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Stadt Siebengebirge

Siegfriedfelsen, Gesamtschule und das Ende einer Epoche

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Jahresrückblick 2013 und Grüße von Bürgermeisterin Wally Feiden zum Jahreswechsel 2013/2014 an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Honnef

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende. Ich folge der Tradition und halte Rückschau. Es ist sehr viel passiert im vergangenen Jahr in Bad Honnef. Ein paar Dinge, die mir sehr wichtig scheinen, möchte ich noch einmal in Erinnerung rufen.

Sehr ausgiebig und kräftezehrend hat mich der Siegfriedfelsen beschäftigt. Und er wird es auch die nächsten Monate noch tun. Ich hoffe, dass die Rettung der Weinberglandschaft schließlich gelingt und auf Dauer gesichert wird.

Die Errichtung der Gesamtschuldependance wurde im November zwischen Königswinter und Bad Honnef durch die Unterschrift der beiden Bürgermeister besiegelt. Jetzt ist es an den Eltern der Kinder, die die Grundschulen verlassen, durch Anmeldungen auch tatsächlich die Gründung der Schule zu gewährleisten. Das wohnortnahe Angebot ist für die Struktur, für die Entwicklung unserer Stadt von immenser Wichtigkeit. Ich bin zuversichtlich, dass die Eltern in Bad Honnef das genauso sehen.

Ein weiterer thematischer Dauerbrenner war sicher die Schaffung von Kita-Plätzen für die Kinder unter drei Jahren, die nun schon ab einem Jahr einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Kita oder bei Tagespflege-Eltern haben. Im Februar sah es sehr dramatisch aus, Rundfunk- und Fernsehanstalten gaben sich bei mir die Klinke in die Hand, so dramatisch schien ihnen die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage. 144 Plätze fehlten. In einer gewaltigen Aufholjagd gelang es: Zu Beginn des Kitajahres im August konnte ich mitteilen, nur vier Kinder sind noch nicht versorgt. Auch diese Plätze wurden gefunden. Ich danke meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor allem aber auch den Trägern der Einrichtungen und deren Personal. Ich weiß, dass die Belegung auch noch des letzten Reserveplatzes ihnen sehr viel abverlangt. Wir arbeiten jetzt mit Macht am Ausbau weiterer Plätze, damit in den Einrichtungen wieder die Normalität Einzug halten kann.

Es gab sehr schöne Ereignisse in diesem Jahr. Die Eigeninitiative von gekündigten Schlecker-Angestellten führte zum Erfolg: Der Laden wurde wieder eröffnet. Ich freue mich, dass ich ein wenig helfen konnte. Bad Honnef wurde erneut durch die UNESCO zur Stadt der Weltdekade für nachhaltige Bildung ernannt. Leider ist nicht vielen bewusst, was hinter dieser Auszeichnung für Anstrengungen stehen. Wichtig ist mir aber, dass sich so viele, insbesondere sehr junge Menschen zu den Zielen der Nachhaltigkeit bekennen. Schließlich durften wir auch mit Stolz 40 Jahre städtische Musikschule feiern und den scheidenden Leiter, Rudolf Beitzel, in einem sehr schönen Festakt verabschieden. Seit einigen Monaten führt nun Antonia Schwager die Musikschule, zwar nur mit halber Stelle, aber mit doppelter Power, so scheint es mir! Ich wünsche ihr und der Musikschule im Interesse unserer Kinder anhaltenden Erfolg. Mit und in der Konrad-Adenauer-Stiftung feierten wir 50 Jahre Deutsch-Französisches Jugendwerk, das noch einmal viele Ehemalige zusammenführte. Auf dem bis dahin schmucklosen Himberger Kreisel wurden nach langem Warten endlich die gewünschten Pferde-Statuen installiert. Der Kreisverkehrsplatz im neuen Drieschweg erhielt die künstlerisch anspruchsvolle Skulptur Avvento, für die sich eine Bürgerinitiative engagiert hatte.

