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Wenn REWE kommt – Postgebäude Alternative für "Vier Jahreszeiten"?

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Bad Honnef-Rhöndorf | Ob die Lebensmittelkette REWE mit einer Filiale in den Rhöndorfer Business-Park einziehen wird, ist noch nicht sicher. Die Sprecherin der REWE-Group, Christiane Preise, sagte heute gegenüber Honnef heute, die Vertragsgespräche seien noch nicht beendet, es sei noch nichts spruchreif.

Am Dienstag ließ der Vertriebsbschef des Investors Müller, Patrick Witter, wissen, dass die Vertragsgespräche weit gediehen seien. Mit dem Bau einer Parkplatzfläche für bislang 90 ebenerdige Plätze habe man bereits begonnen.

Leidtragender könnte der Bio-Markt “Vier Jahreszeiten” in Rhöndorf sein. Geschäftsleiterin Monika Reske sieht für ihr Unternehmen in Rhöndorf wirtschaftlich kaum Perspektiven, wenn REWE mit einem eigenen Bereich REWE.Bio kommt. Allerdings sucht sie jetzt schon nach einer größeren Betriebsfläche in Bad Honnef.

Die bietet sich im jetzigen Postgebäude in Bad Honnef-Stadt an. Dort soll zwar auch ein Vollsortimenter rein, aber wenn sich REWE schneller für den Business-Park entscheidet als eventuell EDEKA  oder KAISERS (Honnef heute berichtete zunächst von einem möglichen EDEKA-Markt) für das Postgebäude, hat sich das Thema für die Innenstadt erledigt. Monika Reske hat bei einem Umzug von KAISERS in die Bahnhofstraße aber auch schon den jetzigen Supermarktstandort im Blick.

Nicht unbedingt für einen KAISERS- oder EDEKA-Markt spricht die Lage. Verkehrstechnisch würde er an dieser Stelle wahrscheinlich zum mobilen Super-Gau führen.

So kann sich Grünen-Sprecher Burkhard Hoffmeister vorstellen, dass die “Vier Jahreszeiten” alternativ im Postgebäude ihren Standort finden. Die dort zur Verfügung stehende Fläche ist aus seiner Sicht für den Bio-Markt ideal, den Standort hält er für “aussichtsreich und sehr erfolgversprechend”.

Weiterhin könnte eine Öko-Positionierung der Stadt an dieser zentralen Stelle das Nahtstellenproblem zwischen Bahnhofstraße und Zentrum lösen. Alternative Unternehmen mit spezialisierten Angeboten könnten sich mehr und mehr in der Bahnhofstraße niederlassen und eine Konsumentengruppe ansprechen, die in Honnef und Umgebung noch vernachlässigt wird, zum Beispiel auch jüngere Konsumenten.

So warten nicht nur die fast 2000 IUBH-Studenten immer noch darauf, dass man sich auf ihre Kaufgewohnheiten und -bedürfnisse einstellt sondern auch die fast 8000 jüngeren Einwohner zwischen 16 und 40 Jahren, die in der Regel zum Shopping gleich nach Bonn oder Köln durchstarten. Ebenfalls bietet sich die Bahnhofstraße für Startup-Unternehmen an.

Fachleute sehen in einem solchen Konzept auch eine wirksame Alternative zu einem angedachten Factory Outlet-Center in Königswinter.

Voraussichtlich wird in den nächsten vier Wochen eine Entscheidung fallen, welcher Supermarkt sich in Bad Honnef neu platziert. Eigentlich dürfte es da keine Frage geben.

Hinter diesem Bauzaun könnte REWE eine Filiale im Business-Park eröffnen

Hinter diesem Bauzaun könnte REWE eine Filiale im Business-Park eröffnen

 

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Endlich: Nächste Woche ist Sessionseröffnung im Kurhaus

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Sessionseröffnung 2015

Bad Honnef | Endlich geht es los: Am Samstag. 18.11.2017, starten alle Honnefer Jecken offiziell in die Session 2017/2018. Das Festkomitee Bad Honnefer Karneval hat ein buntes Programm unter Mitwirkung aller Bad Honnefer Karnevalsvereine zusammengestellt.

Um 19.30 Uhr macht der Bad Honnefer Nachwuchs den Anfang. Sieben Kindertanzgarden mit rund 120 Tänzerinnen und Tänzer aus allen Stadtteilen werden gemeinsam die Kurhausbühne erobern und ihre neuesten Tänze präsentieren. Neben dem frisch proklamierten Aegidienberger Prinzenpaar wird auch das gekürte Siebengebirgsdreigestirn der KG Halt Pol im Kurhaus erwartet.

Traditionell dient die Sessionseröffnung als feierlicher Rahmen, um verdiente Bad Honnefer Jecken auszuzeichnen. So werden auch dieses Jahr wieder Ehrungen erfolgen. Natürlich rockt auch das Stadtsoldatencorps Bad Honnef das Kurhaus.

Neben der Tanzgarde Ziepches Jecke wird die Garde der Großen Selhofer KG ihre neuesten Sessionstänze präsentieren. Ebenso haben die Old Stars ihren Auftritt fest zugesagt.

Als besonderer Höhepunkt bläst gegen 22.00 Uhr Bruce Kapusta in seine “jecke” Trompete.

Durch das Programm führt der Präsident der Großen Selhofer KG, Stefan Meyer. Der Eintritt ist wie jedes Jahr kostenfrei.

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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