Vernetzen

Bad Honnef und Umgebung

Öffentliche Beobachtung der Planeten Saturn und Jupiter auf dem Drachenfels

Beitrag

| am

Bad Honnef | Am kommenden Samstagabend (24. Juni 2017) führt der Sternwarte Siebengebirge e.V. eine öffentliche Beobachtung des Sternenhimmels auf dem Drachenfelsplateau durch. Bei ausreichend klarem Himmel können Interessierte den Ringplaneten Saturn und den Jupiter mit seinen Monden beobachten. Auch der Komet C/2015 V2 (Johnson) könnte ein Ziel sein.

Geplanter Beobachtungstermin: 24. Juni 2017, Drachenfelsplateau neben dem Glaskubus Beginn der Beobachtung: ca. 22:30 Uhr Ende der Beobachtung: ca. 00:30 Uhr

Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird die Beobachtung auf einen anderen Termin verschoben, der frühzeitig genug angekündigt wird. Ob die geplante Beobachtung stattfinden kann, wird spätestens am 24. Juni unter www.Sternwarte-Siebengebirge.de bekannt gegeben.

Sonderfahrten mit der Drachenfelsbahn kann der gemeinnützige Verein aus Kostengründen derzeit noch nicht anbieten. Er hofft zukünftig auf eine städtische wie regionale Unterstützung seitens der Tourismusförderung von Bad Honnef, Königswinter und des Tourismus Siebengebirge.”

Der gemeinnützige Verein freut sich auch über Spenden für ein neues, speziell gefiltertes Sonnen-Teleskop. Damit sollen zukünftig auch gefahrlose Tagesbeobachtungen unseres Heimtsterns Sonne möglich werden.

Weiterlesen
Anzeigen

Bad Honnef und Umgebung

Löschgruppe Oberdollendorf leistete ehrenamtlich fast 3000 Dienststunden

Beitrag

| am

Beförderungen und Ehrungen beim Stiftungsfest der Löschgruppe Oberdollendorf | Foto: Freiwillige Feuerwehr Königswinter

Königswinter-Oberdollendorf | Im Herbst 1888 wurde in Oberdollendorf als zweite Einheit im heutigen Stadtgebiet von Königswinter eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Das alljährliche Stiftungsfest der Löschgruppe war am Samstag Anlass, diesen 129. Geburtstag zu feiern. Daneben galt es verdiente Wehrleute zu ehren und auf ein ereignisreiches Berichtsjahr zurückzublicken.

Nach einer Andacht in der Pfarrkirche St. Laurentius Oberdollendorf trafen sich die Wehrleute und Vertreter befreundeter Nachbarwehren sowie Bürgermeister Peter Wirtz zu dem Stiftungsfest im Weinhaus Lichtenberg. Löschgruppenführer Christian Franz berichtete nach Begrüßungs- und Dankesworten von insgesamt 74 Einsätzen im auslaufenden Jahr, zu denen die derzeit 37 Frauen und Männer ausrücken mussten.

Von Großbränden und Unwettern blieb die Feuerwehr hierbei in 2017 bislang verschont. Jedoch waren es insbesondere zahlreiche Einsätze, bei denen der Rettungsdienst durch gewaltsame Türöffnungen oder Tragehilfen unterstützt werden musste. Das von der Einheit besetzte Einsatzleitfahrzeug war häufiger zur Koordination bei Bootseinsätzen am Rhein gefordert.

Zur Vorbereitung auf die zahlreichen Einsätze trafen sich die Wehrleute regelmäßig zu Unterrichten und Übungen. Das zentrale Lagezentrum für Unwetter im Feuerwehrhaus Oberdollendorf sorgte sowohl hinsichtlich Ausbildung und Ergänzung der Ausstattung als auch bei Koordinierungseinsätzen für zusätzliche Arbeit. Insgesamt leisteten die Wehrleute 2978 Stunden ehrenamtlich für die Feuerwehrarbeit. Bürgermeister Peter Wirtz und der Leiter der Feuerwehr, Michael Bungarz, bedankten sich für die stete Einsatzbereitschaft, die in Oberdollendorf bereits über so einen langen Zeitraum rund um die Uhr gewährleistet wird.

Nach dem Jahresrückblick konnten sich Wehrleute über Beförderungen und Ehrungen freuen. So wurde Eckart Pradel nach bestandener Grundausbildung zum Feuerwehrmann und Christian Wischrath zum Oberfeuerwehrmann befördert. Andreas Felix führt nun den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann. Löschgruppenführer Christian Franz erhielt die Beförderungsurkunde zum Oberbrandmeister. Joachim Brabender wurde aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch in die Ehrenabteilung überstellt.

Langjährige Mitglieder wurden darüberhinaus geehrt und erhielten Geschenke von der Löschgruppe. So gehört Lorenz Schwindt bereits seit 50 Jahren zur Löschgruppe, Lutz Schumacher 35 Jahre sowie Jörg Lauf, Dirk Kochius und Christian Franz 25 Jahre. Zum 80.Geburtstag gratulierte die Löschgruppe Otto Schild.

Das Stiftungsfest wurde mit einem gemeinsamen Abendessen beendet.

