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"Rettet den Wein" übernimmt Kosten für Bigbags

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Jörg Haselier mit Weinbauer Felix Pieper (l.) und Karl-Heinz Broel

Jörg Haselier mit Weinbauer Felix Pieper (l.) und Karl-Heinz Broel

Bad Honnef |  “Die Richtung stimmt, aber der Sack ist noch nicht zu,” scherzt Jörg Erich Haselier, Vorsitzender des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, in Anspielung an die Bigbags. Diese großen Säcke, die nach Ansicht des Amtes für Arbeitsschutz (Bezirksregierung Köln) zwingend für Arbeiten im Weinberg unterm Drachenfels sind, übernimmt die Aktion “Rettet den Wein!”, die Haselier mit den Medienpartnern Iris Zumbusch und Rainer Hombücher (Honnef heute) Ende September 2013 ins Leben gerufen hat.

Haselier kündigt an, dass sich der Bürger- und Ortsverein Rhöndorf wie bisher für eine akzeptable Weinbergsführung einsetzen wird, denn dieses Thema stand am Anfang des bürgerschaftlichen Engagements nach dem Steinschlag im Januar 2011.

Als “Rettet den Wein!” vor knapp sieben Monaten an den Start ging, war die Zukunft des Steillagenweinbaus in höchster Gefahr, wollten sich doch die Geldgeber für einen Steinschlagschutzzaun nicht so recht bewegen.
So stand die Aktion, die bis zum heutigen Tag Spendengelder sammelt – derzeit mit der Benefizkunstauktion in der Rhöndorfer Heimatstube, die noch bis zum 4. Mai andauert – stets an der Seite der betroffenen Winzerfamilie Pieper und von Winzer Karl-Heinz Broel.

Die Winzer, so Haselier, seien durch erhebliche Gutachter- und Anwaltskosten belastet worden, von den Ernteausfällen ganz zu Schweigen. “Rettet den Wein!” sei somit Ausdruck des vielfältigen Engagements und der ideenreichen Solidarität von Menschen aus der Region. So seien sie auch als Heinzelmännchen, bei der Mahnwache zum 1000. Tag der Weinbergswegsperrung, Demonstrationen da gewesen, wenn es galt, sich gegen die bürokratischen Widernisse zu stemmen.

Der Scheck in Höhe von 1985,87 € zur Übernahme der Kosten der Bigbags wurden nun in den Weinbergen übergeben – vor eben diesen Säcken, die die Arbeiter im Weinberg vor Steinschlag schützen sollen. Dankbar zeigten sich vor Ort die Winzer Vater Adolf Wilhelm und Sohn Felix Pieper sowie Karl-Heinz Broel, die diese Unterstützung zu schätzen wissen und froh sind über den Erfindungsreichtum der Wein- und Heimatfreunde von “Rettet den Wein!” und vom Bürger- und Ortsverein Rhöndorf.

 

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Bad Honnef und Umgebung

Wachsende Hochschule: 5.000 Studierende an der IUBH

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Bad Honnef | Die Internationale Hochschule Bad Honnef ∙ Bonn (IUBH) begrüßt ihren 5.000 Studierenden: Raphael Beck aus Saarbrücken schrieb sich in den Fernstudiengang „Gesundheitsmanagement“ ein.

In den vergangenen drei Jahren haben sich die Studierendenzahlen der IUBH mehr als verdreifacht. Die 5.000 Studierenden kommen zu je einem Drittel aus den Hochschulbereichen internationales Präsenzstudium, Fernstudium und Duales Studium.

Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet die IUBH bei den Fernstudiengängen, die sie seit 2011 anbietet. „Inzwischen hat sich ein berufsbegleitendes Studium zum Karriere-Turbo entwickelt“, sagt Rektor Ingo Dahm. „Das Online-Studium der IUBH mit seinen flexiblen Präsenzveranstaltungen und den monatlichen Prüfungsterminen ist ideal für Berufstätige, die keine Studierpause einlegen können oder wollen – aber auch für Eltern, die Kind und Weiterbildung vereinbaren möchten und Menschen, die erst spät ihre akademischen Neugier entdecken.“

Auch Raphael Beck schrieb sich in das Fernstudium ein, um Karriere und Studium vereinbaren zu können. „Als Profi-Badmintonspieler reise ich häufig zu Wettkämpfen ins Ausland. Daher habe ich nach einem möglichst flexiblen Studienmodell gesucht. Jetzt im Fernstudium kann ich von überall aus auf den virtuellen Campus mit meinen Studienunterlagen zugreifen und unterwegs lernen. Außerdem bestimme ich selbst, wann und wo ich meine Klausuren schreibe.“ (SEL)

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Bad Honnef und Umgebung

SPD – Alte, ehrwürdige Partei der Junggebliebenen lud ein

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Bad Honnef | Die SPD rief und viele kamen. Auch Otto Neuhoff sprach beim Neujahrsempfang  der “alten, ehrwürdigen Partei der Junggebliebenen” (Vorsitzender Guido Leiwig) heute im Foyer des Kurhauses. Und beglückwünschte die Sozis zum stärksten Wachstum aller politischen Parteien in Bad Honnef.

Daran erinnerte auch noch einmal Parteivorsitzender Leiwig: “Mit 24,76 Prozent der Stimmen haben wir 5,5 Prozent zugelegt und konnten zwei Wahlkreise direkt gewinnen.” Nun müssten die Sozialdemokraten sozialdemokratische Werte in die Kommunalpolitik einbringen. Herausforderungen gebe es genug und Leiwig nannte Themen wie den Haushalt, die Sporthalle, die Landesgartenschau, das integrierte Handlungskonzept …

Unter einem sozialen Bad Honnef verstehe er unter anderem bezahlbaren Wohnraum für alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Internetentwicklung müsse vorangetrieben werden, die kulturelle Entwicklung und die Verkehrssituation. Zur Bahnhofsdiskussion machte er noch einmal deutlich, dass die SPD für den Erhalt des Bahnhofs in Bad Honnef-Stadt sei.

Otto Neuhoff, der bis weit nach Mitternacht Präsenzpflichten bei der Prinzenproklamation in Aegidienberg und der Halt Pol-Starterparty nachkam, hob noch einmal die Wichtigkeit gemeinsamen Handelns in Bad Honnef hervor, sieht die Stadt dabei auf einem guten Weg: “Ich glaube daran, dass die Kraft der Beziehungen Bad Honnef nach vorne bringt und habe das Gefühl, im Moment funktioniert das gut”.

Festredner Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium, sprach zum Thema Wirtschaftsförderung und erklärte, dass unter Wirtschaftsförderung nicht mehr nur die Ansiedlung von Unternernehmen zu verstehen sei, sondern strategisches Denken, Planen und Handeln. Es ginge um Innovationen, Marketing und Vernetzung – nicht um die Erhöhung der Gewerbesteuer.

Zum Abschluss ehrte Guido Leiwig traditionell 17 SPDler für langjährige Mitgliedschaft: 10 Jahre – Jan Behrens, Frank Schneider, Peter Weidner; 25 Jahre – Marie-Luise Günther, Thorsten Hennings, Rolf Herling, Gerlinde Klein, Hans-Eckhard Krüger, Johannes Kuppe, Kerstin Ploghaus-Niemöller, Christine Reisinger; 40 Jahre – Erika Grobe-Kunz, Michaela Lübbering, Dagmar Schmidt, Ulrich Schmidtmann; 50 Jahre- Karl Olbrück; 60 Jahre – Edith Lauritzen.

 

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Im Focus

Pech für TV Eiche – Handballer verlieren knapp

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Bad Honnef | Für die Handballer des TV Eiche war es eins der wichtigsten Spiele in der laufenden Saison. Am Ende reichte es nicht zu einem Punktegewinn. Mit 27:30 mussten sich die Honnefer dem Spitzenreiter der 2. Kreisklasse, der HSG Niederpleis/St. Augustin, geschlagen geben. Nach dem 33:29-Sieg der des TSV Bonn rrh. 4 gegen SG Ollheim-Straßf. 3 liegt Honnef nun auf Platz drei.

Lesen Sie den ganzen Bericht auf sportfruende.de

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