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Schecks der aktion weltkinderhilfe für Guatemala-Projekte

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Bad Honnef | Ein Leben für Kinder und Jugendliche in Unabhängigkeit und Selbstständigkeit – das ist das Ziel der Bad Honnefer Stiftung aktion weltkinderhilfe.

Aktuell unterstützt die Stiftung ausgewählte Projekte geprüfter und etablierter Partnerorganisationen in Deutschland, Afrika, Asien und Lateinamerika. Am Montag wurden zwei Projekte in Guatemala mit insgesamt 29.000 EUR bedacht.

Gastgeber der Veranstaltung war die Stadt Bad Honnef. Bevor Dr. Gudula Meisterjahn-Knebel, Stiftungsvorstand, und Karian Rohskothen, Geschäftsstellenleiterin der Stiftung, die Schecks an Andreas Bourke für sein Kochöfenprojekt und an Franz Hucklenbruch, Vorstand Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala e.V.,  für die Hilfe missbrauchter und obdachloser Mädchen in Guatemala übergab, begrüßte Bürgermeister Wally Feiden die Anwesende. Unter ihnen auch der Bonner Künstler Wolfgang Hunecke, der am selben Abend eine Ausstellung mit seinen Werken eröffnete.

Feiden war besonders froh, dass sie endlich einmal etwas anderes in ihrem Haus präsentieren konnte als nackte Zahlen. Das würde nicht immer wirklich Spaß machen. Zurzeit wird der Nachtragshaushalt vorbereitet.

Das Kochöfen-Projekt wurde von dem deutschen Journalisten Andreas Boueke initiiert. Hintergrund:  Im Hochland von Guatemala werden Fladen aus Maismehl in den winzigen, nur aus einem Raum bestehenden Hütten meist auf dem offenen Feuer zubereitet. Da durch die extreme Rauchentwicklung viele Kinder früh an Lungenentzündungen sterben und die Verletzungsgefahr durch die offenen Feuerstellen sehr groß ist, sorgt Boueke für den Einbau eines speziell für die Hütten konstruierten Kochofens, von dem bedeutend weniger Gefahr ausgeht. Ein Ofen kostet etwa 90 Euro.

Ein weiteres großes Problem in Guatemala ist der Missbrauch obdachloser Mädchen. Immer wieder werden werden Kinder in den Familien geschlagen, flüchten auf die Straße und werden dann vielfach Opfer von Menschenhandel, Prostitution, willkürlicher, permanenter Gewalt.

Zum Schutz der Mädchen hat der Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala e.V. ein Haus aufgebaut, in dm sie frei und unbelästigt leben können: das Haus „El Refugio de la Ninez” in Guatemala Stadt. Sie werden von Ärzten und Psychologen betreut und entwickeln unter Hilfe für sich Zukunftsperspektiven.

Andreas Boueke las anschließend noch aus seinem neuen Buch “Recherchen auf heißem Pflaster”. Darin schildert er die Machenschaften skrupelloser Ölfirmen und Politiker in Mittelamerika.

Hier können Sie Projekte der aktion weltkinderhilfe unterstützen

Bürgermeister Wally Feiden war Gastgeberin der Veranstaltung

Bürgermeister Wally Feiden war Gastgeberin der Veranstaltung

Franz Hucklenbruch, Vorstand Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala e.V., erhielt 15.000 EUR für ein Kinderprojekt in Guatemala

Franz Hucklenbruch, Vorstand Casa Alianza Kinderhilfe Guatemala e.V., erhielt 15.000 EUR für ein Kinderprojekt in Guatemala

Andreas Boueke, Autor des Buches „Recherchen auf heißem Pflaster“, bekam 14.000 EUR für sein Kochöfen-Projekt in Guatemala

Andreas Boueke, Autor des Buches „Recherchen auf heißem Pflaster“, bekam 14.000 EUR für sein Kochöfen-Projekt in Guatemala

Der Bonner Maler Wolfgang Hunecke, hier begrüßt von der Bürgermeisterin, ergänzte mit seinen thematisch passenden Bildern die Spendenübergabe

Der Bonner Maler Wolfgang Hunecke, hier begrüßt von der Bürgermeisterin, ergänzte mit seinen thematisch passenden Bildern die Spendenübergabe

 

Werk des Bonner Knstlers Wolfgang Hunecke

Werk des Bonner Künstlers Wolfgang Hunecke

 

 

 

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Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

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Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

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Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

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Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

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Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

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Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

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