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Region Bonn/Rhein-Sieg/Neuwied

Siegburger Kreishaus und Außenstellen am 16. September geschlossen

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Rhein-Sieg-Kreis | Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Siegburger Kreisverwaltung bitten um Verständnis, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises am Freitag, 16. September 2016, nicht zur Verfügung stehen. Grund hierfür ist der jährliche Betriebsausflug der Bediensteten der Kreisverwaltung.

Geschlossen sind auch die Nebenstelle in Rheinbach, die Außenstelle des Straßenverkehrsamtes in Meckenheim sowie die Jugendhilfezentren und Beratungsstellen des Rhein-Sieg-Kreises vor Ort.

Die Verwaltung bittet daher alle Besucherinnen und Besucher der Kreisverwaltung, dies in ihre Planungen einzubeziehen und ihre Verwaltungsangelegenheiten nach Möglichkeit zu den üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung am Tag davor (Donnerstag, 15. September 2016) oder am darauf folgenden Arbeitstag (Montag, 19. September 2016) zu erledigen.

Informationen zur Erreichbarkeit und den üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung finden Sie im Internet über www.rhein-sieg-kreis.de, dann die Rubriken Bürgerservice, Erreichbarkeit und übliche Öffnungszeiten anklicken. (ps)

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Bad Honnef und Umgebung

Schon 148-Krätze-Erkrankungen im Rhein-Sieg-Kreis – Was ist zu tun?

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Rhein-Sieg-Kreis |  Lange Zeit war die durch eine Milbe verursachte Erkrankung “Krätze” aus dem Bewusstsein der Gesellschaft geraten. Doch seit geraumer Zeit ist ein Anstieg dieser Erkrankung in Europa und in Deutschland zu verzeichnen. Auch im Rhein-Sieg-Kreis wurden bis Oktober 2017 schon 148 Fälle gemeldet, während im gesamten Jahr 2016 114 Krätze-Fälle dem Kreisgesundheitsamt gemeldet worden waren.

Eine Ursache des Fallanstiegs kann ebenfalls in der seit Juli 2017 bundesweit geltenden Meldepflicht liegen. Diese betrifft allerdings nicht Privatpersonen, sondern Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen sowie Senioren- und Pflegeheime. Bis Oktober 2017 wurden von Kindergärten auf dem Gebiet des Rhein-Sieg-Kreises 28 Betroffene gemeldet, von Schulen 43 und von den Senioren- und Pflegeheimen 77 Fälle.

“Sobald uns aus einer Einrichtung eine Krätze-Erkrankung gemeldet wird, beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisgesundheitsamtes die betroffene Einrichtung dahingehend, wie eine Ausbreitung vermieden und eine Eindämmung der Erkrankung erreicht werden kann. Die Empfehlungen können je nach Fall umfangreich sein, um die gesamte Befall-Kette erkennen und gezielt gleichzeitig behandeln zu können. Für die Leitungen der Senioren- und Pflegeheime wurden ausführliche Arbeitsblätter mit Maßnahmeempfehlungen erarbeitet”, erläutert Dr. Rainer Meilicke die Aufgabe des Kreisgesundheitsamtes.

Aber wann sollten Eltern beziehungsweise Erkrankte davon ausgehen, dass es sich bei den allergischen, stark juckenden Hautveränderungen in Form von Pusteln oder Papeln um Krätze handeln könnte? “Grundsätzlich gilt: wenn der Ausschlag trotz herkömmlicher Behandlung mit einer rückfettenden Creme nicht besser, sondern schlimmer wird, sollte auf jeden Fall der Kinderarzt, Hausarzt oder direkt der Hautarzt aufgesucht werden”, erklärt Dr. Rainer Meilicke.

Erst wenn die ärztliche Diagnose “Krätze” vorliegt, aber dann auf jeden Fall, müssen die Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner von Kindergarten, Schule oder Heim informiert werden. Den Einrichtungen obliegt die Meldung an das Kreisgesundheitsamt. Die Behandlung der Erkrankten erfolgt durch den Kinderarzt, Haus- oder Hautarzt.

Die Krätze wird verursacht durch eine etwa 0,3 bis 0,5 mm große geschlechtsreife weibliche Milbe. Sie bohrt sich in die oberste Hautschicht und legt Eier und Kot in die Wunde. Das führt zu einer allergischen Reaktion mit starkem Juckreiz. Meist sind Hautfalten, zum Beispiel an Händen, Füßen, Ellbogen, Achselhöhlen oder der Genitalregion befallen. Wirtsgebundene Milben leben etwa 1 bis 2 Monate; außerhalb des Wirts, also auf Polstermöbeln, der Bettwäsche, in Teppichen, oder auf der Kleidung können die Parasiten 1 bis 3 Tage leben. Der Übertragungsweg erfolgt von Mensch zu Mensch durch engen Hautkontakt. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis sechs Wochen. Wer erkrankt ist darf keine Kita oder Schule besuchen oder in einem Heim pflegerisch tätig sein. Die Behandlung erfolgt mit einer Tablette oder Creme. Bettwäsche und Kleidung müssen ausgetauscht, Polster und Teppiche abgesaugt und der Staubsaugerbeutel entsorgt werden. Je nach Behandlung – ob mit Creme oder Tablette – gilt die erkrankte Person nach sechs bis acht Stunden beziehungsweise nach 24 Stunden als krätzefrei und darf wieder eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen. Sehr wichtig ist es, eine zweite Behandlung des Erkrankten nach acht Tagen und eine zweite Vorstellung bei einem Arzt nach zwei Wochen einzuhalten. Der Körper entwickelt keine Immunität gegen die Krätze, so dass die Erkrankung wieder kommen kann.

Weitere Informationen zu der Krankheit und zu Gegenmaßnahmen gibt es auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/kraetze-skabies/ .

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Bad Honnef und Umgebung

Löschgruppe Oberdollendorf leistete ehrenamtlich fast 3000 Dienststunden

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Beförderungen und Ehrungen beim Stiftungsfest der Löschgruppe Oberdollendorf | Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter-Oberdollendorf | Im Herbst 1888 wurde in Oberdollendorf als zweite Einheit im heutigen Stadtgebiet von Königswinter eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Das alljährliche Stiftungsfest der Löschgruppe war am Samstag Anlass, diesen 129. Geburtstag zu feiern. Daneben galt es verdiente Wehrleute zu ehren und auf ein ereignisreiches Berichtsjahr zurückzublicken.

Nach einer Andacht in der Pfarrkirche St. Laurentius Oberdollendorf trafen sich die Wehrleute und Vertreter befreundeter Nachbarwehren sowie Bürgermeister Peter Wirtz zu dem Stiftungsfest im Weinhaus Lichtenberg. Löschgruppenführer Christian Franz berichtete nach Begrüßungs- und Dankesworten von insgesamt 74 Einsätzen im auslaufenden Jahr, zu denen die derzeit 37 Frauen und Männer ausrücken mussten.

Von Großbränden und Unwettern blieb die Feuerwehr hierbei in 2017 bislang verschont. Jedoch waren es insbesondere zahlreiche Einsätze, bei denen der Rettungsdienst durch gewaltsame Türöffnungen oder Tragehilfen unterstützt werden musste. Das von der Einheit besetzte Einsatzleitfahrzeug war häufiger zur Koordination bei Bootseinsätzen am Rhein gefordert.

Zur Vorbereitung auf die zahlreichen Einsätze trafen sich die Wehrleute regelmäßig zu Unterrichten und Übungen. Das zentrale Lagezentrum für Unwetter im Feuerwehrhaus Oberdollendorf sorgte sowohl hinsichtlich Ausbildung und Ergänzung der Ausstattung als auch bei Koordinierungseinsätzen für zusätzliche Arbeit. Insgesamt leisteten die Wehrleute 2978 Stunden ehrenamtlich für die Feuerwehrarbeit. Bürgermeister Peter Wirtz und der Leiter der Feuerwehr, Michael Bungarz, bedankten sich für die stete Einsatzbereitschaft, die in Oberdollendorf bereits über so einen langen Zeitraum rund um die Uhr gewährleistet wird.

Nach dem Jahresrückblick konnten sich Wehrleute über Beförderungen und Ehrungen freuen. So wurde Eckart Pradel nach bestandener Grundausbildung zum Feuerwehrmann und Christian Wischrath zum Oberfeuerwehrmann befördert. Andreas Felix führt nun den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann. Löschgruppenführer Christian Franz erhielt die Beförderungsurkunde zum Oberbrandmeister. Joachim Brabender wurde aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch in die Ehrenabteilung überstellt.

Langjährige Mitglieder wurden darüberhinaus geehrt und erhielten Geschenke von der Löschgruppe. So gehört Lorenz Schwindt bereits seit 50 Jahren zur Löschgruppe, Lutz Schumacher 35 Jahre sowie Jörg Lauf, Dirk Kochius und Christian Franz 25 Jahre. Zum 80.Geburtstag gratulierte die Löschgruppe Otto Schild.

Das Stiftungsfest wurde mit einem gemeinsamen Abendessen beendet.

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Bad Honnef und Umgebung

ISR Windhagen e.V. stimmt sich auf den Jahresabschluss ein

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Martin Buchholz und Trudi Saal begrüßten die Gäste | Foto: Elisabeth Klöckner

Windhagen | Volles Haus im Ristorante Il Pozzo. Dort veranstaltete der ISR-Windhagen e.V. seine Jahresabschluss-Informationsveranstaltung.

ISR-Vorsitzender Martin Buchholz stellte den rund 50 Teilnehmern gemeinsam mit der 3. Vorsitzenden, Trudi Saal, einen kurzen Jahresrückblick vor. Zahlreiche Vorstands- und Orgateamsitzungen, der monatlich stattfindende Unternehmerstammtisch und natürlich die ISR Gewerbeschau waren die Highlights 2017.

“Auch für 2018 hat die ISR sich wieder einiges vorgenommen, darunter Firmenbesichtigungen, die Neuauflage des Firmenverzeichnisses, das an die Haushalte verteilt werden soll, sowie ein neues Rabattsystem. Außerdem stehen die Vorstandsneuwahl auf der Agenda”, so Buchholz.

Nach dem anschließenden Abendessen nutzten viele ISR-Mitglieder die Gelegenheit zur Unterhaltung und zum fachlichen Austausch.

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