Weiterlesen

Bad Honnef und Umgebung

ISR Windhagen e.V. stimmt sich auf den Jahresabschluss ein

Beitrag

| am

Martin Buchholz und Trudi Saal begrüßten die Gäste | Foto: Elisabeth Klöckner

Windhagen | Volles Haus im Ristorante Il Pozzo. Dort veranstaltete der ISR-Windhagen e.V. seine Jahresabschluss-Informationsveranstaltung.

ISR-Vorsitzender Martin Buchholz stellte den rund 50 Teilnehmern gemeinsam mit der 3. Vorsitzenden, Trudi Saal, einen kurzen Jahresrückblick vor. Zahlreiche Vorstands- und Orgateamsitzungen, der monatlich stattfindende Unternehmerstammtisch und natürlich die ISR Gewerbeschau waren die Highlights 2017.

“Auch für 2018 hat die ISR sich wieder einiges vorgenommen, darunter Firmenbesichtigungen, die Neuauflage des Firmenverzeichnisses, das an die Haushalte verteilt werden soll, sowie ein neues Rabattsystem. Außerdem stehen die Vorstandsneuwahl auf der Agenda”, so Buchholz.

Nach dem anschließenden Abendessen nutzten viele ISR-Mitglieder die Gelegenheit zur Unterhaltung und zum fachlichen Austausch.

Weiterlesen

Bad Honnef und Umgebung

Weihnachtsausflug 2017 des Windhagener HVV zur Burg Satzvey

Beitrag

| am

Bad Honnef | Der diesjährige Weihnachtsausflug des Windhagener Heimat- & Verschönerungsvereins führte die Vereinsmitglieder, verstärkt durch ein Dutzend Mitglieder der Stockhausener Dorfgemeinschaft auf den romantischen Weihnachtsmarkt der Burg Satzvey bei Mechernich in der Eifel. Zuvor jedoch führte der 1. Vorsitzende des HVV, Dr. Thomas Stumpf, die Ausflügler zur Bruder Klaus Kapelle bei Wachendorf.

Hier erläuterte eine der Mitbegründerinnen dieser aus privater Initiative gebauten Kapelle die Entsehungsgeschichte dieser eigenwilligen Konstruktion des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Man fühlte sich dem Schutzpatron der Landjugend und des Landvolks, dem mittelalterlichen Schweizer Mystiker und Eremiten Bruder Klaus (Nikolaus von Flüe, 1417 – 1487), besonders verbunden und beschloss, ihm eine Feldkapelle zu errichten. Bei scharfem Wind und Schneetreiben wanderte die Gruppe vom Busparkplatz über Feldwege zur Kapelle, die eher den Eindruck eines Wachturms als eines Gotteshauses erweckt. Absolut sehenswert ist das Innere dieser in Eigenarbeit errichteten Kapelle, ein Ort der absoluten Stille und frommen Einkehr.

Nach der Rückwanderung zum Busparkplatz waren die Ausflügler froh, sich im warmen Bus aufwärmen zu können, bevor es auf den Weihnachtsmarkt der Burg Satzvey ging. Dieser rund um die kleine mittelalterliche Wasserburg aufgebaute Weihnachtsmarkt lässt wirklich keine Wünsche offen. Ein heißer Glühwein, Met oder Eierpunsch waren jetzt genau richtig und die Gruppe verteilte sich ziemlich schnell auf dem Gelände der Burg, um die umfangreichen Angebote des Weihnachtsmarkts zu erkunden, zu essen und etwas zu trinken. Zu recht behaupten die Initiatoren dieses Markts, dass er einer der schönsten und romantischsten in der ganzen Eifel sei.

Text/ Fotos. Foto: Achim Bruns

Die Weihnachtsgeschichte wurde von Laiendarstellern in mittelalterlicher Weise in lateinischer Sprache aufgeführt und die Besucher konnten Maria und Josef mit ihrem Esel auf ihrer Suche nach einer Herberge folgen. Ein Proklamator übersetzte die lateinischen Texte in die mittelhochdeutsche Sprache der Stauferzeit.

Die Burgbesichtigung, geführt durch einen stimmgewaltigen Burgführer, versetzte die Gruppe in längst vergangene Zeiten zurück und erläuterte die zahlreichen Titel und erstaunlich langen Namen der einstigen Besitzer dieser Burg. Die hatten schon mal bis zu zehn Vornamen vor einem dann ähnlich langen Adelstiteln. Auch erfuhren die Windhagener, dass die jetzigen Besitzer die Burg noch in den oberen Geschossen bewohnen.

Die Gruppe beschloss, nach der Burgführung weiter auf dem Weihnachtsmarkt zu bleiben, zumal sich das Wetter inzwischen wesentlich gebessert hatte und sogar die Sonne kurz zum Vorschein kam. Auf der Heimfahrt zurück nach Windhagen stimmte Thomas Stumpf Weihnachts- und Wanderlieder an und gab zusammen mit dem Kassierer Hans-Georg Dulisch lustige oder auch besinnliche Weihnachtsgeschichten zum besten. Einig waren sich alle, trotz widrigen Wetters an einem wunderschönen Ausflug teilgenommen zu haben.

Text/ Fotos: Achim Bruns

Weiterlesen

Werbung

wimmeroth_logo

Anzeige-Brunnencafe

brückenhofmuseum

fernsehdoktor

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.
 

Kommentare

Oft angeklickt