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Bad Honnef und Umgebung

Spannende Kinderlesenacht in der Bad Honnefer Stadtbücherei

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Bad Honnef | Vierundzwanzig Kinder im Alter von acht bis zwölf verbrachten eine außergewöhnliche Nacht: Sie durften in der Stadtbücherei campieren. Selberlesen war erlaubt, ja sogar ausdrücklich gewünscht. Aber ganz besonders genossen die Übernachtungsgäste die Vorlese- und Erzählzeiten. Die Mitglieder des Fördervereins und die Stadtbüchereileiterin Stephanie Eichhorn hatten die Lesenacht organisiert sowie für ein leckeres Buffet und Frühstück gesorgt.

Jedes Kind hört gerne Geschichten und genießt Vorlesestunden. Um eine Leseratte zu werden, genügt oft ein kleiner Anstoß. Die Lesenacht soll Appetit machen auf Bücher und vielleicht wünscht sich das ein oder andere Kind, das vorgelesene Buch oder eine Fortsetzung zu Weihnachten. In der Lesenacht wurde aus einem Kinderkrimi Passagen vorgelesen und andere nacherzählt, so dass das ganze Buch in einer Nacht geschafft wurde. Die Kinder lauschten aufmerksam und gebannt. Ein Quiz, dessen Fragen die Mitglieder des Fördervereins vorbereitet hatten, konnten die Kinder auch noch lösen.

Geschlafen wurde natürlich wenig und am nächsten Morgen als die Kinder von ihren Eltern wieder abgeholt wurden, waren sie immer noch ganz gefangen von dem besonderen Erlebnis und erzählten begeistert, wie aufregend es in der Gemeinschaft mit den anderen Kindern in der Bad Honnefer Stadtbücherei doch gewesen war. Bereits zum dritten Mal war die Lesenacht in der Bad Honnefer Stadtbücherei angeboten worden und auch dieses Mal war sie rasch ausgebucht gewesen.

Foto: Vorsitzende des Fördervereins der Bad Honnefer Stadtbücherei Erika Fenkes las den Kindern, die in der Stadtbücherei übernachteten, aus einem Kinderkrimi vor.

Christine Pfalz

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Bad Honnef und Umgebung

Den heimischen Wildvögeln helfen

Einladung zum Futterhäuschen-Bau im Vorteil Center – Bauzentrum am 28.10. in Asbach

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Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Aufgrund der erfreulich positiven Resonanz in den letzten Jahren lädt der Tierschutz Siebengebirge Kinder und Jugendliche zum Futterhäuschen-Bau ein.

Gebastelt wird am Samstag, den 28. Oktober im Vorteil Center – Bauzentrum in Asbach. An dem Tag haben alle Kinder und Jugendlichen (gerne auch mit ihren Eltern) in der Zeit von 9-14 Uhr die Möglichkeit, eigenständig oder aber mit Hilfe der ehrenamtlichen Helfer, ein Futterhäuschen für die heimischen Wildvögel zu basteln. Wie schon in den letzten Jahren werden vorgefertigte Bauteile zur Verfügung gestellt, die von der Firma Anton Limbach für diese Aktion gesponsert und zugeschnitten wurden.

Warum brauchen Wildvögel unsere Hilfe?

Die natürlichen Lebensräume der Wildvögel mit Hecken, Bäumen, Wildwuchs, Totholz und Wildwiesen werden immer weniger. Stattdessen findet man saubere, „aufgeräumte“ Einheitsgärten ohne Vielfalt für Tier und Natur. Mit einem Futterhäuschen an der richtigen Stelle im Garten oder auf dem Balkon kann man den heimischen Wildvögeln über die nahrungsarme Herbst- und Winterzeit helfen.

Weitere Informationen zum Tierschutz Siebengebirge gibt es über die Vereins-Hotline 0700/01230845 oder im Internet auf www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge

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Bad Honnef und Umgebung

Zu Tisch mit Martin Luther

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Bad Honnef | Auf Initiative von Pfarrerin Britta Beuscher und Pfarrer Uwe Löttgen-Tangermann hatte die evangelische Erlöserkirche in Bad Honnef zu einer Veranstaltung eingeladen, die das Jubiläum der Reformation einmal in einem ganz anderen Licht darstellte. Inhaltlich war es ein Abend, wie er so im Hause Luther durchaus stattgefunden haben könnte.

Luther hatte einen großen Hof, der von seiner Frau Katharina von Bora vorbildlich geführt wurde – wie sonst hätten alle im Haushalt lebenden Studenten und Bediensteten und Gäste aus lokaler Politik und Wirtschaft Wittenbergs regelmäßig Speis und Trank in ausreichender Menge vorfinden können. So kamen schnell 40 bis 50 Personen zusammen.

Die Tafeln im Hause Luther waren berühmt für ihre Qualität; nicht nur die körperliche, auch geistige Nahrung wurde in Form angeregter Disputationen bei Tisch gewährt. Dies nachzustellen war Ansinnen dieses Abends.

Zu Tisch mit Martin Luther | Foto: Ev. Kirchengemeinde Bad Honnef

Gewandet in zeitgenössische Kleider empfingen Katharina von Bora (Britta Beuscher) und Dr. Martinus Luther (Uwe Löttgen-Tangermann) die Gäste bei bester Speis und gutem Trunk zu anregenden Gesprächen. Zu Beginn gab es ein kleines Schauspiel über den Ehealltag bei Luthers; es wurde den Gästen ein auch heute noch alltägliches Bild gezeigt, bei dem der Eine kocht, der Andere auch nach mehrmaligem Rufen immer noch nicht von scheinbar wichtigerer Arbeit zu Tisch folgt – sich aber dann über die kalte Suppe beklagt.

Danach eröffnete eine Lauchcremesuppe die Speisenfolge vom Buffet, das Warin Schneider sowie Brigitte Nerger und Ulrike Wecklein, in bester Manier nach zeitgenössischen Rezepten zubereitet hatten.

Luthers Gäste konnten sich an Bauernbrot, Schmalz, Geflügel, Geselchtem vom Schwein und eingelegten Heringen laben, dazu Bohnen und Rüben, die damals zu jeder Mahlzeit dazu gehörten. Zwischendurch wurden immer wieder kleine Traktate von und Anekdoten über Martin Luther vorgetragen.

Dass Martin Luther ein Mensch war, der neben allem theologischen Bemühen um Erneuerung mit beiden Beinen im Leben stand, wurde nur zu deutlich an einem Zitat über sein Lieblingsgetränk: Wer kein Bier hat, der hat nichts zu trinken.

(Stephan Maaß und Ruth Bläser)

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Bad Honnef und Umgebung

Zisterzienser in Heisterbach – kfd besucht Siebengebirgsmuseum

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Zisterzienserabtei Heisterbach | Foto: Jürgen Vogel, LVR-LandesMuseum Bonn

Bad Honnef | Die kfd St. Johann Baptist Bad Honnef lädt ein zu einem Besuch im Siebengebirgsmuseum der Stadt Königswinter, Kellerstraße 16. Am Mittwoch, 25.10.2017 treffen sich die Interessenten um 14.30 Uhr an der Endhaltestelle der Straßenbahn in Bad Honnef.

Um 15.30 Uhr beginnt die Führung durch die Ausstellung (Eintritt und Führung 6,00 Euro).

Ganz im Zeichen der Zisterzienser Mönche steht das Jahr 2017 auch bei uns im Siebengebirge. Im Siebengebirgsmuseum werden unter dem Titel “Was war, Was ist, Was bleibt” interessante Einblicke in die Lebenswelt der Mönche von Heisterbach und die Wandlungen des Heisterbaches Tales gewährt. Es wird ein umfassender Überblick zur Geschichte der Zisterzienserabtei Heisterbach und – nach deren Auflösung im Jahr 1803 – dem weiteren Werdegang des Klostergeländes geboten.

kfd-Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen. Anmeldung bei Ursula Voll, Tel. 02224 – 940597

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