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Kleinkunst

Sonntag wieder Jazz im “magischen” Park

Blues-, Jazz-, Country- und Rock mit WOLLMANN & BRAUNER

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Bad Honnef | Mal wieder die Seele baumeln lassen. Am nächsten Sonntag, 6.8.2017, 12.00 Uhr, jazzen WOLLMANN & BRAUNER in einmaliger Umgebung der Burgruine im “magischen” Park Reitersdorf.

Ihr Repertoire besteht aus Blues-, Jazz-, Country- und Rocksongs verschiedener musikalischer Epochen, umgesetzt wird es mit Kontrabass, Akustikgitarre und Stimme.

Die Reitersdorfer Parkfreunde veranstalten damit vorerst den vorletzten Jazzfrühschoppen in diesem Jahr. Für gekühlte Getränke ist gesorgt. Der finanzielle Überschuss fließt abzüglich der Kosten wie zum Beispiel GEMA-Gebühren immer komplett in die Erhaltung und Verschönerung des Parks. So werden in diesem Jahr alle Einnahmen dafür verwendet, die Burgruine wieder instand zu setzen. Weitere Infos unter www.reitersdorf.de.

Bad Honnef

Ausstellung im Kunstraum: “nicht spalten lassen EUROPA”

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Bad Honnef | Der Bad Honnefer Künstler Dr. Ulrich Cremer hat auf der Basis eigener Fotografien Plakatentwürfe zum Thema „Europa“ erstellt, die er im Kunstraum vom 6. bis zum 13. August präsentiert. Zu der Vernissage am 6. August (Sonntag) um 11.00 Uhr lädt der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef alle Interessierten herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

Vereinsvorsitzende Cornelia Nasner: „Als Dr. Ulrich Cremer uns die Ausstellung angeboten hat, haben wir spontan und sehr gerne zugesagt. Die Plakate sind eine wirklich tolle Form, für Europa Flagge zu zeigen.“

Der Künstler selbst versteht die Ausstellung als „Werbung für das Friedensprojekt Europa“. Cremer: „Die Wahlerfolge der Europagegner, das weltweite Wiedererstarken des Nationalismus und zunehmende Fremdenfeindlichkeit sind erschreckend und führen bei mir zu einer künstlerischen Reaktion in Form von Plakatentwürfen. Manchmal muss man etwas sagen.

Die Europäische Union ist alles andere als perfekt, aber als ein vor dem Hintergrund des Weltkriegsgeschehens mit 55 Millionen Toten entstandenes Friedensprojekt ist die EU auch weiterhin unverzichtbar. Vor ihren jeweiligen Außengrenzen gab und gibt es diesen Frieden nicht, wie die unfassbaren Grausamkeiten des Bürgerkriegs in Bosnien und Herzegowina 1992 bis 95 oder die Situation in der Ukraine belegen.

Die Bilder des Schreckens erreichen uns dabei in nie zuvor da gewesener Unmittelbarkeit und Deutlichkeit – und trotzdem scheint die Bedeutung der EU als Friedensprojekt kaum in Bewusstsein ihrer Bewohner verankert zu sein.“ (C.N.)

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Bad Honnef

Künstlerführung zum Abschluss der Ausstellung von Marion Moritz

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Bad Honnef | Der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef lädt herzlich ein zu einer Künstlerführung zum Abschluss der laufenden Ausstellung von Marion Moritz mit dem Titel „Dunkles Wasser – Vom Klang und Rhythmus der Zeit“, die derzeit im Kunstraum in Bad Honnef (Rathausplatz 3) präsentiert wird.

Marion Moritz wird am 30. Juli 2017 (Sonntag) um 17.00 Uhr durch die Ausstellung führen und ihre Werke erläutern. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Was machen die Dinge, wenn sie sich unserer Wahrnehmung entziehen?“ Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Werk der Rottweiler Künstlerin Marion Moritz. Auch ihr Langzeitprojekt „Dunkles Wasser“ beschäftigt sich mit dieser Frage. Vorzugsweise in der Nacht ist Marion Moritz für ihre Projekte unterwegs. Das schwache Restlicht rund um die Vollmondnächte im Jahreslauf sorgt regelmäßig für Unruhe im Atelier in Rottweil. In diesen Nächten sucht die Künstlerin Orte an Flüssen und Bächen im süddeutschen Raum und im nahen Ausland auf, die sie bereits lange zuvor ausgesucht hat – häufig weit ab, mitten in der Natur.

Oft bringt sie nur wenige Aufnahmen mit aus diesen Nächten. Hochkonzentriert bringt sie ihre Lichtbilder auf den Punkt. Nichts wird nachbearbeitet oder beschnitten. Marion Moritz arbeitet mit der Kamera trotz modernster Technik, wie sie es seit Jahrzehnten gewohnt ist: Reduktion und Fokussierung, das Auslösen als letzter finaler Schritt des langen inneren Prozesses zum Bild. Dies ist das Wesen ihrer Fotografie. (C.N.)

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Kleinkunst

25 Jahre R(h)einspaziert – Mit Cat Ballou und „Kommando Jeck“

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Bad Honnef | Kein anderes Festival findet mitten auf dem Rhein statt – und kaum eines kann mit derart reizvollem Ambiente punkten. Und das seit 25 Jahren. Was 1992 begann, ist mittlerweile eine feste Institution: R(h)einspaziert auf der Insel Grafenwerth in Bad Honnef. Auch im Jubiläumsjahr erwartet die Zuschauer ein abwechslungsreiches Programm – diesmal mit Schwerpunkt auf Kölschrock. Los geht es am Samstag, 15 Juli, um 14 Uhr. Livemusik ist bis Mitternacht angesagt.

Wer hätte das am 5. September 1992 schon gedacht, als es zum ersten Mal hieß: R(h)einspaziert auf die Insel Grafenwerth? Das Festival hat sich schnell fest etabliert, und so kann der Stadtjugendring Bad Honnef zum großen Jubiläum einladen: 25 Jahre R(h)einspaziert! Und zu diesem Anlass haben sich die ehrenamtlichen Organisatoren etwas Besonderes einfallen lassen.

Der Stadtjugendring setzt diesmal auf Kölschrock und hat als Topact die Formation “Cat Ballou” engagiert. Sie sind das Poppigste, was ihre Heimatstadt Köln derzeit zu bieten hat: Cat Ballou sind spätestens seit 2012 auf dem absoluten Höhenflug, als sie ihre Kölnhymne „Et jitt kei Wod“ veröffentlichten, die die Fans seitdem kaum mehr aus dem Ohr bekommen. Diese Liebeserklärung an Köln findet sich seitdem Jahr für Jahr in den Top 50 der deutschen Singlecharts.

Mittlerweile gehört Cat Ballou zu den meist gefragten kölschsprachigen Musikgruppen im Rheinland und bespielt im Kölner Karneval und bei vielen weiten Konzerten weit über 350 Bühnen im Jahr. Der Band ist es gelungen, das Lebensgefühl der jungen Generation auf ihre unvergleichliche Art den Menschen näherzubringen. Und der Stadtjugendring ist sicher: Auch bei R(h)einspaziert werden sich am Ende alle in den Armen liegen und in die Kölnhymne einstimmen.

Ebenfalls mit dabei: die Köbesse. Es war gewissermaßen ein magisches Datum: Der 11.11.2011 hat in einer Mischung aus Zufall und Leidenschaft „de Köbesse“ zusammengebracht. Seit diesem jecken Datum tourt die Band um Sänger Roger Moore (nein, das ist nicht James Bond, der heißt wirklich so) durchs Rheinland. In kölscher Mundart geht’s auf der Bühne richtig rund.

Kommando Jeck“ nennen sie selbst ihre unbändige Spielfreude, die ihr im Herbst 2015 beim „Loss mer singe“-Wettbewerb den Publikumspreis sicherte. Mit den Liedern „5. Johreszigg“ und „Stadt am Rhing“ hatten sie den Saal fest im Griff. Und in diesem Sommer sicher auch das Open-Air-Publikum auf Grafenwerth.

Darüber hinaus erwartet die Festivalbesucher ein buntes Familienprogramm am Nachmittag, das vor allem von den Mitgliedsvereinen des Stadtjugendrings organisiert wird. Und der Kinderflohmarkt ab mittags darf natürlich auch nicht fehlen. (M.P.)

Mehr Infos auf www.rheinspaziert.de und auf facebook.com/rheinspaziert

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