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Stadt Siebengebirge

Was sich der Wirtschaftsförderer (den es nicht gibt) wünscht

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Bad Honnef | “Die Stadt hat großes Potenzial”, sagen Marktforscher. “Die könnten doch hier viel mehr machen”, sagen Bürger und Besucher. Die Zeichen für 2014 stehen gut – mit der Bürgermeisterwahl im Mai sollte der stadtentwicklerische Stillstand endlich beendet werden. Sechs unkomplizierte Veränderungen könnte sich ein Bad Honnefer Wirtschaftsförderer wünschen, um der Perle Bad Honnef zu weiterem Glanz zu verhelfen:

1. Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger kaufen in Bad Honnef ein; lokale Unternehmen vergeben Aufträge an Bad Honnefer Dienstleister

In Bad Honnef gibt es nicht alles, aber viel. Deshalb: Bevor man nach Bonn, Köln oder Düsseldorf fährt: erst einmal in der eigenen Stadt gucken, welche Angebote vorhanden sind – oberste Konsumentenpflicht. Immer wieder erstaunlich: Bad Honnefer Unternehmen berücksichtigen bei Auftragsvergabe externe anstatt lokale Dienstleister, obwohl die genauso gut, besser und preislich konkurrenzfähig sind. Da machen sogar die Stadt und die BHAG keine Ausnahme.

2. Schluss mit dem Argument “Das Internet macht mir mein Geschäft kaputt”

Nach wie vor erschreckend ist die schlechte Repräsentanz Bad Honnefer Unternehmen im Internet. Wo sollen sich denn potenzielle Kunden über die Angebote in den Geschäften sonst informieren? Wer den ganzen Tag beschäftigt ist, hat keine Zeit, sich Schaufensterauslagen anzugucken. Wer im Internet Bad Honnef aber nicht findet, kauft dann eben woanders.

3. Die Bahnhofstraße wird zur Einbahnstraße mit Tempo 30, Poller werden entfernt. Markisen bieten Wetterschutz und schaffen Atmosphäre

Die Geschäfte in der Bahnhofstraße leiden unter der Verkehrs- und Parkplatzsituation. Außerdem hat die Straße in ihrem jetzigen Zustand keine Atmosphäre, lädt nicht zum Einkauf ein. Mit der Umwandlung in eine Einbahnstraße und der Einführung von Tempo 30 würde sich die Situation deutlich entspannen. Unnütz sind die Poller. Sie verhindern zeitbegrenztes Parken von Kunden und stellen zudem eine Gefahr für Fußgänger dar. Würden Markisen angebracht, würde die Straße als Geschäftsstraße enorm aufgewertet. Dann hätten die ansässigen Geschäftsleute vielleicht auch wieder Lust, über ein gemeinsames Geschäftsstraßen-Konzept nachzudenken.

4. Die Hauptstraße wird ab Sparkasse Richtung Innenstadt Einbahnstraße

Die Verkehrsentspannung würde ältere Menschen motivieren, die Innenstadt zu besuchen. Auch Eltern wären stressfreier beim Besuch der City mit ihren Kindern. Raum für zeitbegrenztes Parken könnte geschaffen werden und Wegflächen für Rad- und Rollifahrer, Skaterer etc.

5. Der Marktplatz wird Kommunikationsplatz

Wenn das Wetter schön ist und viele Stühle besetzt sind, dann ist der Marktplatz das, was er sein sollte: Ein Ort der Kommunikation. Aber an wie vielen Tagen ist das so? Die meiste Zeit des Jahres sind dort Tische und Stühle hochgeklappt. Wirklich schade. Der Marktplatz sollte ein Mix aus Verkaufsständen, Gastronomie und Kultur sein – ganzjährig. In anderen Städten klappt das hervorragend. Und auch die Jugend würde es freuen.

6. Das Stadion an der Menzenberger Straße bekommt einen Kunstrasen

Stehen Größe und Nutzung des Stadions wirklich in einem perfekten Verhältnis? Wohl kaum. Mit einem Kunstrasenplatz und einer Tartanbahn könnte man das ändern. Die Sportflächen wären dann auch bei schlechteren Witterungsverhältnissen nutzbar, weitere Sportvereine könnten dort ihre Heimat finden. Ein nächster Schritt auf dem Weg zur “Sportstadt”.

 

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Stadt Siebengebirge

Endlich: Nächste Woche ist Sessionseröffnung im Kurhaus

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Sessionseröffnung 2015

Bad Honnef | Endlich geht es los: Am Samstag. 18.11.2017, starten alle Honnefer Jecken offiziell in die Session 2017/2018. Das Festkomitee Bad Honnefer Karneval hat ein buntes Programm unter Mitwirkung aller Bad Honnefer Karnevalsvereine zusammengestellt.

Um 19.30 Uhr macht der Bad Honnefer Nachwuchs den Anfang. Sieben Kindertanzgarden mit rund 120 Tänzerinnen und Tänzer aus allen Stadtteilen werden gemeinsam die Kurhausbühne erobern und ihre neuesten Tänze präsentieren. Neben dem frisch proklamierten Aegidienberger Prinzenpaar wird auch das gekürte Siebengebirgsdreigestirn der KG Halt Pol im Kurhaus erwartet.

Traditionell dient die Sessionseröffnung als feierlicher Rahmen, um verdiente Bad Honnefer Jecken auszuzeichnen. So werden auch dieses Jahr wieder Ehrungen erfolgen. Natürlich rockt auch das Stadtsoldatencorps Bad Honnef das Kurhaus.

Neben der Tanzgarde Ziepches Jecke wird die Garde der Großen Selhofer KG ihre neuesten Sessionstänze präsentieren. Ebenso haben die Old Stars ihren Auftritt fest zugesagt.

Als besonderer Höhepunkt bläst gegen 22.00 Uhr Bruce Kapusta in seine “jecke” Trompete.

Durch das Programm führt der Präsident der Großen Selhofer KG, Stefan Meyer. Der Eintritt ist wie jedes Jahr kostenfrei.

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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