Vernetzen

Titel

Pierre Kruff – Zurück in der Heimat mit schottischen Plänen

Beitrag

| am

“Ich bin Rommersdorfer”, sagt Pierre Kruff. Dies zu betonen ist ihm wichtig. Dort wurde er am 17.1.1983 geboren, dort verbrachte er seine Kindheit und dort erlebte er, wie beide Großelten die Gaststätte Römerbrunnen führten.

Mit den klassischen örtlichen Vereinen hatte er es nicht so dolle, war aber immerhin der jüngste Fändelschwenker im Kreis. Die einst handgefertigte Fahne bekam er vom Patenonkel Werner Steinbach geschenkt, ins Fach eingewiesen wurde er von Toni Besgen sen., später von Toni Besgen jnr. und Bruder Stefan.

Beim THW Erfahrungen fürs Leben gesammelt

Einige Zeit war Pierre Mitglied im Spielmannszug des TV Eiche, ebenso beim THW Bad Honnef. “Die Jahre beim THW möchte ich auf keinen Fall missen”. Sie hätten ihn geprägt wie kaum sonst etwas. Was ihn dort begeisterte? “Die Kameradschaft, etwas richtig Sinnvolles für die Gemeinschaft tun zu können und auch ein Hauch von Abenteuer”. Denn bei den Einsätzen des THW geht es in erster Linie um Katastrophenschutz. Hier ist Mut und Können gefordert. Weitere zehn Jahre engagierte sich Pierre bei der Freiwilligen Feuerwehr Selhof.

Seine berufliche Existenz sicherte der Rommersdorfer Junge durch eine Lehre als Dachdecker, die begann er bei Gerhard Ziegert und vollendete sie bei Alois Klein. Doch Pierre hatte einen Traum: Veranstaltungen organisieren. Also machte er eine Umschulung in Köln und seinen Abschluss als Veranstaltungskaufmann. “Mein Hobby wurde zum Beruf”, sagt er mit Stolz.

Macher der schottischen Musikparade

Und aus diesem Hobby wurde mehr als nur ein Job: Veranstaltungsmanagement ist für ihn Leidenschaft. Er gründete sein eigenes Unternehmen namens Rock.Ya.Events, arbeitete zunächst unter anderem für einen bekannten Bonner Musikveranstalter, entwickelte und setzte das Konzept der schottischen Musikparade um. Pierre´s Aufgaben: Betreuen! Organisieren! Managen!

Das machte er offensichtlich so gut, dass nicht nur die 150 schottischen Musiker begeistert waren, sondern auch Emma, seine jetzige Verlobte. Für den Rommersdorfer, der bis dahin fast sein ganzes Leben unter Fernweh litt, nicht nur die große Liebe, auch die Chance, an einem anderen Ort in Europa seine Zelte aufzuschlagen.

Vor drei Jahren begann der Trip ins Königreich von Fife, eine idyllische Gegend mit unzähligen Schlössern, Burgen und traditionellen Dörfern. Nicht weit von Schottlands Hauptstadt Edinburgh entfernt, organisiert er nun sein privates und berufliches Leben.

Partner von Visit Scotland

Und das hat sich rasant entwickelt. Während er familiär zu Vaterehren kam, veranstaltet er Events in Schottland und anderen europäischen Ländern wie Dänemark, Tschechien, Belgien und Frankreich, betreibt außerdem Destination Management und PR in Bonnie Scotland.

Zu seinen Partnern zählt das größte schottische Tourismusunternehmen Visit Scotland, das im neuen Jahr für das “Year of Food & Drink 2015” zuständig ist. Mit Whisky, Bier und traditionellen Speisen sollen Touristen für den schottischen Teil der Insel mit über 11.000 km Küste, Hunderten von Eilands, majestätischen Bergen und wunderschönen Kanälen begeistert werden.

Schottische Pläne in Bad Honnef

Pierre ist dabei und arbeitet als offizieller SCOTSagent und Destination Management Company (DMC). Zurzeit entwickelt er ein Konzept für den deutschen Markt mit dem Ziel, den touristischen Austausch zwischen Schottland und Deutschland anzukurbeln. Und weil mit Musik bekanntlich alles besser geht, suchte er einen Partner für Musikevents. Da kam für das Siebengebirge nur einer in Frage: Helge Kirscht.

Mit dem traf er sich in der letzten Woche und die Pläne reiften. Was kann Bad Honnef erwarten:

Den Auftritt einer schottischen Band bei der 7Mountains Music Night, schottische Bands bei einem Stadtmusikfestival, ein schottisches Angebot beim Hopfen- und Malzmarkt 2015, Bad Honnef als Aktionsort einer europäischen Promotion-Tour einer unabhängigen Whisky Distillerie der Hebriden, für die Pierre als offizieller Repräsentant tätig ist, eine Großveranstaltung als Wochenendevent 2016 auf der Insel und vieles mehr. Vorausgesetzt, die erforderlichen Genehmigungen werden erteilt.

Pierre bleibt Rommersdorfer

Bad Honnef stehen offensichtlich schottische Zeiten bevor – Dank Pierre Kruff, der auch auszog, weil er nicht nur deutsch sein wollte. “Ich war so lange ich denken kann immer international gepolt”.

Seine Empfehlung: “Schaut euch dieses einzigartige Land mit seinen fantastischen Menschen und seiner einzigartigen Kultur an. Surprise Yourself and Visit Scotland.”

Pierre: “Trotz Drums & Pipes, Single Malt und schottischem Kilt – I’m a Rommersdorfer”.

 

Weiterlesen
Anzeigen
Einen Kommentar verfassen

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bad Honnef und Umgebung

„Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ – Netzwerker trafen sich im Rathaus

Beitrag

| am

Die Teilnehmenden des Netzwerktreffens „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“  – Sitzend v. l.: Maria-Elisabeth Loevenich (Codealk ICT Consulting), Christoph Weiß (Netzwerkkoordinator NRW der Kampagne), Dirk Krämer (Schule Schloss Hagerhof), Daniela Kniebes (Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg); stehend v. l.: Johanna Högner (Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef), Marcus Killat (Betriebsleiter Abwasserwerk und Bad Honnefer Bäder), Rita Bachmann (Schulleitung Theodor-Weinz-Grundschule Aegidienberg), Daniela Paffhausen (Bad Honnef AG), Stefanie Döpinghaus (St.-Martinus-Grundschule) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Es ging um die „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“. Mitglieder des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ trafen sich im Rathaus, um sich über die Kampagne auszutauschen. Ziel ist, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) einen hohen Stellenwert in den Schulen erhält.

Kommenden Aktionen und Projektarbeit der Schülerinnen und Schüler wurden im Rathaus besprochen. Die Arbeit für und mit den Kindern wird spannend werden, die Ergebnisse bunt und sehenswert. Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler wissen, was es heißt, verantwortungsbewusst und nachhaltig zu handeln.

Im Rathaus ging es um die Netzwerkkriterien, die die Kampagne in Nordrhein-Westfalen vorgibt. Angereist war Christoph Weiß, der Netzwerkkoordinator in Nordrhein-Westfalen, um beratend zur Seite zu stehen.

Das Netzwerk in Bad Honnef wächst, denn die Theodor-Weinz-Grundschule in Aegidienberg hat sich neu angeschlossen, während die Schule Schloss Hagerhof und die Selhofer St.-Martinus-Grundschule schon länger dabei sind. Die Internationale Hochschule hat ebenso ihre Mitarbeit zugesagt. Die Unterstützung der Stadt Bad Honnef durch Wirtschaftsförderung und Betriebsleitung der Eigenbetriebe ist schon seit längerem gewährleistet. Auch die Bad Honnef AG ist seit Jahren Partnerin.

Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin in Bad Honnef für Bildung für nachhaltige Entwicklung, fasste zusammen: „Wir haben einen Konsens erarbeitet, wie die Kampagne gestartet werden kann. Die Stadt hatte schon die Auszeichnung der UNESCO erworben gehabt. Jetzt wird es weitergehen, eingebunden in die Landes- und Bundesebene. Dem Ziel, ein gutes lokales Netzwerk aufzubauen, sind wir nähergekommen.“

Weiterlesen

Bad Honnef und Umgebung

Straßen.NRW traf Vorkehrungen auf B42 wegen Felssicherung Am Domstein

Beitrag

| am

Bad Honnef | Heute begann Straßen.NRW mit der Sicherheitsmarkierung zwischen Bad Honnef und Königswinter. Grund ist ein Felsbrocken, der sich aus einer hundert Jahre alten Natursteinmauer unterhalb eines Hauses Am Domstein vor drei Jahren gelöst hatte. Nun müssen Sicherungsmaßnahmen an der Mauer für rund 300.000 EUR durchgeführt werden.

Das Sicherungsgebiet ist nur von der B42 zugänglich. Deshalb muss zwischen Rhöndorf und Königswinter Höhe Am Domstein eine Fahrspur Richtung Bonn bis Ende November abgesperrt werden. Mit 26 Ankern und einem Netz wird der Felsbereich stabilisiert und ein Herabfallen von Felsstücken auf die B42 verhindert.

Teilweise werden die Anker unter das Haus von Walter Gstirner Am Domstein getrieben. Angst hat er deswegen nicht. Sein Haus sei mittlerweile 100 Jahre alt und werde auch diese Prozedur überstehen. Außerdem sei ja danach von einer erhöhten Sicherheit auszugehen.

Aus naturschutzrechtlichen Gründen wie Grünschnittverbot während der Brutzeiten konnte Straßen.NRW nicht bereits in den Sommerferien mit den Arbeiten beginnen.

Warum erst nach drei Jahren reagiert wurde, soll auch etwas mit den Eigentumsrechten zu tun gehabt haben. Zunächst war offensichtlich niemandem bekannt, wem die Mauer gehört. Ebenfalls gibt es keine Eintragungen in zur Verfügung stehenden Plänen.

Weiterlesen

Bad Honnef und Umgebung

Stadt will Menzenberger Stadion am Donnerstag fit machen

Beitrag

| am

Bad Honnef | Seit Wochen wuchert das Unkraut im städtischen Stadion an der Menzenberger Straße. Besonders störend wirkt sich diese Entwicklung zurzeit im Eingangsbereich aus. Für das Image der Stadt und des FV Bad Honnef nicht gerade förderlich.

Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger schämen sich über so wenig Sinn für Ästhetik und können schon gar keine Verbindung zur aufwändig geführten Dachmarkenkampagne mit dem Slogan “Lebensfreude verbürgt” herstellen. Die Fans der HFV-Gegner wundern sich und machen sich bereits über die Verwahrlosung lustig.

“Honnef heute” wollte von der Stadt wissen: “Warum geschieht nichts?”

Heute erklärte die Stadt den Zustand mit “personellen Engpässen”, die zu den Verschiebungen der Pflegearbeiten geführt hätten. Nun seien sie aber beauftragt und “intern, im Arbeitsplan aufgenommen” worden. Am Donnerstag soll das Stadion wieder in einen Top-Zustand gebracht werden.

Die Nutzer der Sportstätte wird es freuen.

Am 8.10.2017 empfängt der HFV den FC Leverkusen zum nächsten Meisterschaftsspiel. Dann können Honnefer hoffentlich wieder ruhigen Gewissens fragen: “Schön hier. Oder?”

 

Beitrag vom 17.9.2017

 

Weiterlesen

Werbung

wimmeroth_logo

Anzeige-Brunnencafe

brückenhofmuseum

fernsehdoktor

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Kommentare

Oft angeklickt