Es gab auch schlechte Nachrichten: Eine eindeutige Beschlusslage für den Bau der vom Sport schon lange benötigten Mehrfachhalle hat der Rat noch immer nicht herbeigeführt. Die Akademie für Internationale Zusammenarbeit verlässt endgültig Bad Honnef, nachdem es mir drei Mal gelungen war, die entsprechenden Absichten doch noch aufzuhalten. Auch das Kloster am Frankenweg schließt seine Pforten. An Nachfolgenutzungen wird gearbeitet. Verheerend war das Unwetter, das am 20. Juni Bad Honnef heimsuchte. Es ergossen sich so unbeschreibliche Wassermassen, dass insbesondere Rommersdorf, aber auch Rhöndorf durch Schlamm- und Geröllmassen unpassierbar wurden. Nachbarschaftshilfe wurde groß geschrieben, so dass es im Verein mit den Rettungskräften der Feuerwehr schnell gelang, die Häuser wieder erreichbar zu machen.

Auch die städtische Bautätigkeit verlief erfreulich. Endlich konnte der Spatenstich fast gleichzeitig mit dem Richtfest für die neue Feuerwache in Rhöndorf erfolgen, die Biologieräume im Sibi wurden eingeweiht, der erste Bauabschnitt der Linzer Straße abgeschlossen, die Planung für Selhof-Süd wurde in einer Bürgerversammlung zum Teil sehr kritisch diskutiert, der Rhöndorfer Waldfriedhof wurde sozusagen rundum erneuert und seiner historischen Bedeutung wieder angemessen gestaltet.

Das Jahr hat noch viel mehr geboten, doch hier kann nicht alles aufgeführt werden. Ende November habe ich bekannt gegeben, dass ich mein Bürgermeisteramt im Interesse einer gleichzeitigen Wahl mit dem Stadtrat vorzeitig aufgebe. Es ist mir nicht leicht gefallen, da ich diese Aufgabe sehr gerne erfüllt und mich mit aller Kraft für meine Stadt eingesetzt habe. Daher wünsche ich mit diesem zehnten und letzten Jahresrückblick allen Bürgerinnen und Bürgern besonders herzlich alles Gute für das kommende Jahr und natürlich auch für die folgenden Jahre. Ich wünsche der Stadt eine gute Entwicklung.

Mit den herzlichsten Weihnachtsgrüßen

Ihre Wally Feiden

 

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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Bad Honnef und Umgebung

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag – Infostand vor “Fressnapf”

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Igel Ulli | Foto: Tierschutz Siebengebirge

Bad Honnef/Königswinter | Es geschieht fast täglich, dass die ehrenamtlichen Helfer des Tierschutz Siebengebirge ausrücken, um einem Tier in Not zu helfen.

Den Welttierschutztag möchte der Verein nutzen, allen interessierten Bürgern die Fakten rund um die Aktivitäten im örtlichen Tierschutz näher zu bringen. Die Tierschützer des Tierschutz Siebengebirge sind am Samstag, 30. September 2017, von 9 bis ca. 14 Uhr an ihrem Infostand vor dem Fressnapf in Bad Honnef gegenüber des HIT-Marktes anzutreffen.

Vor Ort ist ein Austausch mit den Tierfreunden möglich, eine Vielzahl an Tipps und Ratschlägen rund um das Thema „Tier und Tierschutz“ können eingeholt werden. Die ehrenamtlichen Helfer geben an diesem Tag auch gerne Hinweise, wie man selbst aktiv einen Beitrag zum Tierschutz leisten kann, so z.B. durch den Kauf von Bio-Eiern, durch eine Überwinterungshilfe für Igel oder durch Aufklärung über Pelz-, Daunen- und Thunfischprodukte.

Die Standbesucher dürfen sich wieder auf eine bunte Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, frischen Waffeln und Kaffee freuen. Alle Verkäufe kommen zu 100% den Schützlingen des Vereins zugute. Ein Besuch am Stand lohnt sich immer – auch für die Vierbeiner.

Auch ein Besuch der Vereins-Internetseite lohnt sich immer, denn dort erfahren Tierschutz-interessierte Menschen, was im Verein aktuell passiert, welche Tiere ein Zuhause suchen, welche wichtigen Termine anstehen, wo Hilfe dringend nötig ist: www.tierschutz7gebirge.de und www.facebook.com/TierschutzSiebengebirge oder über die Hotline 0700 / 01230845. (AF)

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