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Bad Honnef und Umgebung

Petersbergstraße bleibt verkehrsberuhigt – Antrag auf Umwidmung einstimmig abgelehnt

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Bad Honnef | Eine Interessengemeinschaft Petersbergstraße wollte, dass die Spielstraße in eine 30-Zone umgewidmet wird. Die Verwaltung empfahl, eine Umsetzung zu prüfen und im Falle der Zulässigkeit die Straße entsprechend zu beschildern. Dazu wird es nicht kommen. Der Ausschuss für Umwelt, Wald, Verkehr, Feuerschutz und Rettungswesen lehnte einen entsprechenden Antrag am Abend einstimmig ab.

Lucia Olbrück (SPD) brach eine Lanze für die Spielstraße. Es sei ein Privileg für Kinder, Eltern und ältere Leute, in einer verkehrsberuhigten Straße zu wohnen. Dass dort nur wenige Kinder lebten, stimme nicht.

Das bestätigte Armgard Lingenthal von den GRÜNEN, die in der Petersbergstraße als Mieterin wohnt. Sie sei froh darüber, dass die Straße verkehrsberuhigt sei. Barbara Schubert (FWG) vertrat die Auffassung, dass es jedem Anwohner zuzumuten sei Schritt zu fahren. Auch BÜRGERBLOCK und CDU sahen keinen Sinn in einer Veränderung der dortigen Verkehrssituation.

Die 15 Unterzeichner führten ihr Anliegen unter anderem darauf zurück, dass der Durchgangsverkehr stark zugenommen hätte, dort nur wenige Kinder wohnen würden und die baulichen Bedingungen einer Spielstraße nicht entsprechen würden. Außerdem gäbe es kaum Fußgänger- und Radfahrverkehr. In der Petersbergstraße werde “Auto gefahren”, so die Initiative.

Ebenfalls will der Ausschuss zurzeit keine Reduzierung des Geltungsbereiches der Geschwindigkeitsbeschränkung in Höhe des neuen Seniorenheimes Sentivo an der Rhöndorfer Straße (L 193) auf einen Bereich von 100m. Erst sollen die Beratungen zum Kreisel abgewartet werden. Dann könne der Ausschuss das Thema neu behandeln.

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Bad Honnef und Umgebung

Rhein Klinik verabschiedete heute ihren Ärztlichen Direktor

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Bad Honnef | In einem festlichen Rahmen wurde nach heute der Ärztliche Direktor der Rhein-Klinik, Wolfgang Wöller verabschiedet. Wöller leitete von 2011 bis 2017 den medizinisch-therapeutischen Bereich, war insgesamt 13 Jahre Mitarbeiter der Klinik. Nun geht er in den Ruhestand. 

Geschäftsführer Lars Bienek sah damit den Generationenwechsel beendet. Er selbst löste 2011 den langjährigen Verwaltungsleiter Wilhelm Strohmeier ab.

Ingo Habenicht, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Johanneswerks, würdigte nicht nur die hohe fachliche Kompetenz des scheidenden Direktors, sondern auch dessen Menschlichkeit und Weitsicht.

Nachfolger von Wöller wird Andreas Wolff, der seit fünf Jahren bereits als stellvertretender ärztlicher Leiter tätig ist. Wiebke Pape übernimmt die Aufgabe von Wollf und wird Leiterin der Abteilung mit den Schwerpunkten Traumfolgestörungen und Essstörungen.

Die Rhein Klinik, eine Einrichtung für psychosomatische Medizin und Psychotherapiegehört, zum Evangelischen Johanneswerk, ein diakonischer Träger mit Sitz in Bielefeld. In diesem Jahr feierte sie ihr 45-jähriges Bestehen.

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Bad Honnef und Umgebung

Königswinter: Alarmanlage vereitelt Einbruch – Zeugen gesucht

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Königswinter | In den frühen Abendstunden des gestrigen Donnerstages verschafften sich Einbrecher 17:40 Uhr und 17:50 Uhr Zutritt zu dem Grundstück eines Einfamilienhauses in der Bergstraße in Oberdollendorf. Beim Aufhebeln der Terrassentür wurde die Alarmanlage ausgelöst und die Unbekannten flüchteten ohne Beute.

Das zuständige KK 34 hat die Ermittlungen zu dem Geschehen aufgenommen und fragt: Wer hat im angegebenen Zeitraum in Tatortnähe verdächtige Beobachtungen zu Personen oder Fahrzeugen gemacht?

Mögliche Zeugen können sich unter der Rufnummer 0228/15-0 mit der Polizei in Verbindung setzten.

Guter Einbruchschutz erschwert Tätern das Leben! Am kommenden Montag, 20.11.17, informieren Präventionsspezialisten des Kommissariats Kriminalprävention und Opferschutz ab 18:30 Uhr im Foyer des Polizeipräsidiums kostenlos zum Thema Einbruchschutz. Anmeldung: (KKKPO.Bonn@polizei.nrw.de) oder Telefon (0228 15-76769).

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Bad Honnef und Umgebung

Bad Honnef hat die aktivsten Radlerinnen und Radler des Kreises

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629 Radlerinnen und Radler haben innerhalb von drei Wochen zusammen rund 140.000 Kilometer zurückgelegt | Foto: RSK

Bad Honnef | Für Fahrradfahrer ist Bad Honnef eher Entwicklungsland. Trotzdem leben in der Stadt offensichtlich die aktivsten Radler. Beim Stadtradeln kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Badestadt mit 15.225 gefahrenen Kilometern auf den ersten Platz – umgerechnet auf die Kommune 0,597 Kilometer pro Einwohner.

Auf dem zweiten Platz landete Troisdorf mit 0,592 Kilometer pro Kopf, gefolgt vom Drittplatzierten Lohmar mit umgerechnet 0,569 zurückgelegten Kilometern. Die Stadt Sankt Augustin gewann in der Kategorie fahrradaktivstes Kommunalparlament. Die Mitglieder des dortigen Rates kamen auf insgesamt 730 Kilometer, die mit dem Rad zurückgelegt wurden.

Insgesamt 61 Teams nahmen vom 27. August 2017 bis zum 16. September 2017 am STADTRADELN im Rhein-Sieg-Kreis teil. 629 Radlerinnen und Radler haben innerhalb von drei Wochen zusammen rund 140.000 Kilometer zurückgelegt. Die Region beteiligte sich in diesem Jahr zum ersten Mal an der Aktion des Klima-Bündnisses.

Der Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, Sebastian Schuster, freute sich über die guten Ergebnisse beim STADTRADELN und gratulierte den vier Bürgermeistern. „Radfahren ist gut für das Klima, die eigene Gesundheit aber auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherung unserer Mobilität“, so Sebastian Schuster. Aus diesem Grund wird der Rhein-Sieg-Kreis auch im nächsten Jahr das STADTRADELN unterstützen. „Dann sind hoffentlich alle Kommunen mit dabei und wir können unser Ergebnis deutlich steigern“ wünschte sich Landrat Schuster abschließend für 2018.

Durch die Aktion STADTRADELN haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rhein-Sieg-Kreis gegenüber der Nutzung des Autos rund 20 Tonnen CO2 eingespart.

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