FrauenUnion: In der offenen Jugendarbeit zu sparen macht keinen Sinn

Bad Honnef | „Wenn die Tür zum Jugendtreff an zwei Tagen hintereinander geschlossen ist, kommen die Jugendlichen anschließend nicht mehr,“ erklärte Silke Kornstädt, Geschäftsführerin des Stadtjugendrings den Vorstandsmitgliedern der Frauen Union Bad Honnef bei einem Informationsaustausch. Angesichts steigender Personalkosten sei es aber schon jetzt nicht einfach, die bestehenden Öffnungszeiten aufrecht zu erhalten.

Die Vorsitzende der Frauen Union Bad Honnef, Dagmar Ludzay, betonte: „In der offenen Jugendarbeit zu sparen ist kein geeignetes Mittel auf dem Weg der Haushaltssanierung.“ Denn jeder Cent, der hier gespart werde, müsse später vielfach in die Sozialausgaben gesteckt werden – von den sozialen und persönlichen Konsequenzen für Jugendliche und Gesellschaft ganz abgesehen.

Auch mit Blick auf die OGS bestand großes Einvernehmen der FU-Vorstandsfrauen mit der Geschäftsführerin des Stadtjugendrings. Der Bedarf an OGS-Plätzen werde in den kommenden Jahren auf bis zu 70% der Grundschulkinder steigen, so Kornstädt. Dabei seien die Kapazitäten der Einrichtungen ausgeschöpft, so dass es 2014 erstmals zu einer Begrenzung der Neuaufnahmen kommen könnte.

Notwendige Erweiterungen, z. B. im Küchenbereich, müssten in Angriff genommen werden, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. „Wir unterstützen Sie in Ihren Bemühungen, damit Bad Honnef auch zukünftig als familienfreundliche Stadt attraktiv bleibt.“, so die Vorsitzende Dagmar Ludzay und überreichte den Erlös der Osterei-Aktion von Junger Union und Frauen Union am Ostermontag auf der Insel Grafenwerth als Spende an den Stadtjugendring. (DL)

Foto: Dagmar Ludzay übergibt die Spende an die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings, Silke Kornstädt

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