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Private Gesamtschule – BÜRGERBLOCK mit Antrag gescheitert

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Bad Honnef | Zu einer Sondersitzung traf sich heute der Rat der Stadt Bad Honnef. Grund: Der BÜRGERBLOCK stellte einen Antrag gemäß Paragraf 47 der Gemeindeordnung. Danach kann der Rat unverzüglich einberufen werden, wenn ein Fünftel der Ratsmitglieder oder eine Fraktion unter Angabe der zur Beratung zu stellenden Gegenstände es verlangen.

Der Antrag wurde mit den Stimmen der Allianz und der SPD abgelehnt.

Obwohl Königswinter und Bad Honnef mittlerweile ernsthafte Gespräche über die Einrichtung einer Dependance in Bad Honnef führen, wollte der BÜRGERBLOCK nach den bisher gemachten interkommunalen Erfahrungen mit der Nachbarstadt sicher gehen. Der Rat sollte beschließen, dass für den Fall des erneuten Scheiterns die Verwaltung beauftragt wird, „umgehend Informationen bereitzustellen, wer als privater Schulträger positioniert und als solcher bereit ist, eine aussagefähige Präsentation dem Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Soziales vorzustellen. Die Gespräche mit Königswinter sollen bis zum 31.03.2013 abgeschlossen sein“.

CDU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Wolff  sieht mittlerweile gute Chancen, dass es bei der Gesamtschule zu einer interkommunalen Zusammenarbeit kommen wird. Bis zum 31.3.2013 könnten nicht alle Fragen geklärt sein. Um die Möglichkeit eines öffentlich-rechtlichen Gesamtschulangebotes in Bad Honnef nicht zu blockieren, könne seine Fraktion dem Antrag nicht zustimmen. Sollte bis zum Sommer keine Einigkeit bestehen, bliebe immer noch genug Zeit, nach alternativen Lösungen suchen.

Klaus Wegener von den Grünen wollte wissen, ob das Konzept eines privaten Angebotes überhaupt den Anforderungen entsprechen würde. Ferdinand Allkemper, Büroleiter der Bürgermeisterin, klärte auf, dass zurzeit kein Konzept eines privaten Anbieters vorläge.

Klaus Munk (SPD) sprach sich gegen das Vorhaben einer privaten Gesamtschule aus. Die SPD sei guten Mutes, mit Königswinter hinsichtlich einer gemeinsamen Gesamtschule weiterzukommen. Die Schulausschussvorsitzende Petra Kansy stellte klar, dass es selbstverständlich sei, dass man im Falle eines Scheiterns sofort eine Sondersitzung einberufen würde um über die nächsten Schritte abzustimmen. Rainer Quink (FDP) wies noch einmal darauf hin, dass das private Schulangebot in Bad Honnef ausreichend sei. Die Verhandlungen mit Königswinter seien sehr weit, diesen Prozess sollte man nicht stören.

Auf Grund einer Erkrankung von Bürgermeisterin Wally Feiden leitete ihr Stellvertreter, Peter Profittlich, die Ratssitzung.

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Fahrradwerkstatt am Spitzenbach sucht wieder gut erhaltene Räder

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Bad Honnef | Helmut und Ludwig Pütz eröffneten 2015 die erste Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge und Bedürftige Am Spitzenbach 23 in Bad Honnef. Als letztes Jahr weniger Flüchtlinge in die Stadt kamen, sank der Bedarf an gebrauchten Rädern und Reparaturleistungen. Die Gebrüder Pütz zogen sich zurück.

Seit dem 23. Januar 2018 ist die Werkstatt wieder geöffnet und wird nun von Helgi aufm Kampe und Reinhard Brix geführt.

Honnef heute war am ersten Tag dabei.

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Gartenhütte stand in Flammen

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter | Wegen einer brennenden Gartenhütte am Fuße des Drachenfels in Königswinter-Altstadt rückte am Dienstagnachmittag die Freiwillige Feuerwehr Königswinter aus. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand die rund 20 Quadratmeter große Hütte auf einem verwilderten Gartengrundstück in Flammen. Da ein Übergreifen auf weitere Parzellen drohte, musste Unterstützung aus Niederdollendorf und Oberdollendorf angefordert werden.

Zum Schutz vor dem Rauch gingen die Wehrleute unter Atemschutz vor. Auf Grund des verwilderten Zustands der Parzelle war das Brandobjekt für die Einsatzkräfte nur unter schwierigen Bedingungen zugängig, so dass sich die Löscharbeiten aufwändig gestalteten.

Insgesamt waren 30 Kräfte der Einheiten Altstadt, Niederdollendorf, Oberdollendorf unter Leitung von Hauptbrandmeister Wolfgang Schumacher im Einsatz.

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Unbekannte wüteten in Weinbergen

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Foto: Peter Kummerhoff

Königswinter-Oberdollendorf | Hohen Sachschaden richteten Unbekannte in den Oberdollendorfer Weinbergen an. Sie beschädigten nicht nur die Schutzhütte „Rheinblick“ sondern auch zahlreiche Reben. Nun sucht die Polizei Zeugen.

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