben als Geschäftsführerin von zwei Gesellschaften der beruflichen Bildung und so kann es für sie, wie sie versichert, ruhig weitergehen.

 

Weiterlesen

FDP

Standing Ovation bei der Jubiläumsrevue der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker

Beitrag

| am

Foto: Helmut Müller

Bonn | Grandioses Tanztheater erlebte ein begeistertes Publikum im Brückenforum Beuel bei der Premiere der Jubiläumsrevue „Ach Marie, wovon dräums du…“ der Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker. Es gab viel zu sehen, zu bestaunen und kölsche Lieder zum Mitsingen. Die Geschichte zog jeden sofort in den Bann! Man hatte das Gefühl mittendrin zu sein.

Die Geschichte: Als die ersten Menschen an den Rhein kommen, merken sie schnell, dass es hier am Schönsten ist. Die „Neuankömmlinge“ siedeln sich an und entwickeln ihre eigene kölsche Sproch. Die unbeschwerte, quirlige Marie aus Poppelsdorf (gespielt und getanzt von Marion Schurz) ist eine echte Rheinländerin mit römischen Vorfahren und hat eine ausgeprägte Liebe zum „Vatter Rhing“ (gespielt von Reiner Fritz), dem die rheinische Lebensart auch sehr gefällt.

Das Leben am Rhein ist turbulent. Ständig wirft Marie ihre Ideen über Bord und arrangiert sich mit dem mächtigen Fluss zwischen Traum und Wirklichkeit. Manchmal nimmt die übermütige Marie die Dinge zu sehr auf die leichte Schulter und aus dem gütigen Vatter Rhing wird ein brodelnder Strom, der beinah sein Flussbett verlässt. Nur mit Mühe und Not können Marie und ihre Freunde Schlimmes verhindern.

Marie sieht sich in der Welt um und merkt, dass sie ihren geliebten Rhein niemals verlassen möchte und „dräumt“ von ihrem Leben bei Vatter Rhing.

Gespielt und getanzt wurde Marie‘s „Draum“ von 30 Schloss-Madämchen und Schloss-Junkern, die mit atemberaubendem Tempo über die Bühne wirbelten. Aus dem Nichts kamen u.a. Flugzeuge und Rheinschiffe, die alle von der Truppe selber hergestellt und bemalt wurden, auf die Bühne. Auch der Kostümwechsel, der teilweise auf der Bühne stattfand, war so schnell und unauffällig, dass mancher Zuschauer sich verwundert die Augen rieb.

Die Stimmungswechsel innerhalb des Stückes wurden durch die Lichttechnik besonders in Szene gesetzt. Da blitzte es vom Himmel, als der Vatter Rhing vor lauter Wut sein Flussbett verlassen wollte.

Auch hinter der Bühne waren etliche Helfer im Einsatz, die es geschafft haben, aus dieser Fülle von Requisiten und Kostümen, immer im richtigen Moment das richtige Kostüm und die richtige Requisite anzureichen.

Diese herausragende Produktion verdanken die Madämchen und Junker ihrer Trainerin und Gründerin Marion Schurz, die für die Inszenierung, für die Choreografie der Tänze, für die Handlung und die Texte verantwortlich ist.

Nach dieser großartigen Vorstellung gab es Standing Ovation für die Poppelsdorfer Schloss-Madämchen und Schloss-Junker, die es geschafft haben, ihr Publikum restlos zu begeistern.

Da Begeisterung und Nachfragen nicht verstummten, hat sich die Gruppe für eine baldige Wiederholung dieses Events entschieden.

Die nächste Revue findet am 16.03.2018 um 20:00 Uhr im Brückenforum Bonn-Beuel statt.

Eintrittskarten gibt es ab sofort unter karten@schloss-madaemchen.de oder 0177 8211 613.

Weitere Info’s unter www.schloss-madaemchen.de. (P.N.)

Weiterlesen

Bad Honnef und Umgebung

Denis Waldästl: Bezahlbares Wohnen auch in Bad Honnef Thema

Beitrag

| am

Bad Honnef | Zum Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ hatte die SPD Bad Honnef am Mittwoch ins Alte Rathaus eingeladen. Der Landtagskandidat für den Wahlkreis Bad Honnef, Königswinter und Sankt Augustin, Denis Waldästl diskutierte mit Sarah Philipp, SPD-Landtagsabgeordnete und wohnungsbaupolitische Sprecherin.

Bezahlbare Wohnungen seien Mangelware, so Sarah Philipp. Obwohl die Landesregierung zahlreiche Maßnahmen insbesondere für den sozialen Wohnungsbau auf den Weg gebracht hätte, fehlten trotzdem grade in Ballungsräumen bezahlbare Wohnungen.

Philipp betonte, dass das Land neben der klassischen Wohnungsbauförderung auch Angebote vorhalten würde, die für verschiedene Zwecke entwickelt word seien, wie etwa Wohnraum für Behinderte, barrierefreien oder energieeffizienten Umbau. Die Mittel würden über die landeseigene NRW-Bank vergeben.

Denis Waldästl wolle sich für den massiven Ausbau bezahlbaren Wohnraums einsetzen: „Jede Kommune sollte eine verbindliche Quote von 25-30% für bezahlbaren Wohnraum in Neubaugebieten festlegen und somit auch Anreize setzen, dass die Landesförderung vor Ort genutzt wird.“. Zielgruppen der sozialen Wohnungsbauförderung sind für ihn Haushalte unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen. Auch in Bad Honnef hätte das Thema „bezahlbares Wohnen“ für viele Bürgerinnen und Bürger eine immer größerer Bedeutung.

 

Weiterlesen

Werbung

wimmeroth_logo

Anzeige-Brunnencafe

brückenhofmuseum

fernsehdoktor

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Kommentare

Oft angeklickt