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Bad Honnef und Umgebung

Sibi mit 300.000 EUR für Sanierungsarbeiten auf Vorderfrau gebracht

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Bad Honnef | Das Städtische Siebengebirgsgymnasium ist auf einem guten Weg: Die Sanierungsarbeiten an Gebäude und Inneneinrichtung in den Sommer- und Herbstferien waren umfangreich. Schüler- und Lehrerschaft finden an den ersten Unterrichtstagen in ihrer Schule eine ganze Reihe von positiven Veränderungen vor. Die schulfreie Zeit wurde intensiv genutzt, um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

Bürgermeister Otto Neuhoff: „Die Brandschutzauflagen sind jetzt optisch ansprechend und funktional erfüllt. Die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten insgesamt sind ein Plus für den Schulbetrieb, so dass das Gymnasium einen hohen Standard aufweist.“

Als Erstes fällt der neue Monitor in der Eingangshalle auf. Er zeigt aktuelle Schulinformationen – beispielsweise den Vertretungsplan – an. Auf dem Monitor können aber auch die Solarerträge der Fotovoltaikanlage auf dem Pavillondach abgelesen werden. Die Sanierung der Lichthöfe war aus Brandschutzgründen überfällig. Zudem wurden sie durch Akustikdecken und LED-Beleuchtung aufgewertet. Die Bodenbeläge wurden teilweise erneuert und Malerarbeiten ausgeführt.

Ein flächendeckender WLAN-Empfang ist jetzt möglich, da die Accesspoints, also die Schnittstellen für die kabellosen Kommunikationsgeräte deutlich verbessert wurden.

Ein Klassenraum wurde für die Umsetzung der Inklusion vorbereitet. Damit ist Unterricht und sind Veranstaltungen für Jugendliche und Erwachsene mit Einschränkungen oder Behinderungen möglich. Eingebaut wurde eine Akustikdecke und LED-Beleuchtung, die ebenfalls abhängig vom Tageslicht und Personenanzahl im Raum reagiert.

Der Musiksaal erhielt eine Akustikdecke und LED-Beleuchtung. Die Fenster wurden erneuert und mit Natursteinfensterbänken ausgestattet. Die Elektroinstallation wurde erneuert und Malerarbeiten durchgeführt. Außerdem können jetzt Räume bei Tageslicht abgedunkelt werden.

In den Räumen für die Physikvorbereitung wurden die Bodenbeläge erneuert und Malerarbeiten vorgenommen. Die neue Möblierung ist bestellt. In fünf Klassenräumen wurden Vorhänge angebracht, damit Beamer-Präsentationen gut lesbar sind. Türanlagen wurden ausgetauscht. In der großen Sporthalle wurden das Behinderten-WC und die Dusche saniert. Im Informatikraum II wurde die Netzwerkverkabelung (Cat 7-Kabel) umgestellt, damit sie besser geschützt und weniger störanfällig ist.

Architekt Klaus Niehoff hat die Arbeiten im Auftrag der Stadt Bad Honnef durchgeführt. Er freut sich, dass sie im Zeitplan erledigt werden konnten und gute Ergebnisse erzielt wurden. Die Kosten für die Arbeiten betrugen 190.000 Euro in den Sommerferien und 110.000 Euro in den Herbstferien. Das sind gut angelegte Investitionen der Stadt Bad Honnef, die das Siebengebirgsgymnasium fit für die Zukunft machen.

Foto: Christine Pfalz

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1 Kommentar

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  1. Horstborst

    9. Mai 2017 eingestellt am 16:33

    Leider gab es hier viel Pfusch am Bau. Wie man auf dem gezeigten Bild sogar deutlich sieht, lassen sich mit den Stofffetzen die im Artikel als “Vorhang” bezeichnet werden gerade mal die Säulen zwischen den Fenstern verdunkeln. Nachbesserungen wurden bis heute nicht durchgeführt. Auch die Ausleuchtung mit Wlan funktioniert längst nicht in der ganzen Schule, wie im Artikel fälschlicherweise angenommen wird. Auch die Absprachen unter den unterschiedlichen beteiligten Gewerken funktionierte nicht zuverlässig, sodass z.B. Öffnungsmechanismen für Oberlichter schon angebracht, Fensterbänke aber noch nicht installiert waren sodass Maße nicht stimmten und Arbeit doppelt durchgeführt werden musste. So waren dann auch etliche Räume noch nach Schulbeginn nicht nutzbar, zu schweigen davon, dass nach “abgeschlossener” Arbeit im Prinzip eine Grundreinigung wäre von Nöten gewesen, da die Handwerker die Räume ungereinigt hinterlassen haben. Dass eine derartige Arbeit auch noch in einem Presseartikel hochlobend gewürdigt wird ist lächerlich.

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Bad Honnef und Umgebung

“Sind die dort eigentlich alle verstrahlt?”

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Bad Honnef | In Selhof wird das dritte Teilstück “Linzer Straße” fertiggestellt, in der Bahnhofstraße wurde mit Kanalbaumaßnahmen begonnen. Bedeutet für Verkehrsteilnehmer und Anlieger: viel Stress. Und den geben sie offenbar an die Kommunalpolitiker weiter.

So berichtete in der Ratssitzung gestern Abend die stv. Fraktionsvorsitzende des Bürgerblocks, Katja Kramer-Dißmann, von unerträglichen Verkehrszuständen in Selhof. Der Verkehr wird dort über den Feilweg, die Kucksteinstraße und die Menzenberger Straße umgeleitet. Unter anderem sei sie wegen der Situation von wütenden Bürgern gefragt worden, ob die im Rathaus eigentlich alle “verstrahlt” seien.

Dißmann forderte nun gebündelte Aktionen, um das Chaos zu beenden. Dabei regte sie unter anderem intelligente Lösungen, kleinere Busse und die Prüfung weiterer Umleitungsmöglichkeiten an.

Die Verwaltung sagte zu, sich des Themas kurzfristig anzunehmen.

Auf verkehrstechnische Missstände im Bereich der Baumaßnahmen in der Bahnhofstraße machte FDP-Fraktionsvorsitzende Martina Ihrig  aufmerksam. Außerdem schilderte sie Beobachtungen, nach denen dort teilweise nur sehr schleppend gearbeitet würde, manchmal hätte sie überhaupt keine Arbeiter auf der Baustelle gesehen.

Die Verwaltung wies darauf hin, dass es anfangs zu verspäteten Materiallieferungen gekommen sei.

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Bad Honnef und Umgebung

Einer hielt an: Paketzusteller hilft 76-Jährigem auf der Schmelztalstraße

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Bad Honnef | Paketzusteller haben in diesen Tagen richtig Termindruck. Vollgepackte Ladeflächen, volle Straßen, die ständige Suche nach Parkplätzen und schlechtes Wetter verlangen den Fahrern alles ab. Dennoch zögerte ein Paketzusteller am Donnerstagnachmittag nicht lange, als er im Dunkeln auf der stark befahrenen Schmelztalstraße im Waldstück bei Bad Honnef einen Mann bemerkte, der dort am Straßenrand herumirrte.

Der Auslieferungsfahrer unterbrach seine Tour, stoppte und sprach den Mann an. Da dieser augenscheinlich unterkühlt war und auf Grund einer geistigen Behinderung keine Angaben zu seinem Wohnort machen konnte, setzte der Fahrer den 76-Jährigen in seinen Wagen und fuhr ihn sofort zur Polizei in Oberpleis. Die Beamten dankten dem Fahrer ausdrücklich für sein Engagement. Der wollte davon aber nichts wissen und erwiderte lediglich, dass dies seine Pflicht gewesen sei. Anschließend setzte seine Fahrt fort.

Die Herkunft des 76-Jährigen konnte durch die Polizei ermittelt werden. Der Mann wurde kurze Zeit später von Betreuern abgeholt und zu seiner Wohnanschrift in Bad Honnef gefahren.

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Bad Honnef und Umgebung

ISR Windhagen e.V. unterstützt Jugendfeuerwehr Bad Honnef

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Die Vorstandsmitglieder der ISR mit Leitung und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Bad Honnef | Foto: Elisabeth Klöckner

Windhagen/Bad Honnef | Eine Spende für die Jugendfeuerwehr Bad Honnef überreichte Martin Buchholz, 1.Vorsitzender der ISR-Windhagen e.V., im Gerätehaus des Löschzugs Aegidienberg. Das Geld stammt aus der Sachversteigerung bei der letzten ISR-Gewerbeschau.

“Die freiwilligen Feuerwehren in unserer Region leisten ehrenamtliche Arbeit zu Gunsten der Allgemeinheit – ganz egal, ob bei größeren Verkehrsunfällen, Brandereignissen, der Unterstützung von Polizei und Rettungsdiensten, oder der Begleitung von St.Martins-Umzügen. Das Tätigkeitsfeld der Wehrleute ist mehr als vielseitig”, so Buchholz. Die Nachwuchsförderung habe eine enorme Bedeutung für die Existenz der Wehren.

Bildunterschrift: Die Vorstandsmitglieder der ISR mit Leitung und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Bad Honnef.
Bildquelle: Elisabeth Klöckner

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