Reitersdorfer Park: Glanz und Vandalismus

Reitersdorfer Park

“Wir haben nichts damit zu tun”. Logisch, für einen solchen Gewaltakt benötigt man mehr als zarte Pfötchen

Bad Honnef | Immer mehr ins Blickfeld der Bad Honnefer rückt der Reitersdorfer Park. Mit großer Begeisterung aber auch großem Zeit- und Geldaufwand entwickeln die Mitglieder des gleichnamigen Förderkreises das Kleinod fast wöchentlich weiter.

Neuste Errungenschaft ist das große Schachspiel, das ausnahmslos aus Spenden finanziert wurde. “Bis wir die Schachfiguren im Park sicher aufbewahren können, müssen wir sie leider woanders deponieren”, sagt Annette Stegger, Mitinitiatorin des Freundeskreises Reitersdorfer Park und auch Gründerin des Lokalen Bündnisses für Familie Bad Honnef.

Mit gutem Grund: Nach dem hochgelobten Dîner en blanc am Samstag, zu dem rund 500 Gäste kamen, wurde in der Nacht der Kühlwagen aufgebrochen. Zuvor rissen Vandalen die gestiftete Stadtrechte-Bank aus der Verankerung. Auf Facebook-Seiten wird schon der Ruf nach einer Park-Bewachung laut.

Spannend wird der Winter. Gedanklich haben sich die Förderkreis-Mitglieder schon mit einer Natureisbahn befasst. Sicherlich ein weiteres Highlight, das die Attraktivität des Parkes noch steigern würde.

Ok, genießen wir erst einmal den Sommer.

Reitersdorfer Park

Neuste Errungenschaft: Ein Park-Schachspiel

 

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Kommentare

  • Hartmut Witte 25. Juni 2013 um 8:07

    Dem städtischen Bauhof sei wieder einmal Dank! Gleich am Montagmorgen wurde die Bank wieder hergestellt, schneller geht es nicht. Das beste Mittel gegen Vandalismus ist – auch wenn’s mühselig ist – den Schaden immer gleich zu beheben. Dann macht’s den Vandalen weniger Spass und Nachahmer haben nichts zum Nachahmen …

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  • Peter Hurrelmann 25. Juni 2013 um 16:59

    Wir haben schon einen großartigen Bauhof…Dickes Lob!!!

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  • Tommy Marrasch 1. Juli 2013 um 20:05

    @Hartmut: Die schnellstmögliche Behebung des Schadens ist natürlich immer die beste, kurzfristige Reaktion. Allerdings dürfte das den Spaß am Vandalismus nicht wirklich Bremsen. Ich denke Vandalismus ist in den meisten Fällen ein Spontaner Akt, der auf Langeweile zurückzuführen ist. Das einzig wirksam- und präventive Mittel sind Angebote und Förderungen für Kinder, Halbstarke und Jugendliche.

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