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Stadt Siebengebirge

Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau feiert 20jähriges Bestehen

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Bad Honnef | Im Jahr 1990 wurde der Städtepartnerschaftsvertrag zwischen Bad Honnef und Wittichenau unterschrieben. Drei Jahre später gründeten 26 engagierte Bürgerinnen und Bürger in Bad Honnef das Partnerschaftskomitee Bad Honnef – Wittichenau und wählten zum Vorsitzenden den „Vater“ unserer innerdeutschen Partnerschaft Werner Osterbrink, der dieses Amt 17 Jahre innehatte.

„Wir nehmen unser 20jähriges Jubiläum gerne zum Anlass, zu feiern und dabei gleichzeitig zurück und nach vorne zu schauen“, so Peter Endler, seit 2010 Vorsitzender des Partnerschaftskomitees. „Uns ist es wichtig, an die Anfänge unserer innerdeutschen Städtepartnerschaft zu erinnern, die in den Köpfen einer kleinen Gruppe aus Bad Honnef unter Leitung unseres ehemaligen Bürgermeisters Werner Osterbrink bereits am 9. November 1989 entstanden ist.

Wir möchten aber auch an die Jahre denken, in denen vor allem ganz praktische Hilfe geleistet wurde: 12 Jahre lang stand die Vermittlung von Lehrstellen für Wittichenauer Jugendliche im Mittelpunkt der Arbeit des Partnerschaftskomitees.“ In dieser Zeit haben mehr als 100 junge Menschen aus Wittichenau und den umliegenden Dörfern in Bad Honnef gewohnt und eine Ausbildung absolviert.

Immerhin rund zwanzig von ihnen sind hier geblieben und haben teilweise inzwischen in Bad Honnef eine Familie gegründet.

Für sie ist die deutsche Einheit längst gelebte Realität. Die junge Generation kennt den Grund für das Entstehen der innerdeutschen Städtepartnerschaften nur noch aus den Geschichtsbüchern. „Trotzdem oder gerade deshalb ist es uns wichtig, unsere Partnerschaft mit Wittichenau lebendig zu erhalten und gerade auch in der jungen Generation zu verwurzeln“, so Peter Endler. In den letzten Jahren sind Verbindungen zwischen Schulen in Bad Honnef und Wittichenau entstanden, über die wir uns sehr freuen.“ So gibt es seit einiger Zeit einen intensiven Austausch zwischen der Europaschule in Rhöndorf und der Wittichenauer Krabat-Grundschule. Auch der Hagerhof hat inzwischen einen Kontakt nach Wittichenau geknüpft: Erstmals war jetzt unsere Partnerstadt in der Oberlausitz Ziel einer Klassenfahrt.

„Wir arbeiten weiter an der Intensivierung dieser Schul-Verbindungen“, kündigte Peter Endler an. „Darüber hinaus sind wir sehr bemüht, durch unsere innerdeutsche Partnerschaft eine Brücke zu schlagen zwischen den Partnerstädten Bad Honnefs in West-, Süd- und Nordeuropa sowie den Partnerstädten Wittichenaus im Osten. Europäische tri- und binationale Jugendbegegnungen sind künftige Eckpfeiler der Arbeit des Komitees. Ziel ist eine Vernetzung der Jugendarbeit der durch Partnerschaft verbundenen Städte.

Doch zunächst einmal wird das 20jährige Bestehen des Partnerschaftskomitees am 12. Juli im Tagungshotel Commundo gefeiert. Dazu werden selbstverständlich auch Gäste aus Wittichenau erwartet.

Cornelia Nasner

Programm 20 Jahre Partnerschaftskomitee

 

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Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum

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Bad Honnef-Selhof | Zum dritten Mal traf sich Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum. Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte der Jungesellenverein “Einigkeit macht stark”.

Sogar aus dem fernen Berlin kamen diesmal Sälefer angereist, zum Beispiel Michael Gilgen, der 18 Jahre lang Mitglied im Tambourcorps “Frei Weg” war.

Wer gerne Weihnachtslieder singt, der sollte im nächsten Jahr zur Martinskapelle kommen, wenn es wieder heißt: Ganz Selhof unterm Weihnachtsbaum.

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Stadt Siebengebirge

Sozialausschuss berät über Seniorenvertretung für Bad Honnef

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Bad Honnef | Am Dienstag thematisiert der Sozialausschuss die Einrichtung einer Seniorenvertretung in Bad Honnef. Honnef heute sprach zuvor mit Annette Stegger, frühere stellvertretende Bürgermeisterin und heutiges Mitglied im Vorstand der  Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (BIVA).

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Stadt Siebengebirge

Wird kostenpflichtiges Parken an Lohfelder Straße wieder abgeschafft?

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Bad Honnef | Die Kritik an der Parkraumbewirtschaftung in Bad Honnef ist immer noch heftig. Viel Unverständnis rief vor allem wegen der vielen Schwimmbadnutzer auch die Gebührenerhebung auf dem Parkplatz Lohfelder Straße hervor. Die könnte bald der Vergangenheit angehören.

Gestern Abend beschloss eine Mehrheit es Betriebsausschusses von 5:4 Mitgliedern den Antrag von Grünen und FDP, die Bewirtschaftung des Parkplatzes an der Lohfelder Straße aufzugeben.  Dagegen stimmten CDU und BÜRGERBLOCK.

Klaus Wegner (GRÜNE) “Ich hoffe, dass dies ein erster Schritt ist, um auch im Rat die Rücknahme der Bewirtschaftung des Parkplatzes zu erreichen. Die Bewirtschaftung des Parkplatzes schadet dem Eigenbetrieb “Bad Honnefer Bäder”. Insbesondere Dauerkarteninhaber, Familien, Früh- und Spätschwimmer und Besucher aus entfernten Stadtteilen werden durch die Parkgebühr unverhältnismäßig hoch belastet.” Dieses Jahr registrierte das Schwimmbad 15.304 weniger Besucher als 2016, führte das Ergebnis auf die schlechte Wetterlage zurück.

Eine Rückerstattung von Parkgebühren oder eine kostenfreie Parkplatznutzung für Freibadbesucher, wie dies von der Verwaltung vorgeschlagen wurde, wäre nach Wegners Meinung zu aufwendig und ungerecht gegenüber den Minigolfspielern, Tennisclubmitgliedern und anderen Besuchern der Insel.

Für den Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN könne sich das kostenfreie Parken nicht nur positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bad Honnefer Bäder auswirken, sondern auch als Maßnahme der Imageförderung auf die Attraktivität der Stadt.

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