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Stadt Siebengebirge

Königswinterer Rat stimmt für Schulentwicklungsplan – Gesamtschule kommt trotzdem nicht

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Königswinter | In seiner 28. Sitzung hat der Rat der Stadt Bad Honnef heute Abend mit 25 zu 24 Stimmen für die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans gestimmt. Damit hat er die Entscheidung des Schulausschusses, der den Entwicklungsplan mit der Mehrheit von CDU und FDP ablehnte, aufgehoben. Ohne den SEP kann die Bezirksregierung einen Antrag nicht genehmigen. 

Trotzdem wird es im nächsten Jahr keine Gesamtschule in Oberpleis geben. In einem weiteren Beschluss nämlich stimmte der Rat mit 25 zu 23 Stimmen gegen die Empfehlung aus der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes, die Zügigkeit als integrative Gesamtschule auf 5 Klassen eines Jahrgangs festzulegen. Damit wurde die gesamte Abstimmung ad absurdum geführt.

Die Sicherheitsvorkehrungen vor der Mensa im Oberpleiser Schulzentrum waren grandios. An der Dollendorfer Straße hatte man vorsorglich Absperrgitter aufgestellt. Vor dem Tagungsort waren Polizisten postiert und jede Menge Mitarbeiter des Ordnungsamtes. Die passten auch auf, dass in der Mensa nichts aus dem Ruder lief.

Dabei waren die über 200 Eltern friedlich. Viele weitere wurden nicht eingelassen und blieben buchstäblich im Regen stehen.

Noch einmal tauschten die Stadtvertreter Argumente. Während die Gegner der Gesamtschule die Bedarfsermittlung rechnerisch für fragwürdig erachteten und nur die Sekundarschule als geeignetes Modell sehen, befürchten die Befürworter bildungspolitische Stagnation: “Bald hat Königswinter ein Alleinstellungsmerkmal: Die einzige Stadt ohne Gesamtschule”.

Die im Rat vertretenen Parteien bis auf CDU und FDP machten noch einmal deutlich, dass alle Schülerinnen und Schüler gleiche Bildungschancen bekommen müssten. Und da käme neben dem Gymnasium nur die Gesamtschule in Frage. Die Sekundarschule wurde sogar als Auslaufmodell bezeichnet.

Endlich etwas emotionaler wurde es bei der Analyse der Zahlen. CDU-Sprecher Griese verwahrte sich gegen eine angenommene Behauptung seines SDP-Kontrahenten Joachim Hirzel, er habe die Zahlen manipulativ dargestellt. Hirzel hatte genau vom Gegenteil gesprochen: “Ich gehe davon aus, dass Sie die Zahlen richtig verwendet haben.”

Das Abstimmungsprozedre zog sich hin. Die Stimmabgabe wurde nichtöffentlich vollzogen. Drei Mal schritten die Politiker zur Urne. Mit 25 :24 Stimmen wurden die Stellungnahmen der Firma Komplan (sie erstellte den SEP)  zu den Stellungnahmen der Schulen und Nachbargemeinden abgelehnt. Folgerichtig hätte die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes nun auch abgelehnt werden müssen. Die kam aber mit einer Stimme Mehrheit durch. Zeigte sich Versammlungsleiter und Stadtoberhaupt Peter Wirtz schon darüber sehr erstaunt, kam er ganz vom Glauben ab, als nach der dritten Abstimmung der Beschluss zur Zügigkeit, zum Raumprogramm und zum Schüler-Ticket durchfiel. Eigentlich hätte die Mehrheit nun dafür sein müssen.

“Achterbahnfahrt”, kommentierten die Bad Honnefer Grünen Michael Oswald und Klaus Wegner die Ratsvorstellung. Peter Wirtz fasste sich ebenso knapp: “Das ist schwer zu verstehen.”

Lesen Sie auch Hunff und Honff: Hoppe, hoppe Reiter, Eselland macht weiter

3.12.2012

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Endlich: Nächste Woche ist Sessionseröffnung im Kurhaus

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Sessionseröffnung 2015

Bad Honnef | Endlich geht es los: Am Samstag. 18.11.2017, starten alle Honnefer Jecken offiziell in die Session 2017/2018. Das Festkomitee Bad Honnefer Karneval hat ein buntes Programm unter Mitwirkung aller Bad Honnefer Karnevalsvereine zusammengestellt.

Um 19.30 Uhr macht der Bad Honnefer Nachwuchs den Anfang. Sieben Kindertanzgarden mit rund 120 Tänzerinnen und Tänzer aus allen Stadtteilen werden gemeinsam die Kurhausbühne erobern und ihre neuesten Tänze präsentieren. Neben dem frisch proklamierten Aegidienberger Prinzenpaar wird auch das gekürte Siebengebirgsdreigestirn der KG Halt Pol im Kurhaus erwartet.

Traditionell dient die Sessionseröffnung als feierlicher Rahmen, um verdiente Bad Honnefer Jecken auszuzeichnen. So werden auch dieses Jahr wieder Ehrungen erfolgen. Natürlich rockt auch das Stadtsoldatencorps Bad Honnef das Kurhaus.

Neben der Tanzgarde Ziepches Jecke wird die Garde der Großen Selhofer KG ihre neuesten Sessionstänze präsentieren. Ebenso haben die Old Stars ihren Auftritt fest zugesagt.

Als besonderer Höhepunkt bläst gegen 22.00 Uhr Bruce Kapusta in seine “jecke” Trompete.

Durch das Programm führt der Präsident der Großen Selhofer KG, Stefan Meyer. Der Eintritt ist wie jedes Jahr kostenfrei.

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Stadt Siebengebirge

Bürgermeister ehrte “Stadtradeln”-Sieger – 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart

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(v.l.) Herr Fuß (1. Platz), Bürgermeister Otto Neuhoff, Herr Merke (2. Platz), Citymanagerin Miriam Brackelsberg | Foto: Klaus Linnig

Bad Honnef | Knapp 60 Radlerinnen und Radler haben dieses Jahr bei der erstmals auch in Bad Honnef laufenden Aktion “Stadtradeln” mitgemacht. Dabei wurden rund 14.925 km gestrampelt und 2.119 kg CO2-Emissionen eingespart. Damit hat Bad Honnef unter den teilnehmenden Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis den vierten Platz (von 8) belegt.

Bei einem persönlichen Treffen gratulierten Bürgermeister Otto Neuhoff und Citymanagerin Miriam Brackelsberg den zwei erstplatzierten Radlern, die zwischen dem 27.08. und 16.09.2017 mit 864 und 831 km die längsten Strecken zurückgelegt hatten. Herr Fuß und Herr Merke nahmen im Rathaus als Preise für den 1. und 2. Platz Gutscheine für Bad Honnefer Fahrradgeschäfte entgegen. Der Drittplatzierte, Herr Bechtloff, wird aufgrund eines Urlaubs separat geehrt werden.

Bad Honnef hatte als Kommune nur eine ausreichende Bewertung (4,1) erhalten – verbunden mit einigen positiv herausstechenden Aspekten, die das Radeln in Bad Honnef aber dennoch attraktiv machen. So wurde die Vielzahl von Einbahnstraßen gelobt, die man als Radler auch gegen die Fahrtrichtung des Autoverkehrs nutzen kann. Auch sind die Ziele in der Innenstadt grundsätzlich gut erreichbar.

Neuhoff: “Der Zustand einiger Straßen, die auch vom Radverkehr genutzt werden, ist aus meiner Sicht ein Ärgernis. Da hier immer die Sicherheit eine große Rolle spielt, werden wir beispielsweise bei den betroffenen Landesstraßen mit Strassen.NRW klären müssen, wie hier Abhilfe geschaffen werden kann. Darüber hinaus fließen aber auch zahlreiche Anregungen und Notwendigkeiten wie mehr Radständer und eine Luftstation in der Innenstadt, sowie bessere Verkehrsführung und ein Ausbau des Radwegenetzes in das Stadtentwicklungskonzept ein.”

Beginnend mit der Ausarbeitung eines Radverkehrskonzeptes in der ersten Phase der Umsetzung (2018 bis 2020) sollen unter dem Leitziel “Weiterentwicklung und Qualifizierung des Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/Radfahrer/ÖPNV” dann ab 2020 verschiedene Maßnahmen realisiert werden. In den kommenden Monaten ist zunächst geplant, sich in einer verwaltungsinternen Projektgruppe mit den vorzeitig umsetzbaren Maßnahmen zu beschäftigen. Hierbei ist auch die Einbindung des Verkehrsausschusses geplant.

 

Aus dem InHk:

Leitziel 12: Weiterentwicklung und Qualifizierung der Verkehrsangebote im Umweltverbund Fußgänger/ Radfahrer/ ÖPNV

–       Radabstelllplätze Bahnhof Rhöndorf (bis 2020)

–       Erstellung eines Radverkehrskonzeptes (bis 2020)

–       Ausbau Rheinradweg Rhöndorf/Rheinuferpark/Lohfeld/Fähre (ab 2020)

–       Ausbau Infrastruktur (Parkplätze, Ladeinfrastruktur etc. (ab 2020)

–       Anbindung Rhein-Stadt durch Brücke (ab 2020)

–       Ausbau/Umbau Saynscher Hof mit qual. Radstreifen (ab 2020)

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Stadt Siebengebirge

2797 Unterschriften von Gegnern einer möglichen Stadtgartenbebauung

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Bad Honnef | Immer wieder macht die Stadt neue Grünflächen aus, die zugunsten von Wohnraum versiegelt werden sollen. Aktuell ist der nicht angelegte Bereich des Stadtgartens ein großes Thema. In unmittelbarer Nähe zur B 42 kann sich die Stadt vorstellen, Häuser mit mietpreisgünstigen Wohnungen zu errichten.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” hat etwas dagegen und überreichte heute Bürgermeister Otto Neuhoff 2797 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die mit dieser Planung nicht einverstanden sind. Außerdem bekam Neuhoff die Ergebnisse einer Meinungsumfrage zur Bebauung und zur Stadtentwicklung zugestellt, “mit interessanten Vorschlägen”, wie Initiativensprecher Heinz Jacobs sagte.

Schon einmal setzte sich eine Bürgerinitiative für den Erhalt einer Grünfläche in Bad Honnef ein. Vor 29 Jahren reichten 1000 Unterschriften, um die Bebauung des Reitersdorfer Parks zu verhindern.

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