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„Rhein-Sieg-Kreis – einfach wanderbar“ auf dem Natursteig Sieg

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Rhein-Sieg-Kreis | Schon das diesjährige Motto des großen Prinzenempfang im Siegburger Kreishaus weist darauf hin: Der Rhein-Sieg-Kreis ist einfach wanderbar! Ein Beispiel hierfür ist der Natursteig Sieg, der seit zwei Jahren eröffnet ist und auf 115 Kilometern Wandervergnügen pur bietet. Grund genug für Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler, Brigitte Kohlhaas, Projektleiterin Natursteig Sieg bei der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, Felix Knopp und Mareike Hees vom Projektteam Natursteig Sieg gemeinsam mit Franz Drecker, Qualitätsgastgeber und Inhaber des Restaurants „Zum Alten Turm“ in Hennef – Stadt Blankenberg, einmal zu verdeutlichen, wie sich die Naturregion Sieg in den letzten Jahren entwickelt hat.

Nach Einschätzung von Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler zeigen die Anstrengungen zur Förderung des Tourismus in der Siegregion erste Erfolge: “In den letzten beiden Jahren hat die Zahl der Gästeübernachtungen in den Siegtal-Kommunen Siegburg, Hennef, Eitorf und Windeck um etwa 76.000 auf 365.000 zugenommen. Durch die Ausgaben der Übernachtungsgäste werden in der Region rund 500 Arbeitsplätze gesichert.”

Diese positive, weit über dem Bundes- und Landesdurchschnitt liegende Entwicklung sei zwar auch der zuletzt guten konjunkturellen Lage und dem damit einhergehenden Geschäftsreiseverkehr geschuldet, allerdings trage auch der Anfang 2011 eröffnete Natursteig einen erheblich Anteil. “Der Anstieg der durchschnittlichen Übernachtungsdauer der Gäste von 2,4 auf 2,7 Tage ist hierfür ein klares Signal“, so Tengler. Rechne man noch die vielen Tagesausflügler auf dem Natursteig hinzu, dann bestehe kein Zweifel, dass der Tourismus einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Siegtals darstellt.

Besonders erfreut zeigt sich Dr. Hermann Tengler darüber, dass die Wirtschaft beim touristischen Ausbau der Naturregion Sieg so gut mitziehe. Die im Oktober 2011 gestartete Zertifizierungskampagne “Qualitätsgastgeber Sieg” sei auf eine gute Resonanz gestoßen. Bislang haben schon über 50 Betriebe, davon 36 Unterkunfts- und 16 Gastronomiebetriebe, die Kriterien für wanderfreundliche Gastgeber erfüllt. Die weitere Akquise von Qualitätsgastgebern entlang des Natursteigs und der 17 mittlerweile markierten Erlebniswege läuft auf Hochtouren. “Ich hoffe, dass die gute Nachfrage, auf die unser Wanderangebot stößt, weitere Betriebe ermutigt, in ihre eigene Zukunft und damit auch in eine gute touristische Entwicklung an der Sieg zu investieren“, sagt Dr. Hermann Tengler

Ende des vergangenen Jahres wurde die neuen Internet-Seite www.naturregion-sieg.de in Betrieb genommen. Sie umfasst alle wichtigen Informationen zur Naturregion Sieg mit dem Natursteig, den Erlebniswegen, dem Radweg Sieg sowie den umfangreichen Freizeit-, Dienstleistungs- und Serviceangeboten. Erstmalig kommen interaktive Karten zum Einsatz, die eine individuelle Routenplanung möglich machen.

Außerdem konnten im letzten Jahr 21 Wegepaten gewonnen werden, die ehrenamtlich jeweils ein Teilstück des Natursteigs und einen Erlebnisweg betreuen. Gerade dieses Engagement zeigt, so die Projektleiterin Brigitte Kohlhaas, dass der Natursteig Sieg nicht nur von den Gästen geschätzt wird, sondern dass auch die Bevölkerung dieses neue Freizeitangebot „schätzen und lieben“ gelernt hat und sich dauerhaft für den Erhalt einsetzen möchte.

Dennoch kommt es immer wieder – auch sehr zum Ärger der Wanderer – vor, dass sogenannte Souvenirjäger auf den Wanderstrecken Schilder demontieren. Deshalb bittet das Projektteam mitzuhelfen und Auffälligkeiten unter der Rufnummer 02241/13-3015, Felix Knopp, oder 02241/13-2299, Mareike Hees, mitzuteilen.

Nach der Devise von Kreiswirtschaftsförderer Tengler „Nicht ausruhen auf dem Geschaffenen, sondern aktiv weiterarbeiten und weiterentwickeln“ sind auch in 2013 weitere Projekte rund um den Natursteig Sieg vorgesehen. Neben der Errichtung von Bänken, Rastplätzen und Waldliegen an den Erlebniswegen sind auch Naturerlebnisstationen – beispielsweise der Wald- und Bienenlehrpfad am Hüppelröttchen in Eitorf – und Informationspunkte mit interessanten Hinweisen zur nahen Umgebung geplant. Smartphone-Besitzern soll ein besonderer Service angeboten werden: sogenannte Wander-Apps werden für einen Teil der Wege entwickelt und ermöglichen somit eine innovative Informationsbeschaffung.

Ausführliche Informationen rund um die Naturregion Sieg erhalten Interessierte auf der Internetseite www.naturregion-sieg.de.

Veranstaltungen in 2013:

  • Aktiv-Messe Erlebnis Natur in Siegburg 23./24. März 2013
  • Tour Natur in Düsseldorf mit Zertifizierung des Natursteig Sieg als
    Qualitätswanderweg Wanderbares Deutschland am 6. September2013
  • Veranstaltungsreihe zur offiziellen Eröffnung der Naturregion Sieg von Mai bis Dezember 2013

(dk)

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Dachmarke: Alles so gewollt! – Bürgermeister kritisiert Fahrlässigkeit

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Bad Honnef | Die Dachmarkenmaschinerie ist seit der Verhüllung der Rhöndorfer Kapelle und der Veröffentlichung eines ersten Imagefilms (Teaser) zu einem Märchen in vollem Gange. Gefühlsmäßig hat mehr als halb Honnef Probleme mit dem bislang Gezeigten, viele Bürgerinnen und Bürger setzen sich kritisch, satirisch, albern und beleidigend mit der Markenentwicklung auseinander, wenige applaudieren wahrnehmbar.

Bürgermeister Otto Neuhoff wertet heute in einer Pressekonferenz im Rathaus den bisherigen Verlauf als Erfolg: “Das erste Kampagnenziel haben wir erreicht. Wir haben Aufmerksamkeit erregt und gehofft, dass es zu Auseinandersetzungen kommt.” Fehler bei der Kommunikation, der Strategie oder der bisherigen Umsetzung sieht er nicht.

Bestätigt wird seine Auffassung von Kampagnenleiter Nelson Artz, der betonte, man habe stören, aufrütteln wollen. Das sei voll gelungen.

Neuhoff wies darauf hin, dass die Dachmarke dazu beitragen soll, die Stadt gegenüber anderen Städten konkurrenzfähig zu machen. Bad Honnef brauche zum Beispiel Touristen. Schon jetzt würde sich der Weggang des Katholisch Sozialen Instituts (KSI) wirtschaftlich in der Innenstadt deutlich auswirken. Allgemein sei in Bad Honnef bei den Seminargästen ein Rückgang zu verzeichnen, so registriere das Seminaris an manchen Tagen eine Auslastung von nur 30 Prozent.

Auch die Innenstadt leide immer mehr, jeder könne das mitverfolgen. Entweder man investiere jetzt oder die Innenstadt könne abgeschrieben werden, klärte der Bürgermeister auf.

Die Vorwürfe, man hätte das bisherige Kampagnengeld besser in infrastrukturelle Maßnahmen wie Straßenausbesserung gesteckt, konterte Neuhoff mit dem verhältnismäßig kleinen finanziellen Aufwand von zurzeit 0,2 Prozent für Stadtmarketing. Unternehmen würden mittlerweile mit bis zu 10 Prozent für Marketingmaßnahmen kalkulieren, ergänzte Artz.

In einem Rückblick kritisierte Neuhoff, es sei fahrlässig bis kriminell, dass bislang überhaupt nichts passiert sei. Auch die Bad Honnefer nahm der 1. Bürger in die Pflicht. Es sei an der Zeit, dass sie ihre Stadt aktiv mitgestalteten.

Der Einzelhandel müsse endlich verstehen, dass es den Onlinehandel gibt. Bürger, Einzelhandel und Gewerbe müssten aufeinander zugehen und sich bewegen, damit sich Bad Honnef entwickelt. Nur so könnten Touristen für Bad Honnef begeistert werden, könne Leben in die Stadt einziehen und die Wirtschaft florieren. Er habe zwar massenweise Anträge für den Bau von Pflegeheimen vorliegen, obwohl das Soll an Plätzen schon längst überschritten sei. Deshalb könne es ja wohl nicht sein, hier den Ausbau voranzutreiben, so Neuhoff. So stelle er sich die Zukunft Bad Honnefs nicht vor.

Nelson Artz stellte im weiteren Verlauf die nächsten Schritte der Kampagne vor, einschließlich Logo und Slogan. Beides wird am Samstag auf der Seite eine-stadt-entschliesst-sich.de zu sehen sein.

Der Text wurde an zwei Stellen geändert. 

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Stadt Siebengebirge

Vier Katzenwelpen in Brombeerhecke gefunden

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Bad Honnef | „Irgendwo“ in Königswinter konnte das Katzen-Team des Tierschutz Siebengebirge vier winzige Katzenwelpen aus einer Brombeerhecke sichern. Sie hatten die Augen noch nicht richtig auf.

Die Kleinen waren während des Starkregens der letzten Tage völlig unterkühlt und ausgehungert. Als das Team zum Einsatzort ausrücke, höre man die Kleinen schon lautstark und verzweifelt miauen. Die „4 Zwerge aus Königswinter“ stehen symbolisch für aktuell 41 Katzen beim Tierschutz Siebengebirge, die entweder ausgesetzt und somit sich selbst überlassen oder aber abgegeben wurden. Jedes einzelne dieser Tiere hat seine eigene, meist traurige Geschichte und der Verein sucht auf diesem Wege Menschen, die einem „gebrauchten, weggeworfenen“ Tier ihr Herz öffnen und ihm das wohl beste Zuhause auf Lebenszeit geben möchte.

Es sind Katzen wie Randy & Palino, gerade mal ein Jahr alt, die in einen neuen Lebensabschnitt voller Zuversicht blicken: Die beiden Zauberbuben sind Abgabetiere und absolute Schmusekater. Wie es sich für Jungkatzen gehört, lieben sie es ausgelassen zu spielen. Sie sind aufgeweckte, verschmuste Wegbegleiter, die in ihrem neuen Zuhause gerne von netten Kindern und/oder Hunden erwartet werden.

 

Beide Kater haben ein Handycap! Der weiße Palino hat als Katzenbaby durch einen Autounfall ein Hinterbeinchen verloren. Sein Freund Randy (schwarz/weiß) ist in seinem Sichtfeld beeinträchtigt.

Nun sucht der Tierschutz Siebengebirge Menschen die in ihnen die wunderbaren, perfekten kleinen Kater sehen und sie nicht auf ihre Behinderung reduzieren! In Freigang sollen Randy und Palino nicht gelassen werden, denn die „große“ Freiheit birgt zu viele Gefahren für sie und sie können nicht schnell genug reagieren/ fliehen. Ein Haus mit großem Freigehege oder ausbruchsicherem Garten oder Innenhof sind Bedingung der Vermittlung. Denn trotz allem sind sie sehr „Freiheitsliebend“ und sollten dies in gesichertem Rahmen zur Verfügung haben. Kontakt: Pflegestelle Fr. Peters, Telefon: 02662/969 7624 oder 0162/7354709.

Die „4 Zwerge aus Königswinter“ suchen ab Mitte/Ende September eine neue Familie. Interessenten können sich ab Mitte August gerne bei der Pflegestelle Stoll, Telefon: 02224/9889641 melden.

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Stadt Siebengebirge

Gänsehautfeeling: Honnefer Wassersportler bei „Kölner Stadtachter“

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Bad Honnef | Auch dieses Jahr nahmen Sportler des WSVH an der traditionellen Regatta “Kölner-Stadtachter” teil, die den Auftakt der Kölner Lichter bilden. Bei diesem spektakulären Ereignis fahren zehn Vereinsachter auf einer Strecke von 2500m gegeneinander.

Zur Besatzung des Honnefer Achters zählten Steuermann Jakob Beyer, Schlagmann Max von Münster, Marc Danne, Moritz Witten, Justus Gräf, Sascha Perepadya, Ferdinand Hardinghaus, Tim Danne und der wichtige Bugmann Julius Schwering. Durch einige Krankheitsfälle im A-Junioren Bereich wurde es selbst bei den jugendlichen Ersatzmännern knapp, sodass neben den B-Junioren Sascha Perepadya und Moritz Witten – vermutlich die jüngsten Teilnehmer in der Geschichte des “Kölner-Stadtachters – auch Masters Ferdinand Hardinghaus einspringen musste. So stellte die Badestadt das Team mit dem größten Altersunterschied.

Der Start erfolgte an den drei Kranhäusern, die zehn Achterboote mussten 2500 Meter den Rhein hinunter rudern. Nach der Hälfte der Distanz Gänsehautfeeling: Tausende Zuschauer jubelten den Sportlern zu und feuerten sie an. Der Honnefer Achter erreichte das Ziel als Neunter vor der Kölner Sporthochschule.

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