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Sonntag steigt Bad Honnef auf

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Bad Honnef | Kein Tag wie jeder andere. Am 25. Mai 2014, werden in der schönsten Kleinstadt zwischen Amsterdam und Wien die Weichen neu gestellt. Der Weg führt nach oben. Wenn wir Honnefer alles richtig machen.

Die oberste Pflicht für alle verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger heißt wählen gehen. Ohne Freiwillige, die sich politisch engagieren, geht es nun mal nicht. Und die meisten von ihnen tun das aus Überzeugung, wollen etwas verändern, sind mit Leidenschaft bei der Sache. Warum sollte sonst jemand neben der normalen Arbeitszeit noch einmal 3 bis 4 Stunden täglich aufwänden und in Ausschussitzungen, Ratssitzungen, Parteisitzungen etc. schwitzen, statt die Freizeit zu genießen?

Sicherlich hat der ein oder andere auch weniger hehre Ziele im Kopf, zum Beispiel durch Wissensvorsprung eigene Vorteile nutzen. Das sind allerdings die wenigsten und isolieren sich mit der Zeit selbst.

“Die machen ja doch was sie wollen!”, “Alles Pflaumen”, “Bringt nichts, nützt nichts, ändert sich nichts” – Wer will, dass unsere Politiker machen, was wir Bürger wollen, geht zur Wahl, macht das Kreuz bei den Kandidaten seines Vertrauens und begleitet während der Legislaturperiode die Politik der gewählten Stadtvertreter. Fast alle Sitzungen sind öffentlich, Bürgerinnen und Bürger können in Sitzungen Fragen stellen. Und wenn das nicht reicht, gibt es in Bad Honnef genügend Medien, die dem Volk Gehör verschaffen.

Nicht wählen ist feige und demokratiefeindlich. Nur wer fremdbestimmt leben will, bleibt am Sonntag der Wahlurne fern.

Zwei Bad Honnefer Fußball-Mannschaften können am Wahltag aufsteigen

PlakatBad Honnef ist eine Sportstadt. Über 8000 Jungen und Mädchen, Frauen und Männer sind in Sportvereinen organisiert. Massenweise Meisterschalen zieren die Vitrinen der Vereinshäuser. Und wenn die Trainings. und Wettbewerbsbedingungen besser wären, stünden dort noch mehr Pokale.

Zwei für die Stadt nicht nur sportlich bedeutsame Entscheidungen fallen am Sonntag. Die 1. Fußballmannschaft der Sportfreunde Aegidienberg kämpft in Happerschoß um den Aufstieg in die Kreisliga A. Selbst wenn sie verlieren sollte, hätte sie Aufstiegschancen: vorausgesetzt die 2. Mannschaft des FV Bad Honnef gewinnt ihr Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten der Aegidienberger, TSV Dreisel. Dafür brauchen die Honnefer natürlich auch die Unterstützung vieler Zuschauer.

Ebenso die 1. Mannschaft des HFV. Die liegt momentan auf dem 2. Tabellenplatz der Landesliga Staffel 1 und benötigt am Sonntag einen Sieg gegen Wesseling-Urfeld, um in die Mittelrheinliga aufzusteigen. Das ist die fünfthöchste Fußballklasse in Deutschland, in der viele bekannte ehemalige Bundesligaakteure spielen.

Für Honnef würde ein Aufstieg Erinnerungen an die große alte Zeit wecken, als die Grün-Weißen in der Oberliga Nordrhein, seinerzeit die dritthöchste Klasse, vor Tausenden Zuschauern im Menzenberger Stadion gegen Mannschaften wie den Wuppertaler SV, Hamborn 07, SW Essen, Viktoria Köln und andere West-Größen gespielt haben. Und wer weiß überhaupt noch, wer in Honnef als Spieler und Trainer aktiv war? Franz Brungs, Bernd Grabosch, Lothar Emmerich, Heinz Hornig, Horst Heldt, Hermann Hummels (Vater von Mats Hummels – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen).

Sonntag kann Bad Honnef also gleich dreimal aufsteigen. Wollen wir uns diese einmalige Chance entgehen lassen?

Steht auf, wenn ihr Honnefer seid:

  • Geht vormittags zur Wahl (damit Bad Honnef aufsteigt).
  • Mittags zum Spiel HFV 2 gegen Dreisel (damit der HFV gewinnt und Aegidienberg sicher aufsteigt).
  • Nachmittags ins Menzenberger Stadion zum Spiel HFV gegen Wesseling-Urfeld (damit der HFV in die Mittelrheinliga aufsteigt).

Und wer dann immer noch nicht wählen war, hat nach Spielende noch eine gute Stunde Zeit. Und ab 18 Uhr wird dann gefeiert.

Wählen! Jubeln! Feiern! Wir sind dabei.

